Ich war aber immer noch wütend auf dich, deshalb meine Reaktion!“ Sie reichte Kilian die Hand und sagte: „Entschuldigung angenommen?“
Kilian nahm lachend ihre Hand und antwortete: „Angenommen!“ Dann deutete er auf den Strauß, den Rebecca immer noch in der Hand hielt. „Du solltest die Blumen erst einmal ins Wasser stellen!“ „Übrigens, ich habe die Gestecke für eure Schreibtische wieder mitgebracht. Habe sie noch draußen im Wagen, darf ich sie euch schenken? Wäre schade, wenn ich sie wegschmeißen müsste.“
Rebecca strahlte: „Ja, nehme ich gerne an. Jetzt wo ich weiß wie du es gemeint hast!“
Während Kilian die Gestecke reinholte, hatte Rebecca eine Vase geholt und die Blumen mit Wasser versorgt. Der Strauß machte sich gut auf dem Tresen der Rezeption.
„Musst du heute noch lange arbeiten?“, fragte Kilian mit etwas belegter Stimme. Er hatte sich an das erinnert, was seine Mutter ihm geraten hatte.
„Noch gut zwei Stunden. Um 15:00 Uhr werde ich abgelöst! Warum fragst du?“
„Ich würde dich gerne heute Abend zum Essen einladen, so als kleine Entschuldigung und weil ich dich gerne näher kennen lernen möchte!“
Rebecca überlegte kurz, bevor sie antwortete: „Ok, gerne aber nur wenn du mir endlich sagst wie du heißt?“
Kilian musste nun doch schmunzeln: „Ich heiße Kilian, wusste nicht, dass du meinen Namen nicht kennst.“
-*-
Sie hatten einen Treffpunkt am Bahnhof verabredet. Kilian hatte Rebecca angeboten sie zu Hause abzuholen, doch das hatte sie abgelehnt.
Schon 15 Minuten vor ihrer vereinbarten Zeit stand Kilian mit seinem Wagen am Treffpunkt. Er war viel zu aufgeregt und wollte auf keinen Fall zu spät kommen. Als Rebecca auf dem Bahnhofsvorplatz erschien, setzte sein Herz einen Schlag aus. Sie sah wunderschön aus. Passend zu ihren dunklen, fasst schwarzen Haaren, hatte sie einen roten Sommermantel an. Darunter trug sie eine schwarze, enge Hose und ein weißes, figurbetontes T-Shirt.
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