Dabei übernachte ich jedoch nie bei ihr. Sonja sagt es zwar nicht direkt, doch das muss sie auch nicht, denn ich merke auch so, dass sie das nicht möchte. Mir macht es nichts aus, und so fällt zumindest meiner Vermieterin nicht auf, was ich so mache.
Nur am Wochenende habe ich sexfrei, und ehrlich gesagt, tut mir die Pause ganz gut, auch wenn ich natürlich nichts dagegen hätte, Sonja auch am Samstag und Sonntag zu vögeln. Am Dienstag in meiner letzten Praktikumswoche, bitte mich Frau Dr. Carlsen mal wieder in Ihr Büro. Vor drei Woche haben wir es das erste Mal miteinander getrieben, fällt mir, warum auch immer, in dem Moment ein. „Es tut mir leid“, meint sie, „aber ich fürchte, wir werden ab morgen leider nicht mehr miteinander vögeln können. … Wenn’s so pünktlich läuft wie immer, bin ab morgen wieder fällig.“ „Was meinst du?“ frage ich erstaunt, denn ihre Ankündigung überrascht mich doch. Sie zuckt mit den Schultern: „Na, ich bekomme meine Tage.“ „Ach so.“ antworte ich etwas resignierend, hatte ich doch gehofft, mich bis zu meinem letzten Tag mit ihr vergnügen zu dürfen, doch an der Natur lässt sich nun mal nichts ändern. Meine Teamleiterin kommt auf mich zu, denn sie bemerkt meine Enttäuschung natürlich.
„Aber heute Abend treiben wir es noch mal so richtig miteinander.“ lächelt sie mich fast schon verführerisch an, „Komm deshalb bitte schon um sechs zu mir. Ich mach uns dann erst mal was Leckeres zu Essen, … und dann sehen wir weiter. … Okay?“ „Gerne.“ kann ich gerade noch antworten, als es an der Tür klopft. Augenblicklich schlüpfen wir übergangslos in unsere Rollen als Teamleiterin und Praktikant. Einerseits schade, dass es heute Abend vorüber sein wird, andererseits wäre es in zwei Tagen sowieso vorbei, und an ihrer Regel lässt sich eben nichts ändern. So beschließe ich, den Abend in vollen Zügen zu genießen.
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