Doch dann ist es geschafft, ich liege dicht bei ihr. Erstaunlicherweise rückt sie nicht von mir ab, womit ich gerechnet hätte. Wir treffen uns in der Mitte der kleinen Matratze.
„Ich glaube dir“, sagt sie, als wir nebeneinander auf dem Rücken liegen und die Kabinendecke anstarren.
„Was meinst du?“
„Na, dass du mir nicht an die Wäsche gehst, gegen meinen Willen.“
„Danke, aber was denkst du denn von mir?“
„Nichts Schlechtes auf jeden Fall“, dreht sie ihren Kopf zu mir und lächelt. „Finn…, kann ich dich etwas fragen?“
„Alles und jederzeit.“
„Ich mag körperliche Nähe. Mag es mich anzukuscheln oder wenn sich jemand an mich ankuschelt. Darf ich mich bei dir ankuscheln?“
„Natürlich darfst du das.“
Zum Beweis strecke ich meinen rechten Arm aus und sie schiebt ihre Schulter sofort in meine Achsel. Dann lege ich meinen Arm um ihre Schulter und sie ihren Kopf auf meine Brust.
„Fühlst du in deinen Beinen gar nichts mehr?“, sieht sie mich fragend an.
Ihre Fingernägel kratzen leicht auf der nackten Haut meines Oberschenkels. Der kurze Stoff meines Shortys wird dabei fast bis in meine Leistenbeuge geschoben.
„Manchmal ein leichtes kribbeln.“, antworte ich ruhig.
„Gibt es Hoffnung?“
„Warum fragst du, möchtest du sonst mit der Pflege aufhören, falls nicht?“
„Nein, das ist es nicht. Ich möchte gern mehr für dich tun. Natürlich nur, wenn du das auch möchtest.“
„Schwebt dir was Besonderes vor?“
„Im Wasser“, antwortet Svea. „Das Wasser wird dich tragen, ich kann das unterstützen und du kannst im Wasser leichte Gymnastik machen. Was hältst du davon?“
„Die Idee klingt ganz gut. Könnte mir gefallen, mit dir im Wasser.“, zwinkere ich ihr zu.
„Ferkel“, kriege ich die schelmische Antwort.
„Aber stimmt, mein Physiotherapeut hat sowas auch schon vorgeschlagen. Lass uns darüber nachdenken, wenn wir wieder festen Boden unter den Füßen haben.“
„Ok.“
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