Mittelalterliches Gelage

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Mittelalterliches Gelage

Mittelalterliches Gelage

Ava Swish

Das Plakat

„Mittelalterliches Gelage – Das besondere Kostümfest“ – das war alles, was sie im Vorbeifahren auf dem Plakat gesehen hatten. „Na das wäre doch mal was“, sagte Sören zu Svenja, die auf dem Beifahrersitz gerade in Gedanken verloren war. „Kostümfest, was das wohl sein mag“ antwortete Svenja. „Ja, die 70er-Party, die war klasse im letzten Frühling. Ich weiß noch genau, wie Martin mit seinen Augen gar nicht mehr aus dem Ausschnitt von Katrin herauskam, als wir alle schon einiges getrunken hatten, was in den Siebzigern so in war“ sagte sie ergänzend.
Da war es wieder. Das Plakat. Wie bei Plakaten üblich, war es an mehreren Lampenpfosten angebracht, so dass man beim zweiten Mal etwas mehr wahrnehmen konnte. „Bewerben Sie sich noch heute“ konnten beide zusammen mit einer Webadresse wahrnehmen. „Bewerben? Wieso bewerben? Das müssen wir uns mal anschauen…“.
Auf dem Sofa
Abends lagen die beiden gemütlich auf dem Sofa und schauten auf ihrem Handy, was es an Neuigkeiten gab. Da fiel Svenja die Adresse wieder ein. Sie tippte die Internetadresse ein und stieß auf eine ansprechend gut gestaltete Seite, auf der etwa zwei Dutzend Menschen in mittelalterlichem Outfit an einem Tisch in U-Form saßen und deftiges Essen zu sich nahmen. Die Damen waren zum Teil in edlen dunkelgrünen, glänzenden Kleidern am Tisch wahrzunehmen, ein paar allerdings auch in Leinenkleidern mit einem weiten Ausschnitt mit weißen Blusen. „Das sieht ja fast so gut aus, wie bei einem Dirndl“ sagte Sören. „In deinen Augen sicher noch besser als ein Dirndl“, entgegnete Svenja und zeigte auf eine Frau, bei der man nicht nur die weiße Bluse wahrnehmen konnte, sondern auch, dass sie unter der Bluse nichts trug, zeichneten sich ihre Brüste doch ziemlich deutlich ab. „BH´s gab es ja schließlich im Mittelalter auch noch nicht“ bemerkte Svenja mit einem Zwinkern und merkte, wie Sören auf einmal besonders genau hinschaute. Auf der Website wurde deutlich, dass man volljährig sein musste, um weiter lesen zu können, worum es geht. „Wollen wir?“ fragte Sören und Svenja antwortete „Na ja, sonst erfahren wir ja nicht, was es auf sich hat. Also lassen wir uns darauf mal ein.“ Nachdem sie den Anmeldevorgang zu der Veranstaltung abgeschlossen hatten, waren sie nicht schlauer, sondern hatten nur einen Hinweis erhalten, dass sie in Kürze eine Einladung im Briefkasten hätten.

Die Post ist da

Es vergingen nur zwei Tage, bis ein Brief von dem Veranstalter eintraf. Sören nahm ihn aus dem Briefkasten und Svenja schnappte ihn aus Sörens Hand. „Das geht durch meine Kontrolle“ sagte Svenja und las die Einladung durch, ohne Sören direkt teilhaben zu lassen. Sören merkte, dass Svenja rot im Gesicht wurde, obwohl es eigentlich absehbar war, worum es ging. „Nun erzähl schon“, forderte Sören Svenja auf, zu erzählen, was der Inhalt des Schreibens war. Svenja las vor: „…laden wir sie ein, an dem Mittelalter-Event teilzunehmen unter folgenden Prämissen, denen Sie rechtsverbindlich zustimmen müssen:
- Während der Veranstaltung kommt es zu erotischen und gegebenenfalls sexuellen Handlungen, bei denen sie Augen- und Ohrenzeuge sind oder beteiligt werden können, solange sie sich nicht durch ein Codewort aus der Veranstaltung entfernen wollen
- Die Teilnahme ist streng vertraulich. Alle Beteiligten müssen sich vorab gesundheitlichen Tests unterziehen, welche die Sicherheit aller Gäste gewährleisten“
„Wollen wir?“ fragte Svenja und Sörens Antwort ließ nicht lange auf sich warten.

Im Kostümverleih

„Man könnte meinen, wir sind nicht die ersten, die Interesse an dem Outfit haben“ sagte Svenja in der provisorischen Umkleide des Kostümverleihs am Rande der Stadt, der in solchen Fällen eine großartige Quelle für allerlei Bedarfe darstellte. „Schaut euch in Ruhe um“, sagte die Inhaberin des Kostümverleihs „Ich warte hier vorne am Eingang auf euch, bis ihr was gefunden habt. Wenn ihr Fragen habt, kommt gerne nach vorne“.
Sören und Svenja stöberten ausgiebig und letztlich fand Svenja ein pinkes Kleid, welches bis zu den Knöcheln reichte und im Oberteil vorne geschnürt ihre Taille super betonte. Sören trug bereits ein weißes Leinenhemd mit einer Weste, die ebenso vorne geschnürt war. Seine braune Wildlederhose wies einen Latz auf, der auf beiden Seiten geknöpft, sein Gemächt verbarg. Svenja startete mit der Anprobe und zog auf ihrem nackten Oberkörper die Leinenbluse an. Anschließend schlüpfte sie in ihr Kleid und Sören spickte in die Kabine. Mit einer seitlichen Kopfbewegung gab sie Sören zu verstehen, dass er in die Kabine kommen soll. Die Kostümverleiherin war vorne an der Kasse. Sven merkte, dass sich eine Latzhose ohne Slip als praktisch erwies, bot sie doch ausreichend Platz. Bis auf einen String trug Svenja bei der Anprobe des Kleids keine Unterwäsche und Sören beobachtete Svenja mit wachsender Erregung. Sein Penis schwoll an und er musste sich Mühe geben, beim Anblick von Svenja, die ihre Brust mit den erregten Nippeln in der Bluse verbarg und das Kleid final richtete, beherrscht zu bleiben. Das Oberteil endete schließlich unter der Brust, die nur von der Bluse bedeckt war. „Du siehst heiß aus“ sagte Sören und beide küssten sich leidenschaftlich. Svenja merkte schnell die anschwellende Erregung und knöpfte den Latz von Sörens Hose auf. Sein harter Schwanz sprang aus der Hose und richtete sich nun befreit weiter auf. Derweil hatte Sören die Bluse am Dekolleté nach unten gezogen und liebkoste Svenjas Brust, die leise in der Umkleide aufstöhnte. Sören leckte an den erigierten Nippeln. Svenja umfasste Sörens Schwanz und begann langsam sein bestes Stück zu wichsen und die Vorhaut über seine Eichel zu bewegen. „Ich würde gerne deinen mittelalterlichen Schwanz in mir spüren“ flüsterte Svenja ihm ins Ohr, als die Kostümverleiherin unmittelbar vor der Kabine stand und fragte, „Na, habt ihr etwas gefunden?“
Hektisch packte Sören seinen Schwanz wieder in die Hose und Svenja richtete Bluse und Kleid. „Ja, beides sieht ganz gut aus“ antwortete Svenja der Verleiherin. „Schauen Sie mal?“ fragte sie und Sven raunte ihr zu „Bist du verrückt?“. Svenja schaute auf den Hosenlatz und seine Erektion war allzu sehr zu erkennen. Trotz geschlossenem Latz. In dem Moment spickte die Kostümverleiherin in die Kabine und es dauert nicht lang, bis sie Svens Zustand erkannte. „Ist es hier am Hosenbund etwas eng?“ fragte die Verleiherin und fasst schamlos an den Bund und zog ihn etwas nach vorne. Nur zu leicht konnte sie von oben die pralle Eichel sehen. „Na ich denke unter normalen Umständen passt das. „Ich gehe dann nach vorne zur Kasse“. Sie zog die Augenbrauen etwas hoch mit einem Lächeln. Svenja grinste Sören an.
Vorbereitung auf den Abend
Im gleichen Outfit wie vor ein paar Tagen in der Kabine bereiteten Svenja und Sören sich zuhause auf den Abend vor. „Ob wohl lackierte Fußnägel zum Mittelalter passen“ fragte Svenja und kannte die Antwort bereits. „Aber der Rest ist hoffentlich okay“. „Nein“, antwortete Sören. „Weder Männer noch Frauen trugen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Unterhosen und Frauen trugen unter ihrem Kleid nur ein Unterkleid. Hosen gab es für Frauen nicht. „Okay“ sagte Svenja und zog kurzerhand ihren String aus. „Ist ohnehin zu warm“. Bei Sören regte sich nunmehr wieder das, was Männer ausmacht. „Gilt auch für Männer“ sagte Svenja.

Am Empfang in der Burg

Die Burg lag etwa 50 km vom zuhause der beiden entfernt. So konnten sie etwas aufgeregt und angespannt den Ort des Events erreichen. Vom Parkplatz aus gingen sie auf einem mit Fackeln gesäumten Weg in Richtung Burg und schritten durch ein großes Tor. Auf der rechten Seite war eine massive Holztür mit einem Schild gekennzeichnet. Dort angekommen erreichten sie mit ein paar Stufen nach unten ein Kellergewölbe. Dort trafen sie auf eine Burgdame und einen Burgherrn. „Herzlich willkommen, mögt ihr bitte eure Einladung vorzeigen“ wurden sie freundlich empfangen. „Hier ist eure Einverständniserklärung, die wir von euch unterschrieben zurück benötigen.“ Tatsächlich, es wurde von Ihnen eine Bestätigung erwartet, die in der Einladung bereits grob formuliert war. Nun wurde es etwas konkreter. Inklusive Codewort. „Das Codewort seht ihr auf dem Anmeldeformular. Über dem Kamin ist eine Lampe, die grün leuchtet, um anzuzeigen, dass ihr das Codewort verwenden könnt. Sollte es einmal rot leuchten, dann ist das Codewort gerade nicht verwendbar, weil der Supervisor oder seine Assistentin unterwegs sind oder anderweitig beschäftigt. Nach zwei oder drei Minuten sollte er aber wieder anwesend sein. Nachdem beide die Vereinbarung gelesen hatten, fragte Svenja Sören „Wollen wir?“ Sören antwortete „Nun sind wir ja da und ich bin wirklich gespannt“.

An der langen Tafel

Der Keller hatte ein Tonnengewölbe und an der Stirnseite brannte ein Kaminfeuer. Der Raum war mit Kerzen beleuchtet. Es waren schon zahlreiche Gäste anwesend. In der Ecke spielten Musiker mit mittelalterlichen Instrumenten und auf dem Tisch standen Krüge und Becher. Es schien Bier und Rotwein zu sein und ein klares Getränk. Svenja und Sören wurden zu einem Flügel des U-förmigen Tisches gewiesen. Grobes Besteck wies darauf hin, dass es etwas zu essen geben würde. Und schon reichten zwei Damen mit einfachen Kleidern große Platten und Schüsseln und das Mahl konnte beginnen. Svenja und Sören nahmen sich Geflügel und tranken Bier, welches kräftig und malzig schmeckte. Um sie herum waren weitere Gäste, die zum Teil wie sie die Speisen zu sich nahmen und sich zunehmend unterhielten. Zu ihrer Rechten saß ein Paar. Die beiden stellten sich als Kathrin und Martin vor. Auch sie schienen Vergnügen an der Szenerie zu finden. Während Kathrin sich etwas unruhig auf der Bank bewegte, schaute sich Martin das Treiben interessiert an. An der Kopfseite waren drei Paare zu sehen, die offenbar schon satt waren. Aber nur, was den Magen betraf. Sie küssten sich und eine der drei Frauen verschwand nach intensivem Küssen unter dem Tisch, während der zugehörige Mann sich genüsslich zurücklehnte. „Oha“, sagte Sören, „wenn das so weiter geht, dann bin ich gleich auch satt und vor allem abgelenkt.“ Svenja schwieg, aber Sören erkannte, dass Svenja auch im Bann des Geschehens an der Tischfront war. Das zweite Paar dort streichelte sich heftig und es dauerte nicht lang und der Mann legte die Brüste seiner Partnerin frei, die ein ähnliches Kleid wie Svenja trug. Nun aber befreit um die Bluse. Der Mann liebkoste die Brüste seiner Partnerin, die mittelgroß und schwer erschienen. Ihre Brustwarzen waren groß und ihre Nippel reckten sich aufgestellt der Zunge ihres Mannes entgegen. „Los, nimm sie hart ran“ rief von der anderen Seite ein sichtlich angetrunkener Mann. „Halts Maul“ antwortete sein Nachbar. „Wir wollen schließlich noch ein wenig länger Spaß haben“. Der dritten Frau an der Stirnseite hatten der Alkohol und die Musik es angetan und sie stieg, ihr Kleid raffend, auf den Holztisch und drehte sich lasziv zu den Klängen der Musik. Höher und höher raffte sie ihr Kleid nach oben. Allerdings so, dass alle Teilnehmer nur kurz einen Blick auf ihren Hintern erhaschen konnten, der ein echter Hingucker war. Er war straff und rund und bewegte sich zu den Rhythmen der Musik. „Na, wie findet du es“ fragte Svenja und legte gleichzeitig ihre rechte Hand auf Sörens Hosenbund. „Ah, alles klar“ schob sie nach, ohne ihm die Möglichkeit einer Antwort zu geben. Sörens Reaktion ließ nicht lange auf sich warten und er schob den langen Rock von Svenja langsam nach oben und streichelte mit der linken Hand die Innenseiten ihrer Schenkel. Sie hatten schon zwei Krüge Bier getrunken. Nun schenkte Sören Svenja das klare Getränk ein. Kein Wasser, nein es war Schnaps, den die beiden tranken.
Svenja öffnete langsam ihre Beine und Sören erreichte Zentimeter für Zentimeter ihr Lustdreieck. Svenjas Hand wiederum hatte langsam die linke Seite des Hosenlatzes unter dem Tisch geöffnet. Während die Tänzerin mittlerweile ihren Rock ganz nach oben aufraffte und ihr Nachbar nun mit seinen Händen die Brüste seiner Begleiterin knetete, stöhnte der Dritte im Bunde mit geschlossenen Augen ohne Hemmungen. Das Stöhnen wurde noch lauter, als seine Begleitung sich auf ihn setzte. Der Rock verbarg zwar Näheres, aber die Bewegungen waren eindeutig.

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