„Wenn ihr hier so weiter macht, werde ich bald einen verstärkten Rollstuhl brauchen. Bei dem leckeren Essen werde ich bald 20 Kg zugenommen haben. Die Zimtschnecken sind der Hammer.“
„Finn, möchtest du mit mir auf dem See rudern?“„Das ist eine gute Idee.“ Nur kurze Zeit später hinterlassen die Ruderblätter kleine Strudel im Wasser. Ich lasse es mir nicht nehmen selbst zu rudern. Svea sitzt mir gegenüber und sieht mir dabei zu.
„Finn, mein lieber Finn. Ich bin glücklich wie lange nicht mehr, du ahnst nicht wie sehr. Und du bist schuld daran. Ich weiß nicht, wie ich dir dafür danken soll. Du bist immer so…so... so lieb zu mir. Warum tust du das? Wenn du damit nicht aufhörst, dann bist du auch daran schuld, dass ich auf dem besten Wege bin, mich in dich zu verlieben.“
Zum Schluss wird ihre Stimme immer leiser, aber ich habe jedes Wort verstanden. Längst habe ich aufgehört, die Ruderblätter ins Wasser zu tauchen.
Wir treiben einfach so dahin. Mir fehlen gerade die Worte. Jetzt nur nichts Falsches sagen, schießt es mir durch den Kopf. Wie durch Nebel höre ich, wie Tropfen von den Rudern auf der Wasseroberfläche auftreffen und kleine Kreise erschaffen. Zwei- oder Drei Minuten herrscht Stille. Meine Gedanken fahren Achterbahn in meinem Kopf. Mein Hirn muss ihr Geständnis erst verarbeiten. Bis sie mich aus meinen Gefühlschaos reißt: „Finn… sag doch bitte was! Schrei mich an oder nenne mich eine dumme Gans. Sag mir, dass du meine Gefühle nicht teilst. Aber lass mich hier nicht so sitzen.“ In ihren Augen schimmert es feucht.
Mit dem Rolli...
schreibt Huldreich