Als dann, spät in der Nacht, unter der Einwirkung aller denkbaren Substanzen, abgetanzt wurde, gab Amélie ihr Geheimnis preis, indem sie sich ihres Pullovers entledigte. Das gelbe Spaghettiträger-Top verbarg kaum etwas. Amélies Brüste waren von enormer, eindrücklicher Fülle und versetzten die Umtanzenden in Schnappatmung – auch die Frauen. Amélie liebte die Beachtung, die ihr zuteil wurde, und sie bewegte sich sicher und anmutig.
Reto, der Gastgeber, Dan, sein Kollege und Tim, Amélies Freund hatten sich schon vor längerer Zeit zurückgezogen, was der tanzenden und lachenden Menge nicht auffiel. Amélie war ganz auf sich bezogen und amüsierte sich auch ohne ihren Tim ausgezeichnet.
„Hör mal, Tim, überlass sie uns einfach, ja?“ war der etwas rüde Ton von Dan, Retos Kollegen. Tim stand bei den beiden Männern in der Kreide, und zwar gewaltig. Eingeladen hatten sie ihn nur seiner attraktiven Freundin wegen. Sie wollten Amélie kennenlernen, nichts anderes. Nach einem längeren Gespräch nötigten sie Tim zu einem Einverständnis. Sie durften in dieser Nacht mit Amélie tun, was sie wollten – die Gegenleistung war ein Schuldenerlass. Tim schluckte leer, aber er hatte wohl keine Wahl. Was ist denn schon dabei? redete er sich ein. So lange kannte er Amélie noch nicht, sie hatte vor ihm viele Männer gehabt, auch der eine oder andere Lehrer hatte nicht die Finger von ihr lassen können. Der Höhepunkt war gewesen, als sie sich im Zeichenunterricht als Aktmodell zur Verfügung gestellt hatte. Was hatten die Jungs gejohlt, als sie ihre Bluse aufgeknöpft und ihren BH frei gelegt hatte. Das Johlen hatte sich gelegt und stillem Räuspern Platz gemacht, als sie nach hinten gegriffen und ihre BH aufgeknöpft hatte. Was für Prachtsdrüsen die Amélie doch hatte! Ob die Malstifte überhaupt ausreichten, um sie nachzuzeichnen? Der Zeichenlehrer, freischaffender Künstler, hatte die Posen vorgegeben.
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