Mit dem Rolli ins Glück - Teil 1

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Mit dem Rolli ins Glück - Teil 1

Mit dem Rolli ins Glück - Teil 1

Gero Hard

Kapitel 3

Die nächsten Tage verlaufen weiter ungewohnt für mich. Den Haustürschlüssel hat sie von Fips übernommen, so kann sie kommen und gehen, wie sie möchte. Mir ist bewusst, dass ich meinen eigenen Vorsatz, Fips‘ Nachfolger keinen Schlüssel zu überlassen, damit selbst ausgehebelt habe.

Ihre Nähe ist angenehm. Die Zeit mit ihr ist kurzweilig. Immer fällt ihr etwas ein um mich zu beschäftigen. Lange- weile kommt nicht auf, so wie sie’s versprochen hat. Lange Spaziergänge im Wald oder im Park, Entenfüttern oder „Mensch ärgere dich nicht“ (oder Monopoly, Kniffel, Mühle oder lange Schachpartien … etc.) bei schlechtem Wetter. Selbst zum täglichen Einkaufen, was Fips sonst alleine gemacht hat, schleift sie mich mit. Oft muss ich meinen Stuhl alleine antreiben, um die Arme zu trainieren. Zur Physiotherapie begleitet sie mich auch. Ich habe eingewilligt, dass sie dabei sein darf. So lernt sie nebenbei einige Übungen für zuhause, wo sie mich immer wieder zum Bewegen motiviert. In der Dusche lässt sie mich nach und nach immer länger stehen. Das kräftigt die Beinmuskeln.

Fast vier Wochen ist sie nun bei mir. Ich habe mich an sie gewöhnt, an ihre Berührungen gewöhnt, an ihre Nähe, ihre bestimmende Art, mit der sie mich immer wieder nervt und antreibt. Ich ertappe mich dabei mir einzugestehen sie zu vermissen, in jeder Minute, die sie nicht bei mir ist. Es ist schön, wenn sie da ist. Schon lange habe ich nicht mehr an Selbstmord gedacht oder hatte längere depressive Phasen.

Heute Morgen, als sie mich aus dem Bett in den Rolli hebt, habe ich eine heftige Morgenlatte. Kurz zögert sie, lächelt mich an und zieht mich weiter auf den Stuhl. „Macht nichts, sieht schön aus.“ flüstert sie mir ins Ohr, während ich knallrot mit beiden Händen die mächtige Beule in meiner Pyjamahose abzudecken versuche.

Im Bad startet das tägliche Morgenritual. Nackig machen, Toilette, Dusche mit Stehübungen. Als Svea sich heute besonders liebevoll um mein bestes Stück kümmert, steht er in kurzer Zeit stahlhart schräg nach oben. „Tut mir leid.“, sagt sie. Sveas mitleidvoller Blick ist ehrlich gemeint, das sehe ihr an.

Bei einer unaufmerksamen Bewegung erwischt sie das Duschwasser voll auf dem Oberkörper. Sofort schimmert ihr roter BH durch den dünnen, völlig durchnässten T-Shirt- Stoff. „Uups“, zuckt sie kurz mit den Schultern und beginnt sich auszuziehen. Völlig überrascht sehe ich ihr zu, wie ein Kleidungsstück nach dem andern auf die beheizten Bodenfliesen im Bad landet. Mit weit aufgerissen Augen und offenem Mund starre ich sie an. Ihre Brüste sind straffe, nicht besonders große, wunderschön geformte Halbkugeln. Ihre Warzenhöfe sind etwas zusammengezogen, aber unter dem warmen Wasser glätten sie sich zu flachen, rosafarbenen Flächen, auf denen ihre dicken Brustwarzen vorwitzig und spitz hervorstechen. Ihr flacher Bauch endet an einem Venushügel, der mit feinen hellblonden Haaren verziert ist, kurz getrimmt und an den Rändern glatt ausrasiert. Zart deutet sich ihre Scham ab.

Mit leichtem Druck schiebt sie mich in der Dusche zur Seite und drängelt sich an mir vorbei unter das Regenwasserpanel.

„Erde an Finn, alles klar bei dir?“ reißt sie mich aus dem Staunen. „So kann ich dich viel besser waschen und dir bei deinen Übungen helfen. Sollten wir öfter so machen.“, neckt sie mich.

Ihr Anblick, ihre Berührungen und meine lange Enthaltsamkeit, fördern die Härte meiner Prachtlatte), dass es mir fast weh tut.

„Kannst du mir mal den Rücken waschen, wenn du da schon rumstehst?“, drückt sie mir das Duschgel in die Hand.

‚Das lass ich mir nicht zweimal sagen‘ und verteile die flüssige Seife auf ihrer weichen hellen Haut. Ihren Schultern, die ich dabei leicht massiere, ihren Schulterblättern, dem geraden Rücken herunter bis zu ihren festen Pobacken.

