Es war angereichert mit duftenden Essenzen, die der Nase schmeichelten und auch ein wenig die Sinne betörten. Matilda hatte ihr aus dem Mieder geholfen und machte sich nun daran, ihr bei Einseifen und Massage mit den anschmiegsamen Bürsten zu helfen, dort, wohin Megan selbst nicht so leicht gelangte. Das waren beide so gewohnt und Megan verstand es immer, in solch für sie wohltuendem Arrangement auch Matilda zu entspannen und plaudernd ihre Zunge zu lockern, dass sie mehr von ihr erfuhr, die sich doch stets mühte, diskrete und schweigsame Dienstmagd zu sein, was Megan ihr doch gar nicht abverlangte. Nun, längst schon ließ Matilda Megans unmerkliche Einladungen zu freundschaftlichem Gespräch willig zu, ohne noch darüber nachzudenken. Und so sehr sie dies in bewusster Beurteilung brüsk von sich weisen würde, ja, sie liebte es, diesen wunderschönen, auf Grund großer Narben auf Bauch und Rücken nicht makellosen Körper dieser wunderbaren Frau zu verwöhnen. Ja, sie liebte diesen Dienst an ihr und längst schon ließ Megan sich einfach treiben in dieser liebevollen Zuwendung, die nicht mehr einfach nur unnötige Verrenkungen ersparen sollte. Ohne angewiesen zu sein, wusch Matilda ihr nicht nur den Rücken, sondern Achseln, Brust und Brüste, Po und Schenkel und Megan ließ sie gewähren. Nur nicht ansprechen, dass dies nicht nötig sein, dachte sich Megan, denn dann würde Matilda vor Scham erröten und sich zurückziehen und es wäre fraglich, ob sich diese zarte Öffnung ihrer Seele je wieder herstellen Iieße.
Nun war dies schon seit längerem so und auch wenn Megans Herz bis zu den Schläfen pochte, so bat sie Matilda eines Abends zu sich in die Wanne. Lange Zeit hatte Matilda verklemmt ihre Dienste versehen und es dauerte, bis Megan ihr anbieten durfte, sie möge nach ihr die Wanne mit den luxuriösen Beigaben nutzen. Zunächst hatte sie sich noch gegen die Hilfe beim Bade durch ihre Herrschaft gewehrt.
Schöne Gefühle
schreibt Lulu