Mauerblümchens Lusttaumel

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Mauerblümchens Lusttaumel

Mauerblümchens Lusttaumel

Anita Isiris

Nina glaubte sich verhört zu haben. War das denn die Möglichkeit? Da gab es auf dieser grossen weiten Welt eine testosterongeladene Stadt, in der hässliche Frauen “glücklichgebumst” wurden? Frauen wie sie selbst etwa... Nina war mittlerweile 18 Jahre alt und machte sich durchaus Gedanken zum andern Geschlecht. Sie war neugierig und sehnte sich vor dem Einschlafen oft nach einer liebenden Hand. Zu häufig war sie aber gedemütigt worden, als dass sie sich reale Hoffnungen auf eine Liebesbeziehung gemacht hätte. Ob mit ihr etwas nicht stimmte? Nina schloss die Fensterläden, zog sich aus und schlüpfte in ihr langes weisses Nachthemd, das sie von ihrer Grossmutter geerbt hatte. Sie löste ihre Zöpfe und sah mit offenem Haar und ohne Brille zum Anbeissen aus. Ihre Brüste füllten das mystische Kleidungsstück mit den aufgenähten Lilien aus, und von der Seite zeichnete sich ihr Prachtshintern ab, ein Zauberarsch, von dem keiner etwas ahnte.

Lisa machte es sich auf ihrem Bett bequem und gehörte nur noch sich selbst. Sie streichelte ihren Bauch durchs Nachthemd hindurch und stellte sich vor, sie würde durch die Strassen von Mount Isa wandeln. Schon nach kurzer Zeit würde sie ein Minenarbeiter ansprechen. “Hey young lady”, würde er sagen, “wanna have some fun?” “Oh yeah”, würde sie keck sagen, “oh yeah.” Er würde sie ohne weitere Worte in einen dunklen Seiteneingang zerren und sie verführen, mit einem von ihr erwiderten animalischen Trieb. Er würde über sie herfallen, sich an ihrem Hals festsaugen, sie würde seinen kleinen, festen Hintern an sich pressen und keuchend darauf warten, dass er sie endlich auszog.

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