An den Flanken wieder nach oben, vorbei an den Ansätzen ihrer Brüste, unter den haarlosen Achseln, wieder zurück zu ihren Schultern. Ein wohliges Schnurren kommt aus ihrem Mund, ihr Blick ist glasig, als ihr Po sich fest an meinen harten Kolben drückt. Überempfindlich brodelt es in meinen geschwollenen Hoden und eine leichte ‚auf und ab Bewegung‘ ihres Hinterns reicht aus, um mich reichlich auf ihrem Rücken zu entladen. Heiß klatscht mein Sperma auf ihre Haut und vermischt sich mit den Schaumbläschen des Duschgels. Bis zwischen ihren Schulterblättern reichen die ersten Spritzer meiner Entladung, während die letzten Tropfen kraftlos auf ihren festen Pobacken laden.

„Uups, hier wird scharf geschossen.“, stellt sie kichernd fest.

„Bitte entschuldige, dass ich mich nicht im Griff hatte.“, mir ist warm und kalt in einem.

Es ist mir unendlich peinlich. Ich versuche einen eigenen Schritt aus der Dusche zu machen, um mich der Situation zu entziehen. Das ist nicht nur dumm von mir, sondern auch gefährlich. Leicht könnte ich ausrutschen und mich dabei verletzen.

Svea dreht sich zu mir um und nimmt mein Gesicht in ihre Hände. Mit einem Blick, der mir unter die Haut geht, sagt sie: „Bitte bleib, es ist alles ok. Es gibt nichts, wofür du dich entschuldigen musst. Ich habe es provoziert, weil ich es so wollte. Was dir passiert ist, ist völlig normal. Ich finde es schön, wie du auf meinen Körper reagierst. Ich nehme es als Kompliment.“ Dabei gibt sie mir einen leichten Kuss auf die Stirn, bei dem ich meine Augen geschlossen habe. Wie lange habe ich sowas nicht mehr spüren dürfen.

Hier fällt mir die Weisheit: ‚Was man auf die Stirn küsst, darf man behalten!‘ ein, was mir ein süffisantes Grinsen entlockt.

„Komm, wir haben heute noch einiges vor.“, holt sie mich aus meinen Gedanken zurück und hilft mir nach dem Abtrocknen in den Rolli. Als sie mir die Hose anzieht, kommt sie mit ihrem Gesicht meinem ganz nahe. Wie so schon oft. Doch noch nie habe ich ihren Duft so intensiv in mich aufgesogen! Ihr so tief in die Augen gesehen! Und ihre zart geschwungenen Lippen wahrgenommen! Für sie völlig unerwartet beuge ich mich vor und küsse sie kurz auf den Mund. Jetzt ist sie es, die mich überrascht ansieht. Ich rechne mit einer Ohrfeige vom Allerfeinsten, zumindest mit einer ordentlichen Standpauke. Doch nichts passiert. Sie sieht mich einfach an, lächelt lieb und zieht mir die Hose fertig an. Mit einem „Bis gleich in der Küche“ lässt sie mich mit meinen Gedanken im Bad allein. Was war das denn? Heute Morgen ist so anders als sonst.

„Fee, ich möchte das du mir zeigst, wo und wie du wohnst, geht das?“

„Wie hast du mich gerade genannt?“, sieht sie mich zum zweiten Mal an diesem Morgen überrascht an.

„Fee, wieso?“ 

„Bedeutet das, du möchtest mit mir befreundet sein? Weil nur meine Freunde mich so nennen.“ 

„Wenn ich darf, würde ich das gern sein, ein Freund. Ich möchte dich besser kennenlernen. Wissen wo und wie du lebst. Vielleicht darf ich auch mal den einen oder anderen deiner Freunde kennenlernen, wenn das für dich ok ist.“

Eine Weile sagt sie nichts. Nur ihre Augen versuchen in meinen zu lesen. So als würde in meiner Iris ein Text laufen, ähnlich wie bei einem Monitor. „Wenn du das wirklich willst, dann zeige ich dir gern mein kleines Nest. Damit fangen wir an. Was sich dann ergibt, wird sich zeigen, ok?“ 

„Klingt gut.“, zeige ihr den ‚Daumen hoch‘. Dann frühstücken wir. Das ist schon fester Bestandteil unseres Tagesablaufs geworden. „Kannst du nochmal sagen, wie du mich vorhin genannt hast?“

„Fee.“, antworte ich.

