Michelle & Michael

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Michelle & Michael

Michelle & Michael

Jürgen Lill

Michelle strahlte mich an und sprang aus dem Bett. Sie war noch immer nackt. Ich wollte das Schlafzimmer verlassen, damit sie sich ungestört anziehen konnte, aber sie bat mich: „Bitte geh nicht raus, Michael.“
Ich wollte wieder so etwas in der Art erwidern wie, dass ich die Situation nicht ausnutzen wollte, denn das wollte ich wirklich nicht. Auch die Tatsache, dass wir uns eben gegenseitig unsere Liebe eingestanden hatten, berechtigte mich meiner Ansicht nach nicht dazu, irgendwelche Rechte als selbstverständlich anzusehen, besonders, was alles Sexuelle betraf. Und Michelle zu beobachten, solange sie nackt war, war absolut etwas Sexuelles, denn es erregte mich. Und dafür schämte ich mich, denn allein durch meine Erregung hatte ich schon das Gefühl, Michelles Vertrauen zu missbrauchen.
Michelle kannte meine Antwort, noch bevor ich sie formulieren konnte, denn sie kam mir zuvor, indem sie sagte: „Ich mag es, wie Du mich ansiehst. Es fühlt sich gut an!“
„Ja, das tut es“, erwiderte ich und wendete mich ihr zögernd wieder zu. Sie hob ihre Arme und strich sich ihre schweren, dunkelblonden Locken mit beiden Händen aus dem Gesicht. Und so, mit erhobenen Armen und in den Haaren vergrabenen Händen blieb sie stehen und ließ sich von mir betrachten.
„Du bist wunderschön!“ flüsterte ich, während ich spürte, wie mein Herz lauter zu schlagen begann und mein Blut in meinen Schläfen pochte.
„Du auch“, erwiderte Michelle mit einem Hauch von Melancholie in der Stimme. Sie blieb noch immer so offen stehen, ohne den Versuch zu machen, auch nur die kleinste Kleinigkeit vor mir zu verbergen. Ihre blauen Augen waren so klar, wie der Himmel.
Als mein Blick langsam tiefer wanderte, überzog eine Gänsehaut Michelles Körper. Ich sah, wie ihre kleinen Brustwarzen sich zusammenzogen und mir entgegenstreckten. Michelle atmete schwer und ihre großen, vollen Brüste hoben und senkten sich deutlich unter meinem Blick.

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