Mission Impossible

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Mission Impossible

Mission Impossible

Alina Soleil

Ich liebe Herausforderungen, je größer, desto besser. Was würden die Mädels von Oceans Eight machen? Sie würden sich einen Plan überlegen. Und sich akribisch vorbereiten. Und genau das tat ich auch.

Zunächst ging es darum, die richtige Location zu finden: Clubs, die ich zum einen attraktiv genug finde und die zum anderen groß genug sind. Damit ich überhaupt den Hauch einer Chance hätte, mich unter die Damen zu mischen, ohne sofort aufzufallen. Und natürlich auch, um eine hinreichend große Auswahl an potenziellen „Kunden“ zu haben, die ich ansprechend finde. Schließlich geht’s mit in erster Linie um meinen Spaß. Und – da bin ich ehrlich – ein wenig kommt’s mir dann schon darauf an, wie ein Mann aussieht. Ein alter Sack mit Bierwampe und Halbglatze, der „ins Puff“ geht, um sich bedienen zu lassen, ist nicht mein Beuteschema.

Am Ende blieben drei Locations übrig. Zwei in Deutschland und eine in Österreich, nahe der italienischen Grenze. Die war für meinem Geschmack vom Ambiente her am schönsten, aber leider ist die Anreise dorthin ein ziemlicher Akt. Aber dort wäre die Gefahr, dass ich jemandem Bekannten über den Weg laufe, dann auch ziemlich gering.

Als Nächstes suchte ich gezielt nach Erfahrungsberichten zu den drei Clubs. Und dabei entdeckte ich wieder eine ganz neue Welt. Es gibt diverse Freierforen, in denen sich die Jungs gegenseitig hervorragend darüber informieren, wo die geilsten Locations sind, wo es die tollsten Frauen gibt, und wo man am meisten für sein Geld bekommt. Einerseits ist das Brotherhood in Reinform, keinerlei Konkurrenz, jeder gönnt dem anderen eine geile Zeit und teilt gerne und freiwillig alle Erlebnisse. Andererseits schreiben die Kerle ihre Berichte oft ziemlich übertrieben, pumpen sich auf, als wären sie dauerpotente Sexmonster.

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