Massage

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Wolfgang Mertens

Darunter trägt sie nur einen Slip mit Spitze, ganz in weiß. Rasch trete ich hinter sie und greife nach dem Mantel, um sie nicht ungebührlich anzustarren. Sie duftet nach frischen Blumen, ganz dezent nur verteilt. Lauter und länger als es anständig wäre, atme ich den Duft tief in meine Lungen ein.
Sie tritt zwei Schritte vor und ich halte ihren Mantel in meinen Händen. Meine Blicke gleiten über ihren Rücken. Ein kleiner Leberfleck ziert ihre rechte Schulter. Die Taille ist schmal und betont so ihren wundervoll geformten Po. Mein Herz pocht bis in meinen Hals und ich bin froh, dass sie sich nicht umgedreht hat. Und doch fürchte ich, dass sie genau weiß, was sie tut. Denn als sie jetzt zur Liege schreitet, ja fast schwebt, ist alles an ihr elfenhaft.
Bäuchlings macht sie es sich bequem und ihr Gesicht schmiegt sich in die Öffnung. Teile ihrer Brüste drücken sich seitlich unter ihr ins Freie und lassen ahnen, welche Pracht meinen Blicken jetzt verborgen bleibt.
Meine Hände zittern, als ich nach einer Ölflasche greife, deren Duft meiner Meinung nach am besten zu ihr und ihrem Parfüm passen. Was sie sogleich bestätigt.
„Hmmm, das riecht wirklich gut. Eine passende Wahl“.
„Es passt zu allem an ihnen“, sage ich und sofort wird mir klar, dass sie das auch anders auffassen kann. Aber zu meinem Glück bleibt eine entsprechende Antwort aus.
So fange ich an, ihren Körper, beginnend bei den Schultern, einzuölen. Der Kontakt zu ihrer Haut erzeugt sanfte Schwingungen in meinen Händen. Die deutlich zunehmen, als ich mich entlang ihrer Hüfte dem Po nähere. Nur schwer löse ich mich von diesem Anblick und dem Wunsch, ihn zu berühren. Nur schnell den Beinen Aufmerksamkeit widmen. Was für eine Haut, so sanft und glatt.
Sie glänzt jetzt leicht im gedimmten Licht des Raums. Als ich mit der Massage an ihren Füssen fortfahre, stöhnt sie leise auf. Ihre spürbare Anspannung lockert sich mit jedem Druck meiner Hände.

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