Aber meine Bedenken sind unbegründet. Niemand nimmt von uns Notiz. Sonja flüstert Matteo etwas ins Ohr, löst sich dann von ihm, schwimmt zu mir rüber und haucht mir zu: „Ich will jetzt richtig ficken!“ Dieser Satz kickt mich so hart, als hätte man mir ein Foto mit meiner geilsten Sexfantasie gezeigt. Mein Puls dreht hoch und meine Muschi zuckt und zieht vor Begeisterung.
„Los, lass uns da rübergehen und uns die Seele aus dem Leib vögeln.“ Sie deutet auf eins der Outdoorbetten, von denen etliche in lockerem Abstand zueinander auf der großen Rasenfläche stehen. Es sind kubische Gebilde, deren schwarze Metallstangen die Konturen eines Würfels nachzeichnen, mit cremefarbenen, wetterfesten Matratzen. Oben haben diese Kuben Sonnensegel, die Seitenwände lassen sich mit Vorhängen zuziehen. In einigen Berichten hatte ich gelesen, dass auf diesen Betten in der Tat Sex geduldet wird, eine Besonderheit dieses Clubs. Natürlich gibt es auch Räume im Innern des Gebäudes, die man halbstündlich mieten kann, aber die Outdoorbetten haben definitiv einen ganz speziellen Reiz.
Der Club ist inzwischen gut besucht und fast alle Betten sind belegt – allerdings ganz unspektakulär mit lesenden oder chillenden Menschen. Bei zwei Würfeln sind die Vorhänge geschlossen. Wahrscheinlich geht’s dort gerade zur Sache. Diese Vorstellung macht mich noch ein wenig schärfer, als ich eh schon bin. Sonja steigt aus dem Whirlpool, gefolgt von Matteo, der sichtlich Probleme hat, seinen großen, hart aufgerichteten Penis in seinem Bademantel zu verstecken. Während er sich in das weiße Frottee wickelt, kann ich seinen schönen Body bewundern, die schlanken Hüften, den knackigen Po, seine fein modellierten Arme und Schultern.
Matteo reicht mir die Hand und hilft mir aus dem Pool.
Mission Impossible
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