Dort trafen sie auf eine Burgdame und einen Burgherrn. „Herzlich willkommen, mögt ihr bitte eure Einladung vorzeigen“ wurden sie freundlich empfangen. „Hier ist eure Einverständniserklärung, die wir von euch unterschrieben zurück benötigen.“ Tatsächlich, es wurde von Ihnen eine Bestätigung erwartet, die in der Einladung bereits grob formuliert war. Nun wurde es etwas konkreter. Inklusive Codewort. „Das Codewort seht ihr auf dem Anmeldeformular. Über dem Kamin ist eine Lampe, die grün leuchtet, um anzuzeigen, dass ihr das Codewort verwenden könnt. Sollte es einmal rot leuchten, dann ist das Codewort gerade nicht verwendbar, weil der Supervisor oder seine Assistentin unterwegs sind oder anderweitig beschäftigt. Nach zwei oder drei Minuten sollte er aber wieder anwesend sein. Nachdem beide die Vereinbarung gelesen hatten, fragte Svenja Sören „Wollen wir?“ Sören antwortete „Nun sind wir ja da und ich bin wirklich gespannt“.
An der langen Tafel
Der Keller hatte ein Tonnengewölbe und an der Stirnseite brannte ein Kaminfeuer. Der Raum war mit Kerzen beleuchtet. Es waren schon zahlreiche Gäste anwesend. In der Ecke spielten Musiker mit mittelalterlichen Instrumenten und auf dem Tisch standen Krüge und Becher. Es schien Bier und Rotwein zu sein und ein klares Getränk. Svenja und Sören wurden zu einem Flügel des U-förmigen Tisches gewiesen. Grobes Besteck wies darauf hin, dass es etwas zu essen geben würde. Und schon reichten zwei Damen mit einfachen Kleidern große Platten und Schüsseln und das Mahl konnte beginnen. Svenja und Sören nahmen sich Geflügel und tranken Bier, welches kräftig und malzig schmeckte. Um sie herum waren weitere Gäste, die zum Teil wie sie die Speisen zu sich nahmen und sich zunehmend unterhielten. Zu ihrer Rechten saß ein Paar. Die beiden stellten sich als Kathrin und Martin vor. Auch sie schienen Vergnügen an der Szenerie zu finden.
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