In dieser Zeit fasste ich übrigens den endgültigen Entschluss, wenn möglich für immer in diesem Land zu leben. Zusammen mit meiner Frau und meinen Kindern. Die vielen Vorteile Schwedens genießen. Nach dem politischen Leitbild, „Wohlstand für alle und Gerechtigkeit für jeden“, leben. Die Seen mit ihren über 24.000 Inseln, durch schwedische Tradition des Jedermannsrecht für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, erleben. Das Sozialrecht und die schulische Ausbildung der Kinder sind beispiellos gut im europäischen Vergleich. Aber diese Idee, die für mich schon weit mehr als das war, behalte ich vorerst für mich.
Es wird die schönste Hochzeit. Genauso hatte ich mir den Tag für mein Eheversprechen immer vorgestellt. Eine weiße vierspännige Kutsche mit einem Kutscher in Frack und Zylinder, klappernde Dosen an einem Band hinterher geschliffen, aufsteigende Friedenstauben und nur die liebsten Menschen um einen herum. Ein Meer von Blumen im Standesamt und in der Kirche. Der Festsaal verdient seinen Namen. Wundervoller Tischschmuck ziert die festlich gedeckte Tafel, die auf urgemütlicher Einrichtung angerichtet ist.
Mit weit offenem Mund und völlig sprachlos beobachte ich Svea, als sie mit ihrem Brautkleid, von ihrer Mutter begleitet, die Treppe ihres Elternhauses hinabschreitet und langsam auf mich zukommt. Sie geht nicht, sie schwebt förmlich auf mich zu. Ihre Augen schimmern feucht, ihr Lächeln zeigt, wie verliebt sie ist. Ihre Haare sind hochgesteckt, an denen ein bodenlanger Schleier befestigt ist. Ihr weißes Kleid, mit Stickereien und Steinen verziert, ist ansonsten schlicht gehalten. Dieser Traum aus Stoff umschmeichelt ihren so wunderschönen straffen Bauch und ihre geschwollenen Brüste, in die bereits Milch eingeschossen ist, was besondere Einlagen erforderlich macht. Ab ihrer Hüfte fällt es wie eine große Glocke in Richtung Boden, wo es nahezu bodengleich endet. In ihren Händen hält sie
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