„Das klingt schön, wenn du das sagst und wie du es sagst. Ich würde mich freuen, wenn du mich öfter so nennen würdest.“ 

„Das fällt mir leicht. Svea, für dich mag das alles normal sein. Hier bei mir, die Pflege, das Waschen und auch sonst alles. Für mich ist das alles andere als ‚Normal‘. Für mich bist du wie eine Fee. Eine, die der Himmel geschickt hat. Alles ist so anders geworden, seit du so plötzlich und unerwartet in mein Leben getreten bist. Bis vor ein paar Wochen war ich hoch depressiv. Fast jeder Gedanke drehte sich darum, wie ich meinem Leben ein Ende setzen könnte, ich wollte niemandem zur Last fallen, konnte mich selbst nicht ausstehen. Ich hasste mich! Nach dem Unfall fühlte ich mich hässlich, nutzlos, hilflos und minderwertig. Meine ‚Noch-Ehefrau‘ hält mich für einen Krüppel, der ich ja auch bin und hatte nichts Besseres zu tun, als mich sofort gegen einen anderen auszutauschen. Und nun bist DU da. Ziehst mich hoch, motivierst mich weiter am Leben teilzunehmen. Zeigst mir wie schön das Leben sein kann. Bei und mit dir sieht alles so leicht und selbstverständlich aus, als wäre es das Normalste der Welt. Nicht wie das Leben eines Krüppels, verstehst du, was ich meine? Und dass, meine gute Fee, habe ich vorher noch niemandem erzählt. Auch Fips weiß nichts von meinen Selbstmordgedanken. Bitte behalte es für dich, ok?“

Dieses Geständnis ist mir merkwürdig leicht über die Lippen gekommen. Wie hat sie das geschafft, dass ich mich ihr so öffnen konnte?

Mittlerweile kniet sie vor meinem Rolli und hat meine Hände in ihre genommen. Sie sieht mich an und in ihren Augen schimmert es feucht. Eine einsame Träne rollt aus ihrem linken Auge ihre Wange hinunter, um dann einen feuchten Fleck am Kragen ihres Poloshirts zu hinterlassen. Sie schluckt hart. Ich ahne, dass sie einen Kloß im Hals hat. Ihre Stimme versagt oder ihr fehlen die passenden Worte, ich weiß es nicht. Eine angenehme Stille erfüllt den Raum. Ihre Augen erfassen jede Regung in meinem Gesicht, jedes Zucken meiner Augenlider, jede lautlose Bewegung meiner Lippen. Dann legt sie ruhig und wortlos ihren Kopf auf meinen Oberschenkeln ab. Ganz sanft fahre ich mit

meinen Fingern durch ihre vollen strohblonden Locken. Sie ist MEINE Fee.

Als sie den Kopf hebt, sehe ich auf meinen Beinen zwei große nasse Flecken. Leise muss sie in sich hinein geweint haben. Kein Schluchzen oder Zittern hat sie verraten.

„Finn, hier bei dir ist es so anders, als bei meinen Pflegestellen vorher. Ich habe schon bei unserem ersten Treffen gespürt, wie verbittert du bist. Zugegeben, Fips hat auch sowas angedeutet ohne ins Detail zu gehen. Mich auf einen Mann einzulassen, ist auch für mich wieder neu. Mein Mann ist ein ziemliches Arschloch. Erst betrügt er mich mit so einer dahergelaufenen 18- jährigen Azubi-Schlampe aus seinem Betrieb und dann vergewaltigte er mich rücksichtslos, nachdem er besoffen von einer Betriebsfeier nach Hause kam. Er hat sich zwar entschuldigt, aber danach war nichts mehr wie es vorher war. Mein Vertrauen in ihn, in die Männer im Allgemeinen, mein Glaube an die Ehe… alles war zerstört. Aber du bist anders, das spüre ich. Du nimmst meine Pflege, meine Nähe nicht als selbstverständlich hin. Du respektierst mich. Ich fühle mich wohl in deiner Nähe. Irgendwie sicher. Ich bin gern bei dir. Hilfst du mir dabei, mich wieder auf einen Partner einlassen zu können?“

Immer noch kniet sie vor mir. Ihre Augen sind immer noch feucht. Ich ziehe sie zu mir hoch, so dass sie auf meinem Schoß sitzt. Ich lege meine Arme um sie und ziehe sie fest an mich. Sie lässt sich darauf ein, legt ihren Kopf auf meine Brust und ihre rechte Hand genau auf mein Herz.

„Das mache ich sehr gern, ich werde dir nie wehtun und dich nicht enttäuschen, versprochen.“, flüstere ich leise ins Ohr und küsse sie sanft auf ihre Stirn.

„Wieso ich, warum kannst du dich mir gegenüber so öffnen. Es ist schön und ehrt mich. Danke dafür. Und wo ist dein Ex jetzt?“, frage ich sie.

„Du selbst hast mir deine schwache Seite gezeigt. Hast mir gezeigt, dass auch du verletzlich bist. Das, und die ganze Situation, haben mir wohl die Zunge gelockert. Außer meinen Eltern und dir, weiß das sonst niemand. Ich habe meinen Ex wegen der Vergewaltigung angezeigt. Er sitzt im Knast.“ 

„Niemand hat so etwas verdient, es tut mir leid, was du erlebt hast.“, sage ich sanft zu ihr, wobei ich ihr gesenktes Kinn mit meinem Zeigefinger wieder leicht anhebe.

