Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 5

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Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 5

Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 5

Gero Hard

Staunen, lachen oder schmunzeln über die Geschichten aus unserer Kindheit, unserer Jugend und aus der Sturm- und Drangzeit. Sie verrät mir, wie sie ihren Exmann kennengelernt hat und, dass sie erst 4 feste Beziehungen hatte, bevor sie ihn geheiratet hat. Detailreich schildert sie mir ihren Lebenslauf. Und, warum ihre Ehe kinderlos geblieben ist. Klammheimlich hatte sich ihr Ex sterilisieren lassen, er hasste Kinder. Wie ich denn zu Kindern stehen würde, wollte sie wissen. Und warum meine Ehe denn kinderlos geblieben war. Ich persönlich liebe Kinder, wollte auch immer welche. Aber meine Frau, ganz auf ihre Karriere fixiert, hatte das kategorisch abgelehnt. Wie das Leben so spielt… ihr neuer Stecher hat ihr ziemlich schnell einen Braten in die Röhre geschoben. Geplatztes Gummi, wie ich hörte. Böses Karma, Gott schlägt eben nicht mit dem Stock. Bei dem Spruch musste sie herzhaft loslachen.

Kurz vor 17 Uhr erreichen wir Travemünde. 20 Minuten müssen wir warten, bis wir auf die Fähre nach Malmö fahren dürfen. Kurz danach beziehen wir unsere Doppelkabine. Darauf hatte Svea bestanden. Erstens war das günstiger als zwei Einzelkabinen, zweitens war sie der Meinung, für eine Nacht würde das schon gehen, setzte sie sich bestimmend durch.

Dann sollte es von Malmö aus weiter Richtung Norden, zu einem kleinen Dorf namens Osby gehen.

Mit einer bleibenden Ungewissheit im Bauch, bin ich selbst etwas aufgeregt, muss ich mir eingestehen.

6 Stunden waren wir mit dem Auto gefahren. Nur eine kleine Pause haben wir uns gegönnt. Nun stehen wir hier in der Innenkabine. Nicht besonders groß, aber zweckmäßig eingerichtet. Unsere Toilettenartikel sind in einer gemeinsamen Tasche untergebracht, so dass wir unsere Koffer komplett im Auto lassen können. Der Rolli passt gerade so durch die Tür. Bleierne Müdigkeit erfasst uns beide. Die Fahrt war doch anstrengender als gedacht. Aber zum Schlafen ist es noch zu früh.

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