Mit Aurora am Strand

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Mit Aurora am Strand

Mit Aurora am Strand

Peter Hu

Barcelona/Hauptbahnhof.
Bei all dem Gewimmel war sie mir doch sofort aufgefallen. Ich wusste nicht wirklich, dass sie es war, hoffte es aber inständig, als sie mir direkt bei der Ankunft am Bahnsteig ins Auge gefallen war. Manchmal gibt es einfach diese Momente, da Wünsche in Erfüllung gehen. Und ich spürte sofort dieses durchdringende Kribbeln.

In jenen Tagen jobbte ich als „Mädchen für Alles“, für eine große Gastronomiekette. Der Job war nicht schlecht. Mal fuhr ich lebenden Hummer für den Chefkoch, mal organisierte ich erlesene Getränke für die Chefetage. Manchmal reparierte ich Mobiliar oder tapezierte Hotelzimmer, in denen es hoch her gegangen war, ...und immer wieder fungierte ich als Kurier und Taxifahrer für verloren gegangene Hotelgäste, ...oder holte eben neue Kollegen vom Bahnhof ab. Ich mochte den Job. Man kam viel herum und lernte immer wieder interessante Menschen kennen.
Ich machte nun schon meine vierte Saison. Eigentlich studierte ich auf Maschinenbau. Doch die Semesterferien waren das Interessanteste an diesem trockenen Studium. Und ich konnte mir gut vorstellen, mich auch auf diese Weise durchs Leben zu schlagen. Denn auch der Ferienanteil kam hier unter der südlichen Sonne nicht zu kurz. Genau wie das erotische Abenteuer…

Ich hatte es schon im Morgenurin. Heute würde mir ein prickelndes Erlebnis bevorstehen. Ich trieb mich gern auf diesem Bahnhof herum. Reisende Menschen, hübsche Mädchen on Tour; ...und im Sommer beinahe eben so viel nackte Haut, wie am Strand.

Raffaela Aurora de Nunez zeigte auch viel Haut. Was blieb ihr auch übrig? Die Klimaanlage war zwar schon erfunden, aber in jenen Tagen noch längst nicht Standard in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Und schon gar nicht im Automobil. Für die Firma war ich im Fiat Pullmino unterwegs; ...einem winzigen Kleintransporter mit jaulenden vierzig Pferden unter der Motorabdeckung, die für wenig Leistung, aber viel Hitze im Innenraum sorgten. Dazu unendliche Schaltwege bei überlangem Schaltknüppel. Beim vierten Gang, oder beim Einlegen des Rückwärtsgangs, berührte man unweigerlich das Bein des Beifahrers; ...oder eben auch der Beifahrerin. Was mir nicht immer unangenehm war….

Ich hatte mich nicht getäuscht. Mein Wunsch war tatsächlich in Erfüllung gegangen. Raffaela Aurora reagierte sofort, als sie das Pappschild mit ihrem Namen um meinem Hals registrierte. Spätestens beim Blick in ihre tiefbraunen Augen war es um mich geschehen. Lässig lehnte sie am Geländer der Bahnsteigtreppe, den linken Fuß sichernd auf ihre große Reisetasche gestützt; ...flache Schnürsandalen, ein buntes Perlenkettchen ums bloße Fußgelenk geschlungen. Und dazu schlanke, sehr schöne, aber nicht überlange Beine, die in ihrem sonnenverwöhnten Hochsommerbraun schon beinahe wie poliert glänzten. Sie steckten in nicht besonders kurzen Shorts, die ihr Leben ganz unverkennbar dereinst als „Langbeinhose“ begonnen hatten. Der Scherenschnitt war noch deutlich zu erkennen. Und das war wohl auch so beabsichtigt.
Ich hatte ihre schön gestalteten Fortbewegungsmittel wohl eine Idee zu lange gemustert. Aber die Braunhaarige quittierte es nur mit einem freundlichen, spöttischen Lächeln und richtete sich die Zöpfe. Denn schließlich: Gibt es ein schöneres Kompliment als die hypnotische Wirkung der eigenen Reize auf einen fremden Mann?
Ganz offensichtlich sah sie es genauso. Und ihr Körper bot noch manch appetitliches Detail, dass der Erkundung wert war. Doch vorerst wirkte der kleine Dämpfer ihres Spottlächelns in mir nach. Vorerst…

„Ich nehme ihre Tasche. ...Wir haben ein gutes Stück zu laufen. Ich parke etwas außerhalb in einer Seitengasse. Am Bahnhof war kein Parkplatz mehr zu kriegen…“
Das hübsche Zopfmädchen hob den Fuß von ihrer Tasche, bückte sich kurz zur Handtasche und gönnte mir so einen Blick auf ihr kleines, festes Hinterteil, wobei auch ein paar kleine Grübchen auf der Rückseite ihrer Oberschenkel sichtbar wurden. Eine kleine Abweichung von der Perfektion, die sie nur umso verführerischer machte.

„Mal wieder verdammt heiß heute“ ...bemerkte sie geistesabwesend und zog die dünne Bluse aus dem Gürtel, um sie über dem Bauchnabel zu verknoten. Ein makellos flacher Bauch, der von einem golden schimmernden Flaum überzogen war.
‚Wer sagt’s denn? ...sie spielte ihr Spiel mit mir. Schon ließ sie ihre Bauchmuskeln zucken, dass ich gar nicht wegschauen konnte…

„Du bist kein Spanier, auch wenn du recht passabel sprechen kannst. Woher kommst du?“

„Hamburg, Germany“ ...gab ich zurück, als wir uns schließlich treppabwärts in Bewegung setzten. Endlich ging ich voran. Und das war gut so, sonst hätte ich sie noch verschlungen. Nicht nur mit den Augen... Sie war einfach so schön, auf diese ganz spezielle Weise. In den Playboy hätte Aurora es wohl nicht geschafft. Dafür besaßen all ihre Reize einfach zu viel individuellen Charakter. Doch gerade darum besaß sie in meinen Augen diesen besonderen Zauber. Einen Zauber, den ich kaum in Worte fassen konnte, der mich aber bis in die Tiefe meines Seins erschütterte. Eine Erschütterung, von der angenehm erregenden Art. Das hatte ich so noch nie erlebt…

„Ich bin nur eine halbe Spanierin. In meinen Adern fließt echtes Inka-Blut. Ich bin in Mexiko geboren und aufgewachsen; ...mache hier nur mein Praktikum, ...und will mich auch sonst etwas in Europa umsehen. Meine Eltern besitzen daheim ein Weingut mit eigenem Hotel. Irgendwann soll ich den Laden mal übernehmen. Darum habe ich noch viel zu lernen.“

„Das erste Mal in Barcelona?“

„Ja, zuvor habe ich ein halbes Jahr als Zimmermädchen und an der Rezeption unserer Filiale in Wien gearbeitet. Jetzt freue ich mich richtig auf Spanien. Vor allen Dingen auf den Strand. Die Sonne hat mir gefehlt. Ich habe noch zwei Tage frei, bevor ich anfangen muss.“

„Das trifft sich gut“, ...gab ich zurück, als wir in besagte Seitengasse einbogen.
„Morgen habe ich frei. Wir könnten nach Rosas fahren. Keine dreißig Kilometer von hier. Da ist der Strand nicht so überlaufen. Ich habe ein Moped hier. Ich darf zwar auch den Kleinbus benutzen, aber bei der Hitze ist das auf der kurvigen Strecke wirklich kein Vergnügen.“
Mit diesen Worten öffnete ich die Heckklappe und wuchtete ihre Reisetasche auf die Ladefläche. Auch auf Auroras Heck, konnte ich noch einmal einen appetitanregenden Blick werfen, als ich ihr die Beifahrertür aufschloss. Im knappen Bikinislip musste dieser kleine, stramme Pfirsicharsch einfach göttlich zur Geltung kommen...

