Martin und seine beiden Frauen

Eine nicht alltägliche Familie - Teil 70

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Martin und seine beiden Frauen

Martin und seine beiden Frauen

Grauhaariger

Die Fertigung hier müsste in diesem Jahr mehr Teile sowie mehr Personal für Brasilien und auch die Türkei liefern bzw. bereitstellen.
Franziska versuchte mit ruhigen Worten ihrer Belegschaft klarzumachen, dass ohne Engagement „der Laden nicht funktionieren werde!“
Martin übernahm den Part des Bösen und malte Bilder einer zweiten Insolvenz an die Wand. „Eure Entscheidung! Eure Arbeitsplätze!“

Weiter meinte er: „Mit Frau da Silva haben Sie eine überaus fähige und sicherlich sehr offene und umgängliche Geschäftsführerin bekommen. Nehmen Sie unser Angebot an und arbeiten Sie Hand in Hand mit ihr zusammen. Wie Sie aus unserem Betrieb in Hallbergmoos wissen, wird das Ihr Schaden nicht sein!“
„Moser. Vroni Moser!“ So stellte sich die Mitarbeiterin vor, die sich mit Leon auf Anhieb so gut verstand.
„Ihren Mann hatten wir letztes Jahr bei uns in Hallbergmoos“, erinnerte sich Martin nach kurzem Überlegen.
„Und dieses Jahr ist er in einem der Teams von Frau Baumüller in Brasilien!“
„Oh, das ist gut!“, meinte Martin. „Möchten Sie nicht auch …?“
Frau Moser beteuerte, gerne dabei zu sein, müsse aber ihre Eltern hier betreuen.
„Wenn Sie einmal Hilfe brauchen, jederzeit!“ Martin bedankte sich noch einmal für die Aufsicht seines Jungen und verabschiedete sich von der Österreicherin.
Tage später wurde Leon von seiner Mama gefragt, ob er denn in Österreich jemanden kennengelernt hätte.
„Ja, die Vroni! Für die hab ich Mi-lli-o-nen Schrauben sortiert … und dafür Gummibärchen bekommen!“

*****

Nachzutragen wäre noch das Date, um welches Martin bei Daniela ganz kurzfristig angefragt hatte. Gleich anschließend an das Telefongespräch mit seiner Frau, kontaktierte er Ela mit folgender WhatsApp:
„Hättest Du Lust auf ein Glas Wein? Jetzt gleich! Und wenn dann die Kids im Bett sind auf ein Bad? Im Pool? So ganz ohne? Nur wir zwei? Olivia hätte nichts dagegen, im Gegenteil …! Kuss M.“

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