Ihr Puls raste weil sie instinktiv spürte, dass es nun los ging.
Der Polizist presste seine linke Hand fest auf ihren Rücken. Mia wurde nun mulmig, denn sie spürte die Finger seiner freien rechten Hand an ihrem Rocksaum zupfen. Ihre Wangen wurden schlagartig rot als ihr bewusst wurde, dass sie der Mann nicht über die höchste Wölbung ihres Mini-Rocks bestrafen wollte. Sie rutschte nervös auf seinem Schoß herum, als das Kleidungsstück angehoben wurde. Bedächtig und sorgsam, Stück für Stück, schob Herr Kortner das kurze Röckchen nach oben, bis Mias Unterhose aus weißer Baumwolle zum Vorschein kam. Mias Gesicht färbte sich feuerrot und ein diffuses Gefühl der Scham überkam sie. Sie war nicht mehr sicher, ob es ein so guter Einfall war, diese Bestrafung einer Anzeige vor zu ziehen. Die Vorstellung, welch lächerliches Bild sie nun abgab, trieb Tränen der Wut in ihre Augen. Die Verwandlung eines wilden und ungezähmten Punk-Girls in einen hilflos mit den Beinen strampelnden Hosenmatz war vollendet. Ihr Selbstbild erlitt einen ersten empfindlichen Dämpfer. Die schwarze Lederjacke, die das Mädchen immer noch trug, verstärkte die bittere Erkenntnis: Hier liegt Mia, die sonst so cool und unnahbar Scheinende, mit hoch gezogenem Mini Rock über dem Schoß dieses verdammten Bullen. Oh, wie sie den Typen in diesem Moment hasste und sich schon vorstellte, wie sie sich für diese Schmach an ihm rächen würde! Doch das war ein sehr schwacher Trost für die unumstößliche Tatsache, dass sie nun mit prall gespanntem Hosenboden ängstlich auf die wohl verdiente Haue warten musste. Dass sie diesen Hinternvoll verdiente, hätte sie niemals zugegeben aber etwas in ihrem aufgewühlten Inneren wusste, dass er tatsächlich überfällig war! Der bedrohte delikate Körperteil überzog sich mit einer Gänsehaut und juckte wie verrückt unter dem dünnen Höschen.
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