Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 11

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Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 11

Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 11

Gero Hard

Du hast mich mit deiner natürlichen Art, deiner Euphorie und deinem unermüdlichen Willen aus meiner Lethargie gerissen. Warst für mich da, als es mir schlecht ging. Warst mein Licht, als ich selbst nur noch Schatten gesehen habe. Bist nie von meiner Seite gewichen als ich keinen Mut mehr hatte. Hast mich angetrieben. So, wie es eigentlich meine Partnerin und nicht meine Pflegerin, hätte tun sollen. Und genauso sehe ich dich, als meine Partnerin, die ich nie wieder hergeben werde, wenn du es auch willst. Ihr werdet verzeihen, wenn ich jetzt nicht auf die Knie gehen kann. Hier vor deiner Familie, deinen Eltern, Geschwistern und Schwägerinnen frage ich dich Svea Elisabeth Andersson: Willst du meine Frau werden?“ 

Keiner wagt ein Wort zu sagen. Überwältigt laufen ihrer Mutter die Tränen, genau wie ihren beiden Schwägerinnen. Alle warten auf eine Reaktion von Svea. Aber das Einzige, was durch die Stille dringt, ist ihr haltloses Weinen und Schluchzen. Die ganze Zeit hat sie mir mit ihren verweinten Augen in meine gesehen. Einen kurzen Augenblick nur senkt sich ihr Blick auf die Holzdielen der Terrasse, bis sie auch noch die letzten Schritte auf mich zu kommt und mir um den Hals fällst. Fest klammert sie sich an mich und weint ein lautes: „Ja ich will mein Schatz“, in die allgemeine Stille.

Lauter Beifall umgibt uns, bis einer nach dem anderen zum Schulterklopfen, Händeschütteln oder zum Umarmen zu uns kommt.

Mittlerweile sitze ich wieder in meinem Rolli und mein Engel auf meinem Schoß, ihre Arme um mich geschlungen. Lia holt Sekt und Fruchtsaft für die Kinder, um auf das freudige Ereignis anzustoßen.

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