Mein größtes Geheimnis

Es bleibt in der Familie

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Mein größtes Geheimnis

Mein größtes Geheimnis

Alnonymus

Doch an dem betreffenden Samstag wache ich mit einer ordentlichen Morgenlatte auf, und erst nach einer ausgiebigen Entspannungsübung kann ich den Tag beginnen. Tante Cilia kommt schon am Vormittag. Schnell sind Farbe, Abdeckfolie, diverse Pinsel und anderes Werkzeug im Kofferraum verstaut, während meine gepackte Reisetasche auf dem Rücksitz landet. Nach dem Mittagessen machen wir uns schließlich auf den Weg. Sofort beginnen wir, die anstehenden Arbeiten zu planen. Da Tante Cilia sich auf den Verkehr konzentrieren muss, schaut sie meist geradeaus auf die Straße. So habe ich immer wieder Gelegenheit, unbemerkt kurz meine Blicke auf ihr ruhen zu lassen. Was für ein Anblick, vor allem da sie heute eine eher körperbetont geschnittene Bluse trägt, die ihre wohlgeformten, festen Brüste besonders gut zur Geltung bringen, ohne dass es aufreizend wirkt. Sogar ihre Knospen zeichnen sich im Profil leicht ab, obwohl sie einen BH trägt.

Wir sitzen noch keine halbe Stunde im Auto zusammen, und mir wird schon wieder ganz anders. Himmel, wie soll das nur werden, wenn wir den ganzen Tag allein miteinander in ihrer Wohnung sind. Ich atme tief durch. Nach unserer Ankunft laden wir erst einmal aus. Tante Cilia wohnt im zweiten Stock eines wunderbar renovierten Altbaus aus der Gründerzeit. Die Dreizimmerwohnung hat schöne, hohe Decken, die im Wohnzimmer sogar noch Stuckelemente hat. Die Zimmer sind lichtdurchflutet, und vom Wohnzimmer aus gelangt man auf den großen, nachträglich vorgebauten Balkon. „Also, ich mache uns erst einmal Tee.“ beschließ meine Gastgeberin, „Schließlich habe ich heute Morgen extra noch Kuchen bei meinem Lieblingsbäcker gekauft.“ Hätte ich erwartet, dass wir auf dem Balkon sitzen werden, deckt meine Tante den Wohnzimmertisch ein. Gemütlich lümmeln wir uns auf das breite, bequeme Sofa. „So, nun erzähl mal, ich hab schon lange nicht mehr gehört, wie es dir eigentlich geht.

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