Aber er ziert sich jetzt ein wenig und beschäftigt sich lieber mit seinem Smartphone statt mit seinem Penis. Ich weiß, er hofft auf eine helfende Hand von mir, aber da unser Camper keine Automatik hat und ich mich noch nicht so hundert Prozent an das komplett andere Fahrgefühl gewöhnt habe, kann ich Mats im Moment seinen Wunsch nicht erfüllen. So leid mir das tut.
Am frühen Nachmittag erreichen wir dann unser erstes Etappenziel: Grenaa. Dort gibt es wunderbare, weite Sandstrände, schöne, einsame Stellplätze, endlos viel Natur. Wir parken unseren Camper nahe den Dünen und sind keine zehn Minuten später am Meer. Immer, wenn wir ans Meer fahren, haben wir ein Ritual: bevor wir irgendetwas anderes unternehmen, müssen wir mit unseren Füßen ins Wasser. Egal zu welcher Jahreszeit, egal bei welchem Wetter, egal wie früh oder spät es ist. Nur einmal konnten wir das nicht durchziehen: als wir an der deutschen Nordseeküste ankamen, hatte das Wasser vor unseren Füßen die Flucht ergriffen.
Abends gehen wir in einem kleinen Fischrestaurant nett essen. Mats ist immer noch horny like hell, ich spüre das bei jeder Geste, bei jedem Blick, den er mir zuwirft. Leider bin ich abends todmüde und schlafe ein, kaum dass wir gemeinsam in unserem Alkoven liegen.
Tag 2
Am nächsten Morgen wache ich mit einem schlechten Gewissen auf.
„Tut mir leid, mein Liebling, dass ich gestern so schnell eingeschlafen bin, aber ich war nach der Fahrt ziemlich platt.“
„Schon OK“, erwidert Mats knapp, aber ich kann am Tonfall hören, dass es absolut nicht OK ist. Ich kann’s ja verstehen. Erst fingert er mich in den siebten Himmel und zum Dank lasse ich ihn mit seiner Lust hängen.
„Wir wär’s mit etwas Frühsport?“ frage ich schelmisch und taste nach seinem Zauberstab. Mats dreht sich von mir weg, er ist noch sauer.
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