Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 11

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Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 11

Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 11

Gero Hard

„Ich liebe dich so sehr mein Schatz, mich wirst du so schnell nicht wieder los“, stupst sie mir liebevoll auf die Nase, „aber, dass du vorher nichts verraten hast, darüber reden wir noch“, boxt sie mir leicht auf die Brust.

„Für mich bitte nur Orangensaft.“, bestimmt Svea, als Lia ihr ein Glas Sekt zum Anstoßen zureichen will. Wir Männer denken uns nichts dabei… typisch Mann eben. Aber die drei Frauen erfassen die Situation sofort, umarmen meine Svea und gratulieren mir… ein zweites Mal… wieso eigentlich?

„Ja, du Dummerchen, ich bin schwanger.“

Jetzt bin ich es, der überglücklich in Tränen ausbricht, „was? Aber wann…wie weit?“

So recht fehlen mir gerade die Worte. Stattdessen nehme ich meine frisch Verlobte fest in die Arme und küsse sie leidenschaftlich.

„Bali?“, frage ich nur.

„Bali.“, antwortet sie mit einem liebevollen Nicken.

Das Essen haben wir völlig vergessen. Die Flut an schönen Neuigkeiten und Überraschungen war einfach zu überwältigend. Drei Überraschungen an einem Tag, das hatte auch ihre Familie noch nicht erlebt. Ich habe doch vorhin von vier Überraschungen gesprochen. Dazu später mehr, nur Geduld!

Trotz der Aufregung schaffen wir es gemeinsam an den Mittagstisch. Natürlich will die Familie jetzt alles ganz genau wissen. Wie es mir damit geht, wie Svea sich fühlt, wievielte Woche, was wir uns wünschen würden, Junge oder Mädchen, wann und wo heiraten …? Ihre Fragen prasseln nur so auf uns ein. Mir war klar, dass ich mit meiner Überraschung für Aufregung sorgen würde. Dann der Antrag obendrauf. Aber, dass Svea dem Ganzen noch die Krone aufsetzen würde, darauf war selbst ich nicht vorbereitet. Ich habe in meinem bisherigen Leben sicher schon einige emotionale Momente erlebt, aber eine solch unfassbare Menge an Tränen ist mir noch nicht untergekommen.

Abends im Bett muss ich meinem Engel haarklein erklären, seit wann ich wieder Gefühle in den Beinen habe und wann ich so gut trainiert hatte. Ihr Gesicht strahlt förmlich vor Glück. Eng umschlungen, in Löffelchen-Stellung, schmiege ich mich fest von hinten an sie. Umarme sie fest und lege meine Hand auf ihren Bauch. Erschöpft vom Tag schlafen wir schnell ein.

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