Mia und der Bulle - Episode 10

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Mia und der Bulle - Episode 10

Mia und der Bulle - Episode 10

Andreas

Sie konnte diesen tief empfundenen Wunsch nicht verdrängen. Tag und Nacht musste sie an Bernd denken, den sie liebevoll ihren Bullen nannte. Bernd war seit wenigen Jahren Pensionär, aber Mia lernte ihn in seiner aktiven Dienstzeit kennen. Wobei diese Beschreibung untertrieben war, wenn man das innige Verhältnis zwischen Mia und Bernd in die passenden Worte kleiden wollte. Mia hatte wichtige Ziele erreicht, die sie vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten hatte. Sie war keine 18, als sie Bernd zum ersten Mal begegnete. Der deutlich ältere Polizist stellte Mia zur Rede, nachdem er sie bei einer Ordnungswidrigkeit erwischt hatte. Bernd nahm Mias Personalien auf, weil sie die Garagenwand ihres Lehrers mit einem gesprayten Spruch verziert hatte. Mias Eltern kümmerten sich nur wenig um ihre Tochter. Das verzweifelte Mädchen bat den Polizisten, den üblichen Dienstweg zu umgehen. Mia wollte nicht in ein Internat, das ihr mit Sicherheit drohte, wenn ihre Eltern von ihrem Vergehen erfuhren. Bernd Kortner hatte keine eigenen Kinder, aber er erkannte dennoch Mias Not. Der Mittfünfziger sah, dass dem eigenwilligen Mädchen Halt fehlte, was ihn auf eine ungewöhnliche Idee brachte. Mia lächelte verträumt, als sie mal wieder an diesen Abend im Stadtpark dachte. Damals legte der Bulle etwas in ihr frei, das sich nie mehr ganz zurückziehen wollte. Sie bekam eine strenge, aber verdiente Strafe. Mia spürte, dass sie Bernd wichtig war, als sie mit nacktem Po über seinen Knien auf ihre Hiebe wartete. Nach diesem ersten Povoll kreuzten sich ihre Wege ein zweites Mal. Bernd Kortner griff die betrunkene Mia auf dem Bahnsteig auf. Er nahm das Mädchen mit zu sich in die Wohnung, wo er Mia in sein Bett legte. Am nächsten Morgen sprachen sie über Mias selbstzerstörerisches Verhalten und kamen einstimmig zu dem Schluss, dass es eine strengere Strafe brauchte. Mia Bäumer folgte dem Bullen in einen Korbwarenladen, um dort einen passenden Rohrstock zu finden. Mia wurde geil, als sie an diesen Nachmittag zurückdachte. Der Bulle versohlte sie kurz darauf mit diesem Stöckchen. Mia glaubte, die Engel singen zu hören, als das Rattan ihre entblößten Backen traf. Bernd hatte sie seit diesem Tag regelmäßig übers Knie gelegt, aber es war irgendwie nicht dasselbe. Mia sehnte sich nach dieser rigorosen Strenge, die sie damals an ihre Grenzen gebracht hatte. Sie lief gedankenverloren durch die Ausstellungsräume des Museums. Wie konnte sie Bernd dazu bringen, dass er eine solche Strafe an ihr vollzog? Mia musste etwas anstellen, das dem Bullen keine andere Option ließ, als sie ordentlich durchzuhauen. Es handelte sich um ein riskantes Unterfangen. Mia würde Bernd herausfordern und sie wusste, dass dies gefährliche Konsequenzen mit sich brachte. Sie reichte bei ihrem Vorgesetzten drei Tage Urlaub ein. Die Museumsleitung genehmigte diese Auszeit. Die Punk-Ausstellung war ein Erfolg, der nicht zuletzt Mias Einsatz zu verdanken war. Mia beschloss, dass sie diese freien Tage in Bernds Heimatstadt verbringen würde. Sie mietete sich in ein Hotel ein. Mia wollte Herrn Roth nicht behelligen, nachdem er erst vor kurzem von Sina besucht wurde. Der alte Mann sollte diesmal seine Ruhe haben, wenn Mia auf Konfrontationskurs mit Bernd ging. Mia heckte einen Plan aus, der sie ihrem ersehnten Ziel näherbringen sollte. Sie traf am späten Abend in der Kleinstadt ein. Der genervte Portier reichte ihr die Schlüsselkarte, nachdem Mia das Anmeldeformular ausgefüllt hatte. Sie spürte förmlich seine Blicke, als sie mit ihrem kleinen Rollkoffer den Aufzug betrat. Das Zimmer genügte ihren Ansprüchen, zumal Mia es kaum benutzen würde. Eine Dusche konnte sie jetzt gebrauchen, da sie sich verschwitzt fühlte. Unter der Regenbrause nahm ihr Plan Gestalt an. Es gab eine Sache, die Bernd in Rage brachte und das war, wenn sich geliebte Personen wissentlich in Gefahr brachten. Mia erinnerte sich an Sinas Erzählung, als sie mit ihrer gemeinsamen Freundin Hanna den Bullen verärgert hatte. Es geschah, nachdem Sina diverse YouTube-Clips konsumiert hatte. Mooning nannte sich jenes nette, aber riskante Freizeitvergnügen, das Bernd mit einem Ledergürtel ahndete. Mia konnte auch ein persönliches Beispiel benennen, bei dem Bernd das Lachen vergehen würde. Diesen teils kriminellen Entgleisungen hatte Mia jedoch längst abgeschworen. Schmiere stehen, während ihre Freunde Automaten knackten – diese Zeiten waren lange vorbei! Mia blieb also nur ein Ausweg. Sie musste Sinas Weg folgen, wenn sie so richtig den Arsch vollbekommen wollte. Mia trocknete sich eilig ab. Dann wählte sie Hannas Nummer, wobei sie sich nur ein Handtuch um die Hüften schlang.

