Meine göttliche Lehrerin – Kapitel 1

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Meine göttliche Lehrerin – Kapitel 1

Meine göttliche Lehrerin – Kapitel 1

Alnonymus

… Und wenn du nur hab so gut vögelst, wie du malerst, dann können wir ´ne ganze Menge Spaß zusammen haben.“

Je mehr meine Denkvorgänge wieder in normalen Bahnen verlaufen, desto größer wird die Leere in meinem Bauch und desto nervöser werde ich. Bevor ich noch eine Antwort formulieren kann, fragt Diana schon: „Möchtest du denn überhaupt?“ „Natürlich. … Gerne.“ platzt es einfach aus mir heraus. „T‘schuldigung.“ kommt hinterher. Wieder lacht Diana von ganzen Herzen. „Du brauchst dich doch nicht zu entschuldigen. … Ich habe mir fast gedacht, dass du nicht nein sagst, so wie du mich die letzten Tage immer angesehen hast.“ „Tut mir leid, dass wollte ich nicht.“ fühle ich mich nun doch ertappt. „Hör doch mal auf, dich ständig zu entschuldigen.“ raunt Diana mich an, „Es hat dir doch gefallen mich anzuschauen, oder? … Und außerdem: Vielleicht habe ich es ja auch genossen, wie du mich heimlich immer angesehen hast?“ Sie lächelt, während ich nur mechanisch nicke. „Na dann sind wir uns ja einig. … Ach ja, und um Verhütung brauchst du dir keine Sorgen machen, ich nehme die Pille. … Aber eins ist wichtig: Ich werde nur deine Lehrerin sein, wir sind kein Paar, und ich bin auch nicht in dich verliebt, verstehst du? … Es geht nur darum, dich zu unterrichten, und natürlich jede Menge Spaß zu haben. … Klar?“ Wieder kann ich nur nicken.

Mir ist bewusst, dass diese Traumfrau und ich kein Paar sein werden, aber alleine die Vorstellung von ihr all diese lustvollen Sachen gezeigt zu bekommen, überfordert meine Phantasie schon fast. Wenn sie jetzt von mir verlangen würde, eine Bank zu überfallen, oder ihren Ex-Liebhaber zu beseitigen, ich würde es machen, nur um von ihr unterrichtet zu werden. Diane schaut mich einfach lächelnd an, scheint zu ahnen, was in meinem Kopf vorgeht. „Keine Angst, wir lassen es ganz ruhig angehen. … Ich werde dir schon zeigen, worauf es ankommt, … aber lass uns erst einmal weitermachen.“ beendet sie das Thema schließlich. „Okay.“ antworte ich nur, und versuche immer noch wieder klar denken zu können, bin aber zum Zerreißen gespannt, wegen dem was mich erwarten wird. Mal sehen, ob ich überhaupt noch streichen kann, in dem Zustand. Als wir fertiggegessen haben, bittet Diana mich, den Abwasch zu erledigen, da sie noch kurz etwas zu tun hat. Als sie die Treppe hinaufgeeilt ist, erledige ich die Hausarbeit. Langsam glaube ich, die Unterhaltung vorhin war nur ein Traum, und ist gar nicht wirklich passiert, denn so etwas kann es gar nicht geben.

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