Sonst bekomme ich Ärger!“ Alwin lachte. „Das will ich auf keinen Fall! Ich möchte nur einen kurzen Plausch halten und ihnen eine Zigarette anbieten. Danach werde ich sie nachhause geleiten.“ Elle fand den Hauptmann interessant. Sie stimmte seiner Offerte zu, wobei sie noch einmal betonte, dass sie nicht viel Zeit übrighätte. Alwin nahm das Pferd am Zügel, um an Elles Seite zu der Feldscheune zu laufen. Vor dem Tor band er den Gescheckten an einen Eisenring, ehe er mit Elle die Scheune betrat. Alwin gefiel das hübsche Mädchen. Er hatte seit längerer Zeit keine Frau mehr gehabt. Umso mehr galt es nun, diese Gelegenheit auszunutzen. „Sie erwähnten etwaigen Ärger, wenn sie zu spät nachhause kommen. Wie darf ich mir das denn vorstellen? Die Prügelstrafe für Hausangestellte dürfte es in einer Demokratie wohl kaum noch geben.“ Alwin zeigte ein süffisantes Grinsen. Elle waren seine Andeutungen peinlich, was sie kaum verleugnen konnte. Das Rot ihrer Wangen verriet sie. „Sie sollten so eine Behandlung nicht erdulden müssen, Fräulein Elle. Wenn sie möchten, könnten sie in meinem Haushalt arbeiten. Ich würde sie gewiss besser behandeln.“ Elle schüttelte den Kopf. „Ich fühle mich bei den Erlbachs sehr wohl. Trotzdem danke ich ihnen für das Angebot. Darf ich jetzt eine Zigarette haben?“ Alwin griff in seine Jackentasche. Er reichte Elle sein geöffnetes Zigarettenetui. Nachdem die Frau sich bedient hatte, gab Alwin ihr Feuer. Sie rauchten wortlos. Alwin rückte näher an Elle heran. Seine Hand verirrte sich auf Elles Bein, wo sie nicht sehr lange verharrte. Alwin schob das Kleid höher, bis er Elles Schenkel berühren konnte. „Herr Hauptmann, ich bitte sie…“ Weiter kam sie nicht, da Alwin ihre Lippen küsste. Nach anfänglichem Widerstand öffnete Elle ihren Mund. Bald stellte sie fest, dass Alwin nicht nur gut küssen konnte. Seine Hand wagte sich weiter vor und Elle genoss seine Streicheleinheiten.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.