„Du kannst ja nichts dafür.“, antwortet sie leise, „es ist schön deinen Herzschlag zu hören und fühlen. Es schlägt ruhig und gleichmäßig. Ich liebe es, das Leben so nah und intensiv zu spüren.“ 

Es dauert eine Weile bis wir uns gefasst voneinander lösen. Sie sitzt immer noch auf meinem Schoß und flüstert ein Einfaches „Danke“. Sie sagt nicht wofür, aber ich verstehe es auch so.

Etwas später sitzen wir in meinem Auto, auf dem Weg zu ihrer Wohnung. Gut, dass es einen Fahrstuhl gibt, denn sonst hätte ich keine Chance gehabt, ihr in das fünfte Obergeschoss zu folgen.

Ihre Wohnung ist überschaubar klein. Gerade mal knapp 60 qm teilen sich zwei Zimmer, eine kleine Küche und das Bad. Sehr geschmackvoll mit skandinavischem Flair eingerichtet, ist es tatsächlich wie ein gemütliches Nest zum Wohlfühlen und Entspannen. „Ich bin ja selten zu Hause.“,versucht sie die Größe ihrer Wohnung zu rechtfertigen.

„Es gefällt mir sehr.“, sage ich ehrlich, „so richtig zum Entspannen nach einem harten Tag.“

„Dazu hätte ich gern eine Badewanne, so wie bei dir. Das fehlt mir doch schon manchmal, wenn ich richtig verspannt bin.“ 

„Du kannst gern bei mir baden. So oft und so lange du möchtest.“, biete ich ihr an. „Ganz ohne Hintergedanken.“,füge ich sicherheitshalber dazu.

„Du hast mich doch schon nackt gesehen und da hast du mir auch nichts getan. Ich vertraue dir.“

Sie zeigt mir alle Räume. Es ist wenig Platz für meinen Rolli, aber es geht.

Kapitel 4

„Würdest du mit mir ein Eis essen fahren? Ich lade dich ein.“ 

„Sehr gern.“, strahlt sie mich an. In der Eisdiele erzählt sie mir, wie sehr sie ihr altes Zuhause vermisst, ihre Eltern und Geschwister. Das Elternhaus mit dem See. Verträumt und traurig beschreibt sie ihr Elternhaus im Landhausstil, mit dem Ofen und der so typischen Sauna. „Warum gehst du nicht zurück?“, frage ich sie.

„Weil meine Scheidung noch nicht durch ist. Und weil ich hier noch eine letzte Aufgabe zu erfüllen habe. Dich.“, erklärt sie mir.

„Lass uns hinfahren!“, schlage ich spontan vor.

„Was hast du gesagt?“ 

„Lass uns hinfahren! Nur ein paar Tage. Oder du fährst allein, wenn dir das lieber ist.“ 

„Ist das dein Ernst?“, sieht sie mich ungläubig an.

„Mein voller.“, antworte ich trocken mit einem bekräftigenden Nicken.

„Ich kann es mir nicht leisten.“, sagt sie leise vor sich hin. Aber ich höre und verstehe es.

„Aber ich. Entweder wir fahren zusammen, dann zahle ich die Fahrtkosten und meine Unterkunft oder du fährst allein und ich gebe dir, … sagen wir… 300€ Benzingeld dazu. Als eine Art Bonus für geleistete Dienste.“

„Bist du verrückt? Das kann ich niemals annehmen.“ 

„Doch du kannst und du wirst!“, bestimme ich. Sie versucht es mir auszureden, aber ich bleibe hart.

„Dann wir beide zusammen, bitte. Ich würde dir gern zeigen, wie schön es dort ist. Meinen Exmann hat das leider nie interessiert.“

Zeitlich bin ich ungebunden und sie ist eh tagsüber bei mir. Ein Termin ist daher schnell gefunden. Freudig springt sie mir auf den Schoß und umarmt mich. Völlig überraschend küsst sie mich auf den Mund. „Danke, danke, danke.“, haucht sie mir auf die Lippen.

„Sehr gern“, flüstere ich zurück.

Mit einem Schubs schwingt sie sich vom Rolli auf ihre Füße und greift sich ihr Handy. Sie ist ganz aufgeregt und hüpft vor Freude, als sie mit ihrer Mutter spricht. Ich verstehe nur Bahnhof. Natürlich überbringt sie die freudige Nachricht unseres Besuches in ihrer Muttersprache. Svea hat süße, kleine, rote Hektikflecken auf ihrem Dekolleté. Ein Dauergrinsen ziert ihr Gesicht.

„Ich kann es noch gar nicht glauben.“, sagt sie, nachdem sie das Telefonat beendet hat. „Warum nicht?“, frage ich zurück.

„Weil ich die letzten 4 Jahre nur telefonisch Kontakt zu meiner Familie haben durfte. So lange schon, habe ich meine Lieben nicht mehr gesehen. Mein Ex hat es mir verboten. Ich kenne dich gerade mal 5 Wochen und dann bietest du … du bist so anders. Warum tust du das?“ 

„Weil ich möchte, dass du deine Familie wiedersiehst. Niemand sollte ohne seine Familie leben müssen. Nichts ist wichtiger als die eigene Familie. Und ich denke, nach deinen letzten Jahren, hast du dir eine Auszeit mehr als verdient.“ 

Aufgeregt erzählt sie, wie sehr sich ihre Mutter gefreut hat.

