Beide Paare beschlossen auch, jeweils ein geländegängiges Fahrzeug zu mieten, um einen Ausflug nach Cofete zu unternehmen.
Die Fahrt war zwar nicht so prickelnd, aber die Aussicht oben vom Bergkamm hinunter auf den kilometerlangen Sandstrand war gigantisch!
Die Wellen an der Playa de Cofete waren an diesem Tag so hoch, dass allein schon deshalb niemand auf die Idee kam, dort baden zu wollen. Auch sonst ist an diesem Strand allerhöchste Vorsicht geboten, denn die Unterströmung wurde schon so Manchem zum Verhängnis.
An diesem Strand, an dem die Männer mit den Kindern hundert, hundertfünfzig Meter voraus tobten, ergab sich im Gespräch der beiden Frauen, auf den gemeinsamen Sex zurückzukommen. „Ihr habt nichts weiter gesagt und wir dachten, ihr wolltet nicht mehr darüber reden.“ Das war das Fazit, was die Schneiders und die Anderssons unabhängig voneinander aus den letzten Tagen zogen.
„Wir haben sowas noch nie gemacht!“, meinte Melanie. „Das habt ihr sicher bemerkt.“
Olivia nickte und lächelte. „Ihr habt euch im Bad beraten?“
„Ja, haben wir. „Jetzt oder nie“, war ganz schnell unsere Erkenntnis. Melanie sah ihrer Urlaubsbekannten ins Gesicht. „Mein Mann meinte: Wir machen das jetzt!“
„Und? Habt ihr es bereut?“
„Ganz und gar nicht!“, antwortete Mel. „Wir fanden es schön und stimmig!“
„Keine Eifersucht?“ Olivia wollte das schon wissen.
„Ich weiß nicht, ob man das so nennen kann …?“ Melanie suchte nach den richtigen Worten. „Mein Mann hat jetzt aktuell den Vergleich, dachte ich. Ist er mit mir jetzt noch zufrieden?“ Melanie zögerte ein bisschen. „Ja, das waren meine Gedanken!“
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