Das Mädel erregte sich sehr.
Frau Bertha von Erlbach fiel ein, dass sie ihrer Tochter ja noch eine Strafe geben wollte, weil sie sich das Haar abschneiden ließ. Dass der Popo ihres Mädels noch ziemlich empfindlich zu sein schien, kümmerte sie kaum. Maries Mama fand, dass sie lange genug gewartet hatte! Doras Handschrift sah man zwar noch recht deutlich, aber das sollte Frau von Erlbach nicht abhalten, endlich zum Zuge zu kommen. Während sich Marie in Sicherheit wog, da ihr die Mama das Hinterteil streichelte, zog diese mit der freien Hand eine Lederklatsche hervor. Bertha blickte mit Vorfreude auf Maries blanken Po.
Das kurzhaarige Mädel reckte hübsch den Hintern in die Höhe, dachte dabei an gar nichts Böses. Marie hatte längst vergessen, dass ihre Mama noch eine Rechnung mit ihr begleichen wollte. Bertha von Erlbach erinnerte ihre Tochter daran, indem sie nun das Wort an sie richtete. Marie staunte sehr.
„Marie Juliane von Erlbach, höre mir mal gut zu! Du wirst heute von mir den Popo vollkriegen, weil du dir die schönen Locken einfach hast abschneiden lassen. Ich seh zwar, dass dein Gewisser noch ziemlich empfindlich sein muss, kann darauf jedoch keine Rücksicht mehr nehmen. Du hast Wichse verdient und die wirst du auch gleich bekommen. Halt schön still während deiner Strafe, sonst gibt es noch extra was hintendrauf!“ Marie drehte das Köpfchen, um ihre Mutter aus panisch geweiteten Augen anzuschauen. Die junge Frau hatte gar keine Lust, schon wieder Haue zu beziehen. Nun entdeckte sie auch noch die Lederklatsche, die sich ihre Mama besorgt hatte. Marie rief aufgeregt:
„Mama, bedenke bitte, dass ich 22 Jahre alt bin. Es kann doch nicht euer Ernst sein, mich plötzlich wie einen Backfisch zu behandeln? Papa hat mich doch schon wegen dem Tortensitzen verhauen…“
Bertha klapste Maries Nacktbäckchen mit etwas mehr Nachdruck. Das Mädel zuckte zusammen, spürte den Ernst ihrer Lage.
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