„Sie möchte dich unbedingt kennenlernen. Im Haus gibt es ein Gästezimmer, das du selbstverständlich nutzen darfst. Wenn ich daran denke, dass es mit uns fast nicht geklappt hätte. Und jetzt sowas. Du bist echt verrückt, weißt du das?“, schenkt sie mir dabei ein glücklich strahlendes Lächeln, bei dem sie ihr blitzweißen Zähne zeigt. In diesem Augenblick kann ich mir kaum vorstellen, dass es im Umkreis von 100 Kilometern einen glücklicheren Menschen als Svea gibt.

„Am liebsten würde ich dich jetzt küssen vor Glück.“, kniet sie vor mir.

„Was hält dich davon ab?“, grinse ich frech zurück.

Kurz sieht sie mich an und fast im selben Moment schiebt sich ihre Zunge zwischen meine Lippen. Eine atemraubende Rangelei entwickelt sich in unseren Mundhöhlen.

„Und du bist immer noch verrückt“, flüstert sie mit ihrer warmen Hand auf meiner Wange und einem liebevollen Blick in meine Augen.

„Lust auf Pizza?“, frage ich wieder zu Atem gekommen, „ich bestelle uns eine.“

„Das klingt toll, darf ich solange baden?“ 

„Immer gern, sagte ich doch.“ 

Sie verschwindet im Bad und ich bestelle Pizza. 45Minuten Lieferzeit, na toll. Schon kurze Zeit später höre ich sie ein schwedisches Lied singen. Nach weiteren 30 Minuten steht sie barfuß bei mir im Wohnzimmer, nur im Slip und einem großen T-Shirt von mir. Den BH hat sie weggelassen. Ihre Brüste schwingen bei jedem ihrer Schritte nur leicht hin und her, wobei ihre Spitzen hart gegen den Stoff reiben.

„Hab ich mir mal geborgt“, zieht sie kurz die Schultern nach oben.

Im Schneidersitz hockt sie sich auf die Couch. Sie gewährt mir freie Sicht auf ihr Schatzkästen, was sich deutlich unter ihrem engen Höschen abzeichnet. In Bruchteilen von Sekunden leitet mein Gehirn den Blutkreislauf in untere Regionen um. Fest und schmerzhaft drückt mein Stab gegen den Reißverschluss der Jeans. Ich rolle in die Küche, um mich dem Anblick zu entziehen, öffne eine Flasche Rotwein, den ich zusammen mit den Gläsern im Wohnzimmer abstelle.

„Du magst doch Rotwein?“, frage ich Svea.

„Wenn schon, dann rot“, nickt sie zustimmend.

Als ich mit der frischen Pizza von der Haustür zurückkomme, hat sie sich eine leichte Wolldecke über ihre hübschen Beine gelegt.

„Ich fände es schön, wenn du dich neben mich setzen würdest.“, klopft sie neben sich auf das Sofa.

„Wenn du mir hilfst, sehr gern.“

Die Pizza war lecker und der Wein geht in den Kopf. „Finn, kann ich heute bei dir schlafen? Autofahren geht nicht mehr.“

„Oder soll ich dir ein Taxi rufen?“ 

„Nein, ich würde lieber hierbleiben. Ich schlafe auch auf der Couch“, sagt sie. Dann machen wir uns bettfertig.

Am nächsten Morgen wache ich auf. Irgendwas ist anders als noch gestern Abend. Etwas Warmes, Weiches schmiegt sich von hinten an mich an. Svea. Ihren rechten Arm hat sie um meine Brust gelegt. Sie atmet ruhig und gleichmäßig, der warme Luftstrom trifft mich im Nacken. Langsam drehe ich mich zu ihr um und betrachte sie. Ein Teil ihrer goldblonden Haare umschmeichelt ihr Gesicht, während der Rest wie ein Fächer auf dem Kissen liegt, dass sie sich unter den Kopf gezogen hat. Eine Strähne hat sich über ihre Augen gelegt. Sanft streiche ich sie aus ihrem Gesicht. Sie öffnet ihre Augen.

„Bitte entschuldige. Ich konnte auf der Couch nicht schlafen, sie ist so hart. Da habe ich mich zu dir gelegt. Bitte nicht böse sein, ja?“

„Ich bin dir nicht böse. Wir sind beide erwachsen. Aber jetzt aufstehen, wir haben noch viel vor.“, bestimme ich. „Und übrigens: Guten Morgen erstmal.“ Gebe ich ihr ein kleines Küsschen auf ihre Nasenspitze.

„Was hast du denn noch Großes vor?“, fragt sie mich mit krauser Stirn.

„Einkaufen! Klamotten für mich, Geschenke für deine Familie, sowas eben.“

Im Bad hilft mir Svea wieder beim Toilettengang und beim Duschen. Dieses Mal zieht sie sich sofort aus und wir duschen zusammen. Ganz brav.

Nach dem Frühstück geht’s erst zur Physio und von da aus gleich zum Shoppen. Unermüdlich schiebt mich Svea von Geschäft zu Geschäft. Wühlt auf Grabbeltischen, stöbert in Regalen und in Kleiderständern. Hilft mir beim Anprobieren. Auch für sie finden wir schöne Sachen. Oberteile, Röcke, Hosen und Unterwäsche.

Ich zahle mit Kreditkarte, so dass Svea nicht sehen kann, wieviel Geld ich für sie ausgegeben habe. Und ich habe es gern getan. Der Tag vergeht wie im Fluge. Es ist Mittwoch, übermorgen geht’s los.

„Finn? Ich möchte mich bei dir bedanken. Für die schönen Sachen und die Geschenke. Aber vor allem dafür, dass du heute Morgen die Situation nicht ausgenutzt hast. Ich neben dir im Bett oder nackt mit dir unter der Dusche. Männer können nun mal schlecht verstecken, wie es um ihre Gefühle steht. Ich konnte sehen, wie schwer es dir gefallen sein muss. Danke.“, haucht sie mir einen leichten Kuss auf die Wange.

„Ich hatte es dir doch versprochen. Und ich pflege meine Versprechen für gewöhnlich zu halten.“

Eine Stunde später macht sie Feierabend und ich bin allein. Der Tag war anstrengend, aber auch schön. Geschafft falle ich ins Bett und schlafe schnell ein. Schwerpunkt morgen: packen und einladen.

Kapitel 5

Ein zärtlicher Kuss auf die Stirn weckt mich. „Guten Morgen Finn, aufwachen du Schlafmütze“, flüstert Svea mir mit ihrer hellen Stimme ins Ohr. Es ist noch schön muckelig in meinem Bett und ich recke mich wohlig.

„Wie spät ist es?“, frage ich verschlafen.

„Gleich 10“, sie streicht mit ihrer Hand über meine Stirn und Haare, sieht mir dabei fest in die Augen. Ihr Blick strahlt mir warm und liebevoll entgegen.

„Können wir heute schon fahren“, frage ich sie leise.

„Ich kann es kaum erwarten. Ich hatte lange keinen Urlaub. Natürlich können wir. Lass uns packen“, lacht sie mich an.

Nach dem Frühstück ist neben Badesachen, Unterwäsche und ein paar Hosen alles, was man für 6 Tage Urlaub so braucht, in einem Koffer verpackt und im Wagen verstaut. Schnell noch prüfen ob alle elektrischen Geräte aus sind und schon fahren wir gemeinsam zu ihr, um auch ihre Koffer zu verstauen, die schnell gepackt sind. Volltanken, kurz zur Bank und dann ab auf die Bahn Richtung Norden.

Telefonisch habe ich unseren Platz auf der Fähre auf heute umbuchen können. Außerhalb der Feriensaison ist das kein Problem. Aufgeregt sitzt Svea neben mir. Sie scheint in Gedanken versunken zu sein. Ihre Glücks- und Freudentränen kann sie nicht wirklich unterdrücken.

Ich selbst fahre mit gemischten Gefühlen nach Schweden. Wie wird mich die Familie aufnehmen? Wie wird es da sein?

Falle ich den Menschen dort und vor allem Svea, unnötig zur Last? Schließlich soll sie sich dort erholen und ihre Familie besuchen und nicht mich, einen Krüppel, versorgen müssen. Werde ich mir wie ein fünftes Rad am Wagen vorkommen? Aber das ich mitkommen soll, ist Sveas Wunsch. Deshalb verwerfe ich den Gedanken schnell.

„Und du bist immer noch verrückt.“, lacht sie mich plötzlich an. Nimmt dabei meine Hand und drückt sie ganz fest. Ich verstehe, was sie mir damit sagen will.

Auf der Fahrt unterhalten wir uns viel. Staunen, lachen oder schmunzeln über die Geschichten aus unserer Kindheit, unserer Jugend und aus der Sturm- und Drangzeit. Sie verrät mir, wie sie ihren Exmann kennengelernt hat und, dass sie erst 4 feste Beziehungen hatte, bevor sie ihn geheiratet hat. Detailreich schildert sie mir ihren Lebenslauf. Und, warum ihre Ehe kinderlos geblieben ist. Klammheimlich hatte sich ihr Ex sterilisieren lassen, er hasste Kinder. Wie ich denn zu Kindern stehen würde, wollte sie wissen. Und warum meine Ehe denn kinderlos geblieben war. Ich persönlich liebe Kinder, wollte auch immer welche. Aber meine Frau, ganz auf ihre Karriere fixiert, hatte das kategorisch abgelehnt. Wie das Leben so spielt… ihr neuer Stecher hat ihr ziemlich schnell einen Braten in die Röhre geschoben. Geplatztes Gummi, wie ich hörte. Böses Karma, Gott schlägt eben nicht mit dem Stock. Bei dem Spruch musste sie herzhaft loslachen.

Kurz vor 17 Uhr erreichen wir Travemünde. 20 Minuten müssen wir warten, bis wir auf die Fähre nach Malmö fahren dürfen. Kurz danach beziehen wir unsere Doppelkabine. Darauf hatte Svea bestanden. Erstens war das günstiger als zwei Einzelkabinen, zweitens war sie der Meinung, für eine Nacht würde das schon gehen, setzte sie sich bestimmend durch.

Dann sollte es von Malmö aus weiter Richtung Norden, zu einem kleinen Dorf namens Osby gehen.

Mit einer bleibenden Ungewissheit im Bauch, bin ich selbst etwas aufgeregt, muss ich mir eingestehen.

6 Stunden waren wir mit dem Auto gefahren. Nur eine kleine Pause haben wir uns gegönnt. Nun stehen wir hier in der Innenkabine. Nicht besonders groß, aber zweckmäßig eingerichtet. Unsere Toilettenartikel sind in einer gemeinsamen Tasche untergebracht, so dass wir unsere Koffer komplett im Auto lassen können. Der Rolli passt gerade so durch die Tür. Bleierne Müdigkeit erfasst uns beide. Die Fahrt war doch anstrengender als gedacht. Aber zum Schlafen ist es noch zu früh.

„Hast du Hunger?“, frage ich die hübsche Frau an meiner Seite.

„Doch schon, ja“, antwortet sie nach kurzem Überlegen.

„Dann lass uns nach oben ins Bordrestaurant gehen. Ich lade dich ein.“ 

„Das musst du nicht, du bezahlst schon das Benzin und die Fähre. Bitte lass mich das Essen bezahlen.“ 

„Na gut, dann los.“

Eine Stunde später stehen wir satt und zufrieden an Deck und blicken auf die ruhige Ostsee. Leuchtend rot verschwindet die Sonne langsam ganz weit entfernt im Wasser, so scheint es.

Svea steht hinter mir am Rollstuhl und hat ihre Hände auf meinen Schultern abgelegt. Langsam streichen ihre Handflächen nach außen, über meine Oberarme und wieder zurück. Dann schiebt sie sie langsam auf meine Brust, schmiegt sich an mich und legt ihre Stirn auf meinem Kopf ab. Ein vertrauensvoller, wenn nicht gar intimer Moment entsteht.

„Du bist ein toller Mensch! Und jeder, der dir was anderes einreden will, ist ein Schwätzer und Dummkopf“, drückt sie sich noch etwas fester an mich.

„Danke Fee, du bist auch eine wertvolle Seele“, sage ich ihr nach hinten, während ich ihre Hände drücke. „Svea ich bin etwas müde, bringst du mich in die Kabine?“

„Natürlich. Du hast recht, es war ein anstrengender Tag.“

„Wir haben ja schon mal nebeneinander geschlafen. Aber zusammen einschlafen ist doch noch etwas anders, kriegst du das hin?“ fragt sie mich, als wir später im Nachtdress vor unserem Bett stehen.

„Garantieren kann ich für nichts, bei dem was ich sehe. Aber ich verspreche, nichts zu tun, was du nicht auch willst“, verspreche ich.

Es folgt ein kurzer Blick in meine Augen, sie nickt kurz und hüpft mit einem Lächeln auf den Lippen ins Bett. Dort dreht sie sich zu mir, hebt die Decke an und lockt: „Na dann komm zu deiner Fee.“

Sie beobachtet mich genau, wie ich mich aus dem Rolli zu ihr ins Bett schiebe. Ich habe den Eindruck, sie möchte sehen, wie ich die Dinge des Alltags alleine meistere. Doch dann ist es geschafft, ich liege dicht bei ihr. Erstaunlicherweise rückt sie nicht von mir ab, womit ich gerechnet hätte. Wir treffen uns in der Mitte der kleinen Matratze.

„Ich glaube dir“, sagt sie, als wir nebeneinander auf dem Rücken liegen und die Kabinendecke anstarren.

„Was meinst du?“ 

„Na, dass du mir nicht an die Wäsche gehst, gegen meinen Willen.“ 

„Danke, aber was denkst du denn von mir?“

„Nichts Schlechtes auf jeden Fall“, dreht sie ihren Kopf zu mir und lächelt. „Finn…, kann ich dich etwas fragen?“ 

„Alles und jederzeit.“ 

„Ich mag körperliche Nähe. Mag es mich anzukuscheln oder wenn sich jemand an mich ankuschelt. Darf ich mich bei dir ankuscheln?“ 

„Natürlich darfst du das.“

Zum Beweis strecke ich meinen rechten Arm aus und sie schiebt ihre Schulter sofort in meine Achsel. Dann lege ich meinen Arm um ihre Schulter und sie ihren Kopf auf meine Brust.

„Fühlst du in deinen Beinen gar nichts mehr?“, sieht sie mich fragend an.

Ihre Fingernägel kratzen leicht auf der nackten Haut meines Oberschenkels. Der kurze Stoff meines Shortys wird dabei fast bis in meine Leistenbeuge geschoben.

„Manchmal ein leichtes kribbeln.“, antworte ich ruhig.

„Gibt es Hoffnung?“

„Warum fragst du, möchtest du sonst mit der Pflege aufhören, falls nicht?“ 

„Nein, das ist es nicht. Ich möchte gern mehr für dich tun. Natürlich nur, wenn du das auch möchtest.“ 

„Schwebt dir was Besonderes vor?“ 

„Im Wasser“, antwortet Svea. „Das Wasser wird dich tragen, ich kann das unterstützen und du kannst im Wasser leichte Gymnastik machen. Was hältst du davon?“

„Die Idee klingt ganz gut. Könnte mir gefallen, mit dir im Wasser.“, zwinkere ich ihr zu.

„Ferkel“, kriege ich die schelmische Antwort.

„Aber stimmt, mein Physiotherapeut hat sowas auch schon vorgeschlagen. Lass uns darüber nachdenken, wenn wir wieder festen Boden unter den Füßen haben.“

„Ok.“

Dann dreht sie sich auf die Seite und bietet mir ihre Rückansicht an. Ihre langen Haare fallen wie Seidenfäden auf das Kissen. Sie trägt ein übergroßes Shirt, das ich als meines erkenne und eine Boxershorts. Ihre schmale Hüfte bildet ein tiefes Tal zwischen ihren schmalen Schultern und ihrem Becken. In meinen Augen perfekt aufeinander abgestimmte Körperpartien. Sie hat ihre Knie angezogen, so dass ihr Po etwas nach hinten gestreckt liegt. Was auf den ersten Blick ausladend erscheint, wirkt auf mich wie eine Einladung.

„Wo bleibst du denn?“, murmelt sie müde nach hinten.

Wortlos lege ich mich in Löffelchenstellung dicht an sie heran und lege meinen Arm um sie. Sofort nimmt sie meine Hand und legt sich diese auf ihren festen Bauch. Ihr Po drückt sich stramm an meine Mitte. Eingebettet zwischen meiner Bauchdecke und ihrer Poritze liegt mein schlaffer Penis. ‚Oh oh, wenn das man gut geht‘, denke ich noch, als mich die Müdigkeit und das leise Brummen der Schiffsdiesel in einen traumlosen Schlaf fallen lassen.

Der eingestellte Weckton meines Handys reißt mich aus dem Tiefschlaf. Jetzt ist es Svea, die an meinen Rücken angekuschelt liegt. Ihre Hand hat sie unter mein T-Shirt geschoben und liegt warm auf meiner nackten Brust. Der Wecker hat auch sie geweckt, was sie mit einem mürrischen Knurren quittiert und sich dabei noch fester an mich schmiegt.

„Noch nicht aufstehen, es so schön gemütlich“, murmelt sie müde in meinen Nacken.

„Doch Fee, wir müssen, die Fähre legt in einer knappen Stunde an.“

Es beginnt unsere übliche Routine im Bad. Auf das Duschen verzichten wir ausnahmsweise. Dafür ist die Nasszelle hier zu eng. Ergo muss eine gründliche Wäsche reichen. Eine Stunde später sitzen wir wieder im Auto und rollen vom Schiff.

„Guten Morgen Malmö!“, ruft Svea laut aus dem geöffneten Seitenfenster und wiederholt das gleich noch mal auf Schwedisch: „Godmorgon Malmö!“ Ich sehe das Glück in ihren Augen. Sie ist bester Laune und das freut mich sehr.

„Svea ich bin etwas aufgeregt. Wie wird deine Familie auf mich reagieren? Werde ich ihnen nicht unnötig zur Last fallen?“, bringe ich meine Unsicherheit direkt auf den Punkt.

„Ach Quatsch, meine Familie wird dich mögen, da bin ich mir sicher. Meine Mutter hat eine außergewöhnliche Menschenkenntnis. Sie hat mich damals sofort vor meinem Exmann gewarnt, als sie ihn das erste Mal gesehen hatte. Aber ich dumme Kuh wollte es natürlich besser wissen. Wenn sie dich mag, hast du gewonnen. Alles wird gut, vertrau mir.“ 

„Na gut, wenn du das sagst.“

Sie nimmt meine Hand, hält sie fest und legt sie mit verflochtenen Fingern auf ihrem Oberschenkel ab. Das Navi lotst uns sicher aus Malmö heraus. Bald darauf empfängt uns das wunderbare Grün Schwedens. Mit seinen unendlichen Wäldern, den saftigen Weiden und Wiesen und seinen wunderschönen Seen. Nur 131 Kilometer, knapp 2 Stunden Weg

trennen uns, vor allem Svea, von ihrem Elternhaus am See. Nächster Halt … Osby.

 

Fortsetzung folgt ...

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