„Hi Hanna! Ja, ich bin für drei Tage zu Besuch. Du, ich brauche deine Hilfe. Können wir uns treffen? Ich wohne in dem kleinen Hotel in der Willy-Brand-Straße. Ok, in einer Stunde dann. Ich warte auf dich vor dem Hotel. Freue mich auch. Bis dann, Süße!“ Mia war erleichtert, als sie das Handy weglegte. Sie schlüpfte in ihre Jeans und zog sich eine dünne Bluse über. Es war sehr warm an diesem Juliabend, so dass Mia gerne auf das Bustier verzichtet hätte. Sie band ihre Haare zu einem Zopf zusammen, ehe sie ihre Handtasche umhängte. Mia rauchte eine Zigarette. Sie war nervös, deshalb gönnte sie sich an diesem Tag eine Kippe. Hanna rannte ihr entgegen. Die Frauen freuten sich über das Wiedersehen. Hanna schlug einen Biergarten vor, in dem sie ungestört reden konnten. Mia und Hanna stießen mit einem kleinen Export an, das in gekühlten Gläsern serviert wurde. „Ah, das tut gut!“ Hanna grinste, als sie einen großen Schluck nahm. „Für was brauchst du denn meine Hilfe, Mia?“ Hanna schaute sie erwartungsvoll an. Mia erzählte offen von ihrem Verlangen. „Ich möchte eine richtige Strafe von Bernd bekommen. Kein erotisches Spanking, wie es zwischen uns meistens üblich ist, sondern einfach den Popo vollkriegen, weil ich etwas angestellt habe. Da dachte ich an eure Mooning-Aktion!“ Hanna verzog den Mund. „Das ist keine gute Idee! Bernd hat uns damals übel den Arsch versohlt. Ich bin gefahren und wie es aussieht, soll ich das nun wieder tun. Ich weiß nicht, ob ich das wirklich will, Mia!“ Mia redete mit Engelszungen auf Hanna ein. „Ich bin doch die Hauptschuldige. Es ist mein Po, den Bernd sehen wird. Wir fahren an ihm vorbei. Ich kurble das Fenster runter, kniee mich kurz auf den Sitz und hebe mein Kleid hoch. Wir passen ihn bei dem kleinen Edeka-Markt ab, wo Bernd immer einkauft. Dort ist eine 30er Zone und wenig Verkehr. Wenn wir ihm auf der Gegenfahrbahn entgegenkommen, lächle ich ihm zu, ehe ich ihm meine Hinterseite zeige. Bernd wird dann schon wissen, was er zu tun hat!“ Hanna wirkte skeptisch. „Tolle Idee, Mia! Er wird auch mir den Hintern ausklatschen, da bin ich mir sicher. Du musst Bernd also schon sagen, dass du mich überredet hast. Dann wird er mich vielleicht nicht so streng anpacken!“ Mia gab Hanna ihr Versprechen. „Ich erkläre ihm meine Beweggründe. Danke, dass du mir helfen willst. Das ist sehr lieb von dir, Hanna!“ Hanna stand kurz von ihrem Stuhl auf. Mia lachte, als die Hände ihrer Freundin den Jeanspo abtasteten. “Hab schon lange nichts mehr hintendrauf gekriegt! Vielleicht kann es mir nicht schaden?“ Die Frauen stießen auf ihren Plan an, den sie am morgigen Abend in die Tat umsetzen wollten. Mia legte sich ein kurzes, luftiges Trägerkleid zurecht, das ihr Hanna empfohlen hatte. „Wir fahren aber ganz vorschriftsmäßig, Mia! Ich habe jetzt einen süßen Fiat und ich will keinen Crash bauen. Es reicht ja, wenn mein Fahrgast gegen die Regeln verstößt.“ Die aufgekratzten Frauen verabredeten sich für den kommenden Tag. Hanna würde auf Mia vor dem Hotel warten. Mia schlief unruhig in dieser Nacht. Der Bulle würde sie sicher für infantil halten, wenn sie Sinas Dummheit nachahmte. Gleichzeitig würde ihn ihr Verhalten aber derart in Rage bringen, dass er mit Sicherheit an das Stöckchen dachte. Mia spürte die wachsende Geilheit, die sich mit einer lüsternen Form der Furcht mischte. Sie kniete sich auf das Bett, wobei sie ihr Nachthemd anhob. Der Spiegelschrank deutete an, was Bernd morgen zu sehen bekommen sollte. Mias Popo zeigte sich herausfordernd. Die dicken Backen bewegten sich sacht, während Mia ihr Gesäß weit herausstreckte. Sie widerstand dem Drang, ihr Fötzchen zu berühren. <Diesmal gibt es nur den nackten Popo voll, du verdorbenes Luder!> Sie hielt es kaum aus, wand sich hilflos auf der Matratze. Irgendwann fand sie doch etwas Ruhe. Mia lag auf der Seite, ihren unschuldig weißen Po der Dunkelheit präsentierend. Sie seufzte ab und zu, was fast wie ein Wimmern klang. Dann kam der Schlaf, der sich von seiner mitleidigen Seite zeigte.


Am frühen Abend wartete Hanna auf sie. Mia strich das hellblaue Kleid glatt, ehe sie sich hinter Hanna in den Fiat 500 setzte. Sie sah blass aus. Mia zweifelte plötzlich an ihrem Vorhaben. „Was ist mit dir? Sollen wir es bleiben lassen?“ Mia schüttelte den Kopf. „Nein, ich ziehe das jetzt durch!“ Hanna nickte nur, während sie den Zündschlüssel drehte. Sie fuhren in Richtung des Edeka-Marktes, ohne ein Wort zu verlieren. Hanna steuerte den Wagen in eine Parkbucht, während Mia den Parkplatz des Marktes beobachtete. Nach 10 Minuten tauchte das Auto des Bullen auf. Bernd parkte den Volvo ein, um dann seine Einkäufe zu erledigen. Mia wurde nervös. Sie kannte seine Gewohnheiten und sie wusste daher, dass Bernd nicht lange brauchen würde. Er kam tatsächlich schnell aus dem Markt heraus. Bernd verstaute seine Sachen im Kofferraum, ehe er sich wieder ins Auto setzte. Hanna fuhr auf die Straße, als ihnen der Bulle auch schon entgegenkam. Mia blieb nicht allzu viel Zeit. Hanna bediente den automatischen Fensterheber, während Mia auf den Rücksitz kniete. Sie spürte den kühlen Fahrtwind, als sie ihr Kleid über die Taille schlug. Hanna hupte in dem Moment, als der Bulle auf gleicher Höhe war. Er schaute zu dem Fiat hinüber. Bernds Augen weiteten sich. War das nicht Hanna am Steuer? Hinter ihr kniete eine Frau auf dem Rücksitz und reckte ihm ihr nacktes Hinterteil entgegen! <Scheiße, ist das Sina?> Der Bulle verneinte seine Frage, da dieser Popo etwas fülliger zu sein schien. Das Auto fuhr an ihm vorbei und Bernd brauchte etwas, um sich zu sammeln. Er hatte die Besitzerin dieses schönen Hinterns längst erkannt. Er war wütend, weil er solche Aktionen brandgefährlich fand. Bei der nächstbesten Gelegenheit wendete er den Volvo. Bernd folgte den Frauen, die in gemächlichem Tempo die Straße entlangfuhren. Sie bogen in die Willy-Brandt-Straße ein, wo sie vor dem kleinen Hotel zum Stehen kamen. Bernd parkte ebenso. Er stieg zuerst aus dem Wagen, bis sich auch Mia zu erkennen gab. „Hallo Bernd! Hat dir mein kleiner Stunt gefallen?“ Seine Stirn zeigte eine gefährliche Zornesfalte. „Das war mehr als leichtsinnig, Mia! Von dir hätte ich auch mehr erwartet, Hanna, nach der Sache mit Sina!“ Hanna schaute zu Boden. Mia verteidigte sie sofort. „Ich bin schuld, Bernd, ich ganz allein! Da ich keine Automaten mehr aufbreche und auch sonst einen bürgerlichen Lebenswandel führe, bleibt mir ja nur noch ein kleiner Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung, wenn ich von dir bestraft werden will. Wann hast du mich zuletzt, wie ein ungezogenes Mädchen behandelt? Das ist sehr lange her, Bernd!“ Der Bulle merkte, was mit Mia los war. „Ich dachte, dass du vernünftig bist, aber ich habe mich wohl getäuscht. Ich würde vorschlagen, dass Hanna nachhause fährt und du mit zu mir kommst, Mia. Wir haben etwas zu klären!“ Hanna mischte sich ein. „Moment mal, bin ich jetzt überflüssig, oder was?“ Der Bulle sah sie scharf an. „Du hast auch eine Abreibung verdient, Hanna!“ Er nahm ihre Hand, um sie zu seinem Volvo zu führen.

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