Martin und die weiblichen Führungskräfte

Ein nicht alltägliches Leben - Teil 25

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Martin und die weiblichen Führungskräfte

Martin und die weiblichen Führungskräfte

Grauhaariger

„Ein nicht alltägliches Leben“ ist die vierte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Sie hat ihren Beginn in der Zeit nach Corona. Aufbauend auf Eine nicht alltägliche Beziehung, den zweiten Band mit Eine nicht alltägliche Ehe und Eine nicht alltägliche Familie.

“ Die Prokuristin griff nach der Kamera auf Martins Tisch und tippte auf die mitgebrachte Zeitung. „Da solltest Du mal reinschauen! Eine halbe Seite, nicht zu übersehen, über deine Tochter und ihre Gruppe!“
Franziska warf Martin noch eine Kusshand zu, bevor sie die Verriegelung der Tür öffnete und sein Büro verließ. „Viel Spaß bei Taylor Swift!“, rief sie noch über die Schulter zurück und verschwand.
„Was für eine geile Frau…“

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Martin überflog den Artikel des Blattes. „Alte Titel in neuem Sound!“, so die Überschrift. „Die bayerische Newcomerband „ny“ überzeugte, wie schon vor Wochen im heimischen Hallbergmoos, mit grandioser Performance auch das Publikum in Niederösterreich. Allen voran die Jüngste, Clara Andersson, Initiatorin und Seele der Gruppe, die mit ausdruckstarkem Gesang und virtuosem Gitarrenspiel sowie Fingerfertigkeit am Piano überzeugte. Aber auch alle anderen Bandmitglieder, Chiara, Chris, David, Kim, Lydia, Mattis und nicht zuletzt Mike am Schlagzeug, konnten in Spiel und Gesang jeden Skeptiker eines Besseren belehren.“ Auch dass ein Musiklehrer die Band mit Rat und Tat unterstützte, war dem Beitrag zu entnehmen.
Der Bericht war sehr umfassend. Die Euphorie über die Darbietung und die überaus positive Stimmung im Publikum, untermauert durch Meinungen der Konzertbesucher, waren deutlich herauszulesen. Man hatte betont, dass aufgrund der hohen Nachfrage spontan ein zweites Konzert am Folgetag stattfand. Drei Bilder, von Text umrahmt, zeigten auch visuell einen Eindruck der Events.
Dass die Gassner GmbH nicht namentlich erwähnt wurde, sondern lediglich vom Firmengelände einer deutsch-österreichischen Firma die Rede war, nahm Martin mit einem Lächeln zur Kenntnis. In einem der Interviews kam Clara zur Sprache.

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