Dora sagte ihr auf den Kopf zu, was sie vermutete. „Du hast ja ein ganz besonderes Guckloch, das es dir erlaubt, einen frivolen Blick in dein Gästezimmer zu riskieren. Hat es dir denn gefallen, wie ich Marie überm Knie versohlt habe? Ich frage mich, ob du dabei an dir gespielt hast?“
Aglaia ahnte, dass es an der Zeit war, mit der Wahrheit herauszurücken. Sie konnte Dora einfach nichts vormachen. Das war schon als junges Mädchen so, und es hatte sich nicht geändert. Sie räusperte sich, ehe sie ein Geständnis ablegte: „Ich habe den Spion in Auftrag gegeben, weil ich ahnte, dass du mit Marie gewisse Dinge tust. Als du euren Besuch ankündigtest, ließ ich das Loch in die Wand schlagen, damit ich euch beide beobachten kann. Auf deine erste Frage hin: Ja es hat mir gefallen, Dora, sehr sogar! Deine zweite Frage muss ich verneinen, da ich nicht alleine war. Mein Freund Ralf war bei mir, oder besser gesagt in mir. Oh Dora, er hat mich wundervoll in den Po gefickt!“ Nun schmunzelte Dora. Aglaias Ehrlichkeit war entwaffnend. Strafe hatte sie dennoch verdient, weshalb Dora ihre Hand griff. Sie zog Aglaia mit sich, bis sie vor einer bequemen Chaiselongue standen. Dora ließ sich darauf fallen, um Aglaia einen Platz über ihren Knien anzubieten. „Komm über meinen Schoß, du schlimmes Luder! Ich werde dir jetzt den Popo hauen!“
Aglaia bückte sich sogleich. Dora schlug ihr Kleid um, bis Aglaias Spitzenhöschen blinkte. Die Gouvernante lächelte erfreut, da es sich um ein besonders apartes Exemplar handelte. Das raffiniert geschnittene Dessous besaß einen schmalen Schlitz auf der Hinterseite, aus dem Aglaias Pospalte hervor blitzte. Diese Unterhose hatte sich Aglaia eigens anfertigen lassen. Das Vorbild waren jene knielangen Liebestöter, die Aglaia als junges Mädel getragen hatte. Dora gefiel aber diese freche Kopie deutlich besser. Das stramme Höschen reichte bis auf Aglaias Schenkel, wo eine Spitzenborte den Abschluss bildete.
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