Marions Maus

20 8-14 Minuten 0 Kommentare
Marions Maus

Marions Maus

Anita Isiris

Als ich mich unter dem warmen Wasser einseifte, hätte ich es mir schon wieder machen können. Ich hielt inne, als es klopfte. «Bist Du da drin, Marion?» Bernd. Er öffnete die Tür einen Spaltbreit. Ich musste mich daran gewöhnen, dass es hier kaum so etwas wie eine Intimsphäre gab. Man war ohnehin nackt, also warum die Duschkabinen abschliessen? Die einzigen Riegel, die ich bisher gesehen hatte, befanden sich in den Damentoiletten.

«Soll ich Dir den Rücken einseifen»? Eine typische Männerfrage, eine Frage, die die Dinge oft ausser Kontrolle geraten lässt. Als wäre ich hypnotisiert, drehte ich mich um. Bernd liess seine Hände auf meinen Schultern ruhen, so, wie professionelle Masseure das tun. Für einen Produktevertreter war Bernd nicht ohne. Ich liess ihn gewähren. Was war denn schon dabei? Ich spürte, wie meine Sinne sich öffneten, wie mein Verlangen sich steigerte, wie ich mich den Überraschungen in diesem FKK-Camp zuwandte. Und ich spürte seinen Riesenschwanz an meinem Po. Das glitschige Duschgel bedeckte meinen ganzen Körper, und Bernds flinke Finger liessen mich beinahe in die Knie sinken. «Kalle hat Dich schon gehabt, nicht?», fragte er heiser, und mir war nun klar, dass sich die Männer tatsächlich abgesprochen hatten. Sie wollten mich alle drei, aber das würde doch Ella, der Familienmama, nicht lange verborgen bleiben? Da betrat hinter uns jemand die bunt bemalte Duschkabine. Ella! Sie spielte mit einem blauen Delphindildo und zwinkerte mir zu. «Öffne Dich, Süsse, öffne Dich für uns», sagte sie leise und überreichte ihrem Bernd das Lustgerät, als wäre es eine Reliquie. Dann schaute sie zu, wie Bernd sich hinkniete und meine Schenkel massierte. Dann führte er den Dildo in mich ein. Stehend hatte ich es mir noch nie gemacht, und jetzt wurde mir auch klar warum: Ich ging in die Knie, konnte mich vor Lust kaum mehr aufrecht halten.

«Geiles Ding, Du», gurrte Ella und fuhr mir durchs Haar. Nun wurde ich nicht nur von Bernds Händen befriedigt, sondern auch mit Ellas erfahrenen Fingern. Das Ehepaar machte mich vollkommen fertig. Ob Luzius ahnte, was da mit seiner Freundin abging?

Nachdem ich, in Ellas Anwesenheit, auch von Bernd kräftig durchgefickt worden war, kehrten wir als drei Freunde zu unserem Zelt zurück. Mich packte das schlechte Gewissen, als ich die beiden Brüder sah, draussen am Resopaltisch sitzend, beide ein Sommerbier mit Limone vor sich.

Wir setzten uns zu ihnen, als wäre es das Natürlichste auf der Welt, liessen uns vom Ostseemond bescheinen, spielten noch eine Stunde lang Karten, und alles war gut.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 11016

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben