Marie will frei sein

40 10-16 Minuten 0 Kommentare
Marie will frei sein

Marie will frei sein

Andreas

„Oh Gott, Dora, mach es mir bitte!“

Doras Lippen senkten sich, bis sie Maries Geschlecht berührten. Mit beiden Händen umklammerte sie ihren Hintern, damit sie noch näher herankommen konnte. Maries Geruch drang in Doras Nase. Die keuchende Frau winkelte ihre Beine an, worauf Doras Zunge in ihr Fötzchen stieß. Marie schloss beide Augen. Sie verlor sich in einem sinnlichen Taumel der Lust. Sie lagen lange zusammen, beide Körper eng umschlungen. Marie spürte erneut, wie einmalig ihr Verhältnis zu Dora doch war. Keine Geliebte und schon lange kein Liebhaber vermochten ihr das zu geben, was Dora ihr schenkte. Während Marie diesen schönen Gedanken nachhing, geriet eines der Dienstmädchen in Bedrängnis. Elle befand sich auf dem Heimweg. Sie lief auf dem schmalen Feldweg, wobei sie einen Weidenkorb mit Besorgungen trug. Elle kam von einem Einkauf zurück, der sie zu einem nahe gelegenen Bauernhof geführt hatte. Sie summte ein Lied, als ein Reiter ihren Weg kreuzte. Der gutaussehende Mann zügelte sein geflecktes Pferd. Alwin Schroth lächelte auf gewinnende Weise, als er vor der jungen Frau seinen Hut zog. „Ich grüße sie, werte Dame. Was machen sie denn so ganz alleine in dieser einsamen Gegend?“ Elle deutete einen Knicks an. Sie kannte den Hauptmann vom Sehen, da er zu den Freunden von Gero von Kottwitz gehörte. „Ich habe Besorgungen gemacht, da hinten bei Bauer Lüder. Nun bin ich auf dem Heimweg. Die Köchin erwartet mich sicher schon.“ Irgendetwas in Alwins Augen irritierte das Mädchen. Alwin musterte ihren Körper, wobei er unverhohlen seine Bewunderung zeigte. „Wie wäre es mit einem Päuschen? Dort hinten steht eine Feldscheune, in der wir uns ausruhen können. Ich bringe sie dann rechtzeitig zurück, keine Sorge!“ Trotz ihrer Bedenken willigte Elle ein. Alwin gefiel ihr und seine Avancen schmeichelten ihrer Eitelkeit. „Aber nicht zu lange, mein Herr.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 4437

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben