Mir bleibt gerade die Spucke weg, während ich das Gefühl habe, gegen eine Wand gelaufen zu sein. Sollten meine geheimsten Wünsche sich etwa erfüllen? „Heißt das, … du willst, … ich werde, … wir wollen.“ stottere ich, mit großen Augen auf die Frau mir gegenüber schauend. „Genau das heißt es.“ werde ich einfach nur angelächelt.
„Wirklich?“ frage ich immer noch ungläubig. „Also, wie gesagt, es ist eigentlich nicht die Aufgabe einer Patentante“, setzt Tante Cilia mit einem Lächeln an, „aber du bist ein toller junger Mann, siehst nicht schlecht aus, aber hattest mit deinen achtzehnten Jahren immer noch keinen Sex. … So kann ich dich wohl nicht aufs Studentenleben loslassen, so ganz ohne Erfahrung. … Du kommst mir sonst noch unter die Räder.“ Sofort wird sie nachdenklich: „Außerdem war ich schon eine ganze Weile mit keinem Mann mehr zusammen, … und ich würde gerne einmal wieder richtig vögeln. Naja, und wenn ich dabei dann noch meinen Neffen zu seinen ersten Erfahrungen verhelfen kann, dann haben wir doch beide etwas davon.“ „Danke, du bist echt die Beste.“ platzt es aus mir heraus, während ich gerade das Gefühl habe zu schweben. Sofort beuge ich mich weit vor, um Tante Cilia, die inzwischen mit aufrechtem Oberkörper neben mir sitzt, zu umarmen. Ich spüre ihre Haare an meiner Wange kitzeln, und vor allem ihre Brüste, die sich gegen meine Brust schmiegen. In tiefen Zügen atme ich ihren wunderbaren Duft ein. Meine Traumfrau wird mich zum Mann machen, ich kann es einfach nicht fassen. Es kribbelt herrlich in meinem Bauch, ja, auch weil ich ein bisschen aufgeregt bin, aber vor allem, weil ich mich so freue, auf das, was mich erwartet.
„Nun mal langsam.“ drückt mich Cilia schließlich ein wenig von sich, „Es darf wirklich nie jemand davon erfahren, hörst du, sonst bekommen wir beide echt Ärger. Vor allem deine Mutter bringt mich um, wenn sie davon erfährt, was wir, außer renovieren, die ganze Woche hier gemacht haben.“ „Natürlich werde ich niemals jemandem davon erzählen, das ist doch Ehrensache.“ verspreche ich, zögere dann aber, „Was meinst du mit ‚die ganze Woche‘?“ Tante Cilia schaut mich von oben bis unten an: „Na hör mal, was glaubst du denn. Ich brauch schon mehr als eine Nacht, um dir zu zeigen, wieviel Spaß man zusammen haben kann. Oder hast du etwa geglaubt, nachdem du bei mir dein erstes Mal hattest, lasse ich dich einfach so gehen. … Ich sollte dir zumindest noch ein wenig zeigen, wie du später deine Kommilitoninnen beglücken kannst.“ Ja, genau das hatte ich geglaubt. Ich hatte tatsächlich nur an mein erstes Mal gedacht und nie an mehr, etwa daran, dass mich diese erfahrene Frau regelrecht in Sachen Sex unterrichten würde. Vor lauter Glück bin ich fast schon überfordert. „Das hätte ich wirklich nie gedacht.“ gebe ich etwas verwirrt zu, „Danke, danke, danke, … du bist wirklich die Beste.“ Schon umarmen wir uns wieder lang und innig.
Mein größtes Geheimnis
Es bleibt in der Familie
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Mein größtes Geheimnis
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