Nach den ersten aufregenden Tagen, die sie ausschließlich in Aglaias Wohnung verbracht hatte, unternahm Marie einen Ausflug. Jürgen erklärte sich bereit, Marie mit seinem Auto nach Wilmersdorf zu fahren, von wo aus sie ihr Ziel, eine Villa im Ortsteil Grunewald, aufsuchen wollte. Cordula ging Marie nicht mehr aus dem Sinn, seitdem sie die junge Frau im Zugabteil angesprochen hatte. Wobei Marie die 19-jährige Cordula eher als ein großes Mädchen ansah, das noch nicht allzu viel erlebt hatte. Wenn man davon absah, dass die Arme von ihrer Gouvernante, Fräulein Behrens, regelmäßig übers Knie gelegt wurde. Genau dieser Umstand war es, der Marie und Cordula ins Gespräch kommen ließ, nachdem Marie Cordulas Sitzprobleme erkannt hatte. Marie kam es vor, als blicke sie in einen Spiegel, in dem sie ihr jüngeres Ich entdeckte. Cordula erregte Maries Interesse derart, dass sie nicht anders konnte, als ihr einen Besuch abzustatten. Jürgen parkte in der Nähe des Ringbahnhofs. Marie fand es unpassend, in Begleitung eines Mannes bei Cordula aufzutauchen. Deshalb entschied sie sich dazu, für den Rest der Strecke die Bahn zu benutzen. Marie verabschiedete sich mit einem Küsschen, bei dem ihre Hand über Jürgens Schritt strich. „Ich bin auf dein Kunstwerk sehr gespannt. Es war aufregend, von Aglaia versohlt und dabei von dir gezeichnet zu werden!”
Jürgen grinste. „Ich habe jeden Moment genossen und es fiel mir schwer, mich zu konzentrieren. Dein Popo gleicht dem einer griechischen Göttin, Marie!” Dabei strich er über Maries stramme Backen, die er unter dem dünnen Stoff ihres sommerlichen Kleides lebhaft spüren konnte. Marie entzog sich seiner Berührung. „Der Zug fährt gleich ab. Wir werden dieses Gespräch bald vertiefen, mein Lieber!” Jürgen wünschte Marie viel Spaß, ehe er in sein neu erstandenes Fahrzeug der Firma Horch einstieg.
Marie und die Nackten am Teufelssee
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