„Moped klingt super, ...kann auch nicht enger als diese Knutschkugel sein“, ...lachte sie, während sie auf den winzigen Beifahrersitz kletterte und eine bequeme Position für ihre hübschen Beine suchte.
Sie konnte sie nur seitlich abwinkeln und entschied sich für die Position in Richtung Schaltknüppel. Denn in Richtung Tür störte bereits die Fensterkurbel. In solchen Situationen liebe ich diese winzige Karre, auch wenn ein Frontalcrash das sichere Todesurteil bedeuten würde.
Ich musste zweimal zurücksetzen, um aus der engen Parklücke zu kommen. Erster Hautkontakt mit der warmen Seidenhaut ihres Oberschenkels. Beim ersten Mal zuckte sie noch leicht zurück. Doch beim zweiten Schaltvorgang rückte sie wie zufällig noch ein wenig näher, um nach hinten aus dem Fenster zu schauen. Nun glitt mein Handrücken an der vollen Breitseite ihres heißen Schenkels entlang, bis das Getriebe auf Kniehöhe schließlich fasste.
„Hinten ist alles frei“, ...bestätigte meine gezopfte Beifahrerin. Ich beließ meine Hand auf dem Schaltknauf, ...und sie ihr warmes Bein an Ort und Stelle, dass ich jedes feine Muskelzucken unter ihrer Haut wahrnehmen konnte. Ein vielversprechendes Zeichen. Und auf der Fahrt durch den dichten Berufsverkehr, riss die Kette der subtilen Signale nicht ab. Zwar fand sie schließlich eine bequemere Sitzposition, aber auch zahlreiche Möglichketen, mir und der Welt da draußen zu zeigen, dass sie noch einiges mehr zu bieten hatte... Nun lagerte sie ihre Füße über dem Handschuhfach, ...und nahm die Arme ins Genick. Überdeutlich wurde nun klar, dass sie unter der lockeren Bluse keinen BH trug. Denn der dünne Stoff umschloss ihre Kleinen, kegelförmigen Brüste nun wie eine zweite Haut. Zu schade nur, dass ich wegen des ständigen Stopp and Go’s nur wenig Gelegenheit hatte, sie genauer zu studieren. Aber ihr angenehmer Duft füllte mehr und mehr den schwülen Innenraum des Kleinsttransporters, auch wenn die Fenster auf Durchzug standen. Neben diesem schmeichelnd weichen Parfüm und einer leichten Schweißnote, vernahm ich aber auch noch einen anderen Duft, der eindeutig aus den lockeren Röhren ihrer Shorts entkommen war. Ein betörender Duft, den ich nur als endgültige Einladung verstehen konnte…

Wäre es nach mir gegangen, der Stau hätte Stunden dauern können. Doch die kleine Ewigkeit erschien mir plötzlich viel zu kurz. Schon trug ich ihre Tasche durch den Flur des Personaltrakts unseres Hotels
...Keck grinsend gab sie mir einen einzigen Cent als Trinkgeld, als wir vor ihrer Zimmertür angelangt waren.

„Morgen um neun, gleich nach dem Frühstück, kannst Du mich zum Strandtrip abholen; ...natürlich nur wenn du magst. Ich hoffe, du hast einen zweiten Helm…

*

...Überpünktlich erschien ich morgens am Buffet. Meine neue Kollegin erwartete mich bereits in frischen Hotpents und mit einem kleinen Lunchpaket. Natürlich hatte ich den zweiten Helm am Moped.
...Ich beneidete die Autofahrer hinter uns, die es nicht eilig hatten zu überholen. Was ich gut verstehen konnte, bei dem Anblick, den meine Passagierin nun wohl bieten musste. Mir blieb der leider verwehrt. Dafür aber spürte ich ihre elastischen Tittchen ganz dicht in meinen Rücken gepresst, während wir uns auf flinken Rädern durch die Serpentinen des Küstengebirges zirkelten. Ein Hoch auf die knappe Sitzbank…

*

...Wasserlinsen rollten von gut geölter Haut, als die goldbraune Göttin endlich dem Meer entstieg. Zu solch früher Stunde war ich noch etwas wasserscheu und genoss zunächst mein Frühstück, welches sie mir ja zuvor freundlicherweise eingepackt hatte. Ihr Inka-Blut war wirklich nicht zu verkennen, als sie in stolzer Haltung auf mich zuschritt. Goldene Metallscheiben blitzten im Sonnenlicht von ihren Ohrringen. Das offene Haar klebte auf ihren stolz wippenden Kegelbrüsten. Die fleischigen Kegelspitzen von einer schroffen Gänsehaut gefurcht, beugte sie sich über mich, um das ganze Meer aus ihrer nassen Mähne über mir auszuschütteln…
„So trocken kommst du mir nicht davon“, ...lachte sie, als sie auch schon auf mir saß und meine Schultern in den Sand drückte, während das winzige weiße Bikinihöschen meine Badehosen befeuchtete, in denen es plötzlich richtig eng wurde.
Schon die Hot-Pents am Buffet hatten mir bewiesen, dass sie kein Kind von Traurigkeit war. Aber mit so viel Feuer am frühen Vormittag, hätte ich nie gerechnet. Schon, dass sie topless badete, deutete ich als gutes Vorzeichen. Aber dass sie sich schon vor der Mittagsstunde so unverhohlen in der Öffentlichkeit an mir rieb…

„Nun komm schon, in den Wellen ist es herrlich. Das Wasser ist nicht kalt. Und die Vibrationen deines Mopeds haben mich in solch seltsam erregende Schwingungen versetzt, dass ich es kaum noch abwarten kann, endlich mit dir im Wasser zu sein“, ...gurrte sie mit diesem gewissen Unterton, der alles versprach.
Nun war ich schon einmal nass. Und für Romantik war auch später noch Zeit. Schließlich hatte es gestern im Kleinbus schon unheimlich zwischen und geknistert. Ich musste wieder an den Schaltvorgang denken. ...Und sie wohl auch. Denn plötzlich fühlte ich, wie sich eine warme Hand um meinen Schaltknüppel schloss…
‚Für Romantik, würde auch später noch Zeit sein‘, ...dachte ich erneut.
Und damit sollte ich wahrlich Recht behalten. Jetzt war es erst einmal an der Zeit, die erotische Spannung zu lösen, die sich über zwei Tage zwischen uns aufgebaut hatte. Eindeutig war auch sie vollkommen elektrisiert. Denn die feinen Härchen ihrer Arme standen plötzlich Spalier, wo der stetige Wind sie bereits getrocknet hatte…

Ich ließ meinen Blick über den Strand gleiten, während sie sich von meinem Ohr hinab über den Hals zu meiner linken Brustwarze knabberte. Ihre Hand bearbeitete noch immer mein Fortpflanzungsorgan. Die Öffentlichkeit hatte etwas Prickelndes, ...und meine Latte hatte sich unter dem Geschick ihrer Hand in eine Brechstange verwandelt. Ich überwand meine Wasserscheu, auch wenn meine Finger inzwischen in den überlaufenden Spalt zwischen ihren heißen Schenkeln eingedrungen waren. Sie Quittierte den Vorstoß mit zuckenden Beckenstößen.

„Also gut, lass uns ins Wasser gehen“, ...brachte ich geil hechelnd hervor, als ihre linke Brust aus meinem Gesicht flutschte, nur um mir sogleich die rechte Kegelknospe zum Saugen anzubieten.

„Jaaa“, ...stönte sie vielsagend. Schon entzog sie mir den wulstigen Nippelknebel, den ich gerade noch so lustvoll gesaugt hatte, ...und zog mich auf die Beine, um mich in gieriger Vorfreude in die Wellen zu ziehen…

„Ist es dir hier dezent genug?“ ...hechelte sie grinsend, als wir bis zum Rippenansatz in den Wellen standen. Plötzlich war ich in ihrer Beinschere gefangen, ihr gieriger Rochen verschlang meine vorwitzige Muräne, ...ihre Brüste rieben sich an der meinen; und während sich ihre Zunge in meinen erstaunt geöffneten Mund grub, vergrub sich meine erkundigungsfreudige Muräne in den Tiefen ihrer pulsierenden Muschel…

Es hat nicht lange gedauert, bis ich meinen Samen in sie verströmte. Zu geil, war einfach ihre ungezügelte Gier.
„Du willst mich doch nicht etwa um meinen Höhepunkt betrügen?“ ...gurrte sie zwischen zwei weiteren Küssen. Und in der Tat: Das wollte ich nicht. Nach der Hitze dieser amphibischen Vereinigung empfand ich eine Wärme für diese lüsterne Schönheit, wie ich sie nie zuvor gefühlt hatte. Jetzt war es an der Zeit für Romantik. Und was mein Torpedo im Eifer der ersten Hitze nicht vermocht hatte, begannen nun meine Finger unter der Wasserlinie. Die Fortsetzung fand unter einem dezenten Badetuch auf unserer Decke am Strand statt. Doch das große Finale, feierten wir erst nach einem romantischen Essen in ihrem Zimmer im Hotel, das wir nach gefühlten siebenundzwanzig gemeinsamen Orgasmen, bis zum gemeinsamen Dienstbeginn nicht mehr verließen.

Ich hatte mich in jedes ihrer Muttermale, in jedes Grübchen, jedes feine Härchen auf ihrer sonnenverwöhnten Haut verliebt. Mein Maschinenbaustudium hatte ich schließlich noch zu Ende gebracht. Doch heute bestelle ich einen kleinen Weinberg, irgendwo in Mexiko,
...während meine schöne Gattin sich um unser kleines Hotel, ...und unsere in den Wellen gezeugte Tochter kümmert.

Ende

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