Er rief sie an, sie murrte, aber was wollte sie machen, sie wusste ja, dass er in mancher Hinsicht unzurechnungsfähig war. Apropos Fotografieworkshop, er hatte sich vorgenommen Consuela in der Zeit, in der sie zusammen waren, ausgiebig zu fotografieren und so geschah es dann auch. Sie trafen sich mittags in dem Lokal, aßen zusammen und zeigten ganz offen, mit Händchen halten und verzückten Blicken, dass sie sich in dem unberechenbaren Zustand des Verliebtseins befanden. Consuela war mit seinen Plänen einverstanden, wünschte sich nur, in seiner Begleitung die Stadt etwas besser kennenzulernen, in der sie nun schon seit zwei Jahren lebte und von der sie noch so gut wie nichts gesehen hatte. Besonders angetan war sie aber von seinem Vorschlag, eine weitere Nacht zusammen in einem Hotel zu verbringen und sie machte auch gleich einen Vorschlag, in welchem. Er besorgte Tagestickets für den Nahverkehr und dann fuhren sie mit Bus und Bahn quer durch die Stadt und er fotografierte sie, wie ein verliebter Schüler seine erste Liebe in zahlreichen Bildern festhalten muss. Zwischendurch machte er ein paar Selfies mit seinem Handy von Consuela, von sich allein und von beiden, um ein paar Papierbilder in einem Drogeriemarkt anfertigen zu lassen. Ansonsten fotografierte er immer nur Consuela, vor den Schiffen im Hafen, vor dem Rathaus, in der Fußgängerzone, vor einem Denkmal, am Übergang einer belebten Straße. In einem Park, besser gesagt in einer seiner verwilderten, menschenleeren Ecken, zog sie ihre Jacke aus, streifte ihren Pulli hoch, entnahm die Brüste dem BH und wackelte mit ihnen herum, dabei lachte sie, wie eine pubertierende Schülerin auf einer Klassenfahrt. Sie waren schon wieder heiß aufeinander, Consuela stöhnte und keuchte und sie küssten und befummelten sie ausgiebig und er drückte ihre Brüste und suchte mit seiner Hand ihre intimsten Stellen, während sie es ihm ebenfalls mit der Hand besorgte.
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