Ich war naiv, Dora und ich möchte, dass du mich für meine Gutgläubigkeit übers Knie legst. Behandele mich so, wie du es für richtig hältst!“ Maries Augen spiegelten ihre Ernsthaftigkeit. Sie wollte Doras Hand spüren, und zwar dort, wo sie am besten wirken konnte.
Doras Mundwinkel verzogen sich zu einem schelmischen Lächeln. „Na ja, ich glaube eher, dass du dich nach einem Povoll sehnst. Ich werde dich sicher nicht bestrafen, weil du dich verliebt hast. Liebe macht bekanntlich blind. Ich hätte mir ebenfalls nicht vorstellen können, dass Gero solche Kontakte pflegt. Es ist wie es ist und du wirst dich letztlich entscheiden müssen. Was deine kleine Strafe angeht. Ich denke, dass es mir Spaß machen würde, meiner Marie den Popo zu wärmen. Vielleicht magst du dich vorab umziehen? Dann werde ich dich so behandeln, wie es einem unartigen Mädel zusteht!“ Marie strahlte. Sie öffnete Doras Kleiderschrank, indem sie das Nötige finden sollte. Marie packte sich die ausgewählten Kleidungsstücke, damit sie sich hinter Doras spanischer Wand umziehen konnte. Ihr Bauch kribbelte, als sie in den mädchenhaft kurzen Faltenrock schlüpfte. Dora ließ den Rock bei ihrer gemeinsamen Reise nach Wien anfertigen. Der jüdische Schneider gehörte zu den Meistern seines Fachs. Er freute sich sichtlich, als Marie sich vor dem Spiegel bewunderte. Der maßgeschneiderte marineblaue Rock passte hervorragend zu der weißen Matrosenblume. Marie dachte mit einem Lächeln zurück, wie sie in dem Schneidergeschäft eine Pirouette drehte. Nun lugte sie hinter der Trennwand hervor. Dora winkte ihr Mädchen zu sich. Als sie Marie sah, stockte selbst Dora der Atem. Marie gab das perfekte Bild eines vorwitzigen Backfischs. Sie wirkte um Jahre jünger, wozu auch die Schleife beitrug, die Marie sich in ihr blondes Haar gesteckt hatte. Dora erwartete Marie auf ihrem Bett sitzend. Es knisterte zwischen ihr und Marie. Die bewegte sich wie ein 18jähriges Schulmädchen, dem die Lehrerin mit der Rute droht.
Marie will frei sein
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Marie will frei sein
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