Marthas Mädchen

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Marthas Mädchen

Marthas Mädchen

Andreas

“ Die junge Frau schluchzte aus Verzweiflung, weil sie genau dasselbe empfand. „Glaubst du, meine Liebe löst sich in Luft auf, wenn du mich verhaust?“ Martha versetzte ihrem schluchzenden Mädchen einen letzten klatschenden Schlag. „Du kannst aufstehen.“ Susan stand mit tränennassen Augen vor ihrer Mutter. Martha schluckte. Sie war nicht mehr sicher, ob sie das Richtige getan hatte. Susan nahm ihre Jacke von der Garderobe. Sie würdigte Martha keines Blickes, ehe sie die Wohnung verließ. Die junge Frau bestieg die Straßenbahn, die sie zu Linda brachte. Linda konnte mit Marthas Ansichten nichts anfangen. Sie war völlig außer sich, als sie von dem Vorfall erfuhr. „Wie kommt deine Mutter dazu, dich so zu behandeln?“ Susan wusste die Antwort, die in Marthas eigener Familiengeschichte lag. Großmutter Harriet erzog ihre Töchter auf strenge Weise. Die Witwe wollte das Beste für ihre Mädchen, was wiederum heiße Kehrseiten nicht ausschloss. Martha bekam als älteste Tochter noch mit 18 Jahren den Po voll, als sie mit William ins Kino ging. „Mama ist normalerweise nicht so! Sie hat mich nie zuvor versohlt. Ich nehme an, sie Angst hat, dass es meinem Dad aufs Herz schlägt, wenn er von uns erfährt. Ich bin einfach nur traurig, dass es zu diesem schrecklichen Vorfall kam. Ich liebe dich, Linda.“ Susan umarmte ihre Freundin. Linda entkleidete Susan. Sie streifte ihren Rock ab, um nach Susans Po zu schauen. Susan reagierte empfindlich, als Linda ihren heißen Hintern berührte. „Deine Mama hat ganz schön zugelangt!“ stellte Linda mitleidig fest. Während Linda den Po ihrer Freundin kühlte, saß Martha traurig auf der Veranda ihrer Mutter. Sie musste mit jemandem reden, auch wenn sie von Harriet kaum Verständnis erwartete. Die ältere Dame hörte sich Marthas Geschichte in Ruhe an. Harriet bot ihrer Tochter eine Zigarette an.  „Willst du auch eine, Martha? Mir ist heute danach, eine Zigarette zu genießen!

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