Mein Name ist Melanos

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Mein Name ist Melanos

Mein Name ist Melanos

Peter Hu

Febula war ein dralles Vollweib von vielleicht achtundzwanzig Lenzen. Vater hatte das syrische Waisenmädchen sehr jung in seinen Dienst genommen. Und wenn ich die Schöne so betrachtete, konnte ich mir mit fortschreitender Reife immer mehr vorstellen, warum er sie ausgewählt hatte. Unsere Syrerin war nicht etwa das vollendet zarte Püppchen, das man sich bei dem Wort „Schönheit“ so landläufig vorstellt. Aber sie war eine Schönheit, wie mir jeder meiner Kameraden bestätigen konnte, der einmal unser Haus betreten hatte.
Ihre üppige Rundlichkeit beschränkte sich nicht nur auf Arsch und Busen, wo es ja die meisten Männer gern etwas praller haben. Nein, ihr ganzer Körperbau war üppig und satt gestaltet. Doch wenn man einmal von ihren mächtigen Milchbeuteln absah, war es dennoch an keiner Stelle wirklich zu viel.
Im Gegenteil. Als ich sie da so beim Wäsche mangeln im Hof beobachtete, wuchs mir plötzlich ein gewaltiger Mast unter der Tunika. Eigentlich wollte ich nur einen Augenblick meine Augen von den Schriftzeichen im Kontor entspannen. Doch sie entspannten sich weit länger, als es gut für mich war.
Febula hatte natürlich bald begriffen, wie gewaltig ihr weiblicher Zauber heute auf mich wirkte. Frech grinste sie mich über die Wäscheleine hinweg an. Das Mädchen hatte magische grüne Augen. Und auch ihr breiter Mund war die reinste Verführung. Dazu trug sie das dunkelrote Haar sehr kurz, dass es die volle Schönheit ihres ständig lachenden Gesichtes noch stärker zum Ausdruck brachte. War die Schönheit ihres leicht pummeligen Körpers vielleicht noch Ansichtssache, war man sich doch in der gesamten Nachbarschaft einig, dass Febulas Gesicht wirklich atemberaubend war. Und sie wusste um den Zauber ihrer Mimik.
„Magst du mir beim Ausschütteln helfen? Mit den großen Laken habe ich allein immer meine Probleme“, ...zwinkerte sie mir halb spöttisch zu.

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