Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 5

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Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 5

Mit dem Rolli ins Glück - Kapitel 5

Gero Hard

Dann dreht sie sich auf die Seite und bietet mir ihre Rückansicht an. Ihre langen Haare fallen wie Seidenfäden auf das Kissen. Sie trägt ein übergroßes Shirt, das ich als meines erkenne und eine Boxershorts. Ihre schmale Hüfte bildet ein tiefes Tal zwischen ihren schmalen Schultern und ihrem Becken. In meinen Augen perfekt aufeinander abgestimmte Körperpartien. Sie hat ihre Knie angezogen, so dass ihr Po etwas nach hinten gestreckt liegt. Was auf den ersten Blick ausladend erscheint, wirkt auf mich wie eine Einladung.

„Wo bleibst du denn?“, murmelt sie müde nach hinten.

Wortlos lege ich mich in Löffelchenstellung dicht an sie heran und lege meinen Arm um sie. Sofort nimmt sie meine Hand und legt sich diese auf ihren festen Bauch. Ihr Po drückt sich stramm an meine Mitte. Eingebettet zwischen meiner Bauchdecke und ihrer Poritze liegt mein schlaffer Penis. ‚Oh oh, wenn das man gut geht‘, denke ich noch, als mich die Müdigkeit und das leise Brummen der Schiffsdiesel in einen traumlosen Schlaf fallen lassen.

Der eingestellte Weckton meines Handys reißt mich aus dem Tiefschlaf. Jetzt ist es Svea, die an meinen Rücken angekuschelt liegt. Ihre Hand hat sie unter mein T-Shirt geschoben und liegt warm auf meiner nackten Brust. Der Wecker hat auch sie geweckt, was sie mit einem mürrischen Knurren quittiert und sich dabei noch fester an mich schmiegt.

„Noch nicht aufstehen, es so schön gemütlich“, murmelt sie müde in meinen Nacken.

„Doch Fee, wir müssen, die Fähre legt in einer knappen Stunde an.“

Es beginnt unsere übliche Routine im Bad. Auf das Duschen verzichten wir ausnahmsweise. Dafür ist die Nasszelle hier zu eng. Ergo muss eine gründliche Wäsche reichen. Eine Stunde später sitzen wir wieder im Auto und rollen vom Schiff.

„Guten Morgen Malmö!“, ruft Svea laut aus dem geöffneten Seitenfenster und wiederholt das gleich noch mal auf Schwedisch: „Godmorgon Malmö!“ Ich sehe das Glück in ihren Augen. Sie ist bester Laune und das freut mich sehr.

„Svea ich bin etwas aufgeregt. Wie wird deine Familie auf mich reagieren? Werde ich ihnen nicht unnötig zur Last fallen?“, bringe ich meine Unsicherheit direkt auf den Punkt.

„Ach Quatsch, meine Familie wird dich mögen, da bin ich mir sicher. Meine Mutter hat eine außergewöhnliche Menschenkenntnis. Sie hat mich damals sofort vor meinem Exmann gewarnt, als sie ihn das erste Mal gesehen hatte. Aber ich dumme Kuh wollte es natürlich besser wissen. Wenn sie dich mag, hast du gewonnen. Alles wird gut, vertrau mir.“

„Na gut, wenn du das sagst.“

Sie nimmt meine Hand, hält sie fest und legt sie mit verflochtenen Fingern auf ihrem Oberschenkel ab. Das Navi lotst uns sicher aus Malmö heraus. Bald darauf empfängt uns das wunderbare Grün Schwedens. Mit seinen unendlichen Wäldern, den saftigen Weiden und Wiesen und seinen wunderschönen Seen. Nur 131 Kilometer, knapp 2 Stunden Weg trennen uns, vor allem Svea, von ihrem Elternhaus am See. Nächster Halt … Osby.

 

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