Möbelbau

Möbelbau

49 8-13 Minuten 0 Kommentare
Möbelbau

Möbelbau

Johannes Seilmann

Du hattest mich gefragt, ob ich euch helfen würde, ein paar Möbel aufzubauen. Natürlich hatte ich zugesagt. Dadurch hatte ich Gelegenheit, euer neues Haus kennenzulernen und zu sehen, wo ihr jetzt wohnt. Dein Mann hätte gemeint, dass er dazu sowieso nicht talentiert ist. Mir dagegen macht es keine Mühe und ich hatte mich auf die Möglichkeit gefreut, dich zu treffen.
Als du dann noch beiläufig fragtest, ob ich dir helfen könnte, euer neues Bett aufzubauen, war bei mir das Kopfkino angesprungen. Streng genommen gab es dafür überhaupt keinen Anlass, aber die Gedanken sind ja bekanntlich frei und so gab ich mich der Phantasie hin und stellte fest, dass ich dieser Phantasie gar nicht abgeneigt war. Ich packte also das Werkzeug zusammen, dass ich voraussichtlich brauchen würde. Die Bohrmaschine, Schrauben und Dübel dazu für den Fall, dass ich noch einen Schrank oder ein Regal aufhängen müsste. Dann war ich losgefahren. Schon in den Tagen vorher war ich aufgeregt und eine gewisse durchaus erotische Anspannung konnte ich deutlich spüren. Immer wieder mahnte ich mich zur Zurückhaltung, führte mir vor Augen, dass es keinerlei Anlass oder weitergehende Anhaltspunkte gab, dass etwas zwischen uns passieren würde. Und so versuchte ich, mich auf den Gedanken zu beschränken, dass ich den ein oder anderen Blick auf Deine attraktive Figur werfen konnte und dass wir in freundschaftlicher Weise einen Nachmittag zusammen verbringen würden. Es würde schließlich nach längerer Zeit ein bisschen was zu erzählen geben. Durch euren Hausbau hatten wir uns in letzter Zeit selten gesehen.
Die Haustür steht offen, als ich ankomme. Ich klopfe und du kommst mir im Hausflur entgegen. Ganz anders als ich erwartet habe, trägst du keine Jeans oder T-Shirt, sondern eine alte, enge Leggins und ein ziemlich weites Schlabbershirt dazu. Die Sachen sehen schon älter aus und haben ein paar Farbspritzer, sicher vom Anstreichen, aber du siehst darin echt verführerisch aus. Du lachst mich an und wir umarmen uns freundschaftlich. Du scheinst bester Laune zu sein.
Komm rein, sagst du. Ich zeig dir erstmal das Haus, du warst ja noch nicht hier. Du führst mich durch das Erdgeschoss, dann die Treppe hinauf, wo das Badezimmer und euer Schlafzimmer liegen. Hier liegen schon die Sachen. Ein Spiegelschrank für das Badezimmer, ein Regal für das Ankleidezimmer und natürlich das Bett. Alles noch in Originalkartons verpackt. Beim Anblick des langen Kartons mit den Teilen für das Bett macht mein Herz einen kleinen Satz. Du spinnst, mahne ich mich. Ihr baut ein paar Möbel zusammen, anschließend oder währenddessen trinkt ihr einen Kaffee und dann war`s das. Bild Dir nur nichts ein, sage ich mir. Du packst die Bretter und Einzelteile des Spiegelschranks aus, mit dem soll es losgehen. Wir ordnen die Teile nach der Bauanleitung. Reichen uns gegenseitig Teile an, damit sie richtig liegen. Dann geht es ans zusammenbauen. Du bist geschickt dabei. Keiner von uns muss die Führung übernehmen. Ich halte die Seitenwände fest, während du mit dem Akkuschrauber die Schrauben festziehst. Oder es geht anders herum, je nachdem, wie es gerade praktischer ist. Nur manchmal, wenn etwas hakt, fasse ich schon mal zu und schiebe oder hämmere die Einzelteile zurecht, weil ich als Handwerker einfach mehr Erfahrung mit solchen Dingen habe. Immer wieder berühren sich unsere Hände dabei. Jedes Mal durchfährt mich dabei ein kleiner Stromschlag. Klingt verrückt, aber es erregt mich wirklich, mit dir einen Schrank zusammenzubauen. Die Nähe zwischen uns ist mit Händen zu greifen, auch wenn wir nur rein praktische Dinge tun. Dann muss ich etwas fester zugreifen, weil eine Schraube nicht reingehen will. Unwillkürlich nehme ich die andere Hand dazu, ich fasse den Schrank von der anderen Seite, damit ich mehr Kraft zum Gegenhalten habe. Und lege meine Hand auf deine, ohne dass ich das geplant habe. Ich erschrecke, mich durchfährt ein Schlag und gleichzeitig ein warmer Schauer. Du ziehst deine Hand nicht weg und ich lasse meine Hand auf deiner. Sie fühlt sich warm an. Ich will dir nicht weh tun, halte aber fest, sodass die Schraube am Ende ihren Platz findet. Als ich den Akkuschrauber absetze, lasse ich meine Hand immer noch auf deiner. Auch du machst keine Anstalten, deine Hand weg zu nehmen. Ich schaue in dein entspanntes, freundliches Gesicht. Ohne ein Wort zu sagen, machen wir weiter. Inzwischen ist uns warm geworden von der Arbeit. Es riecht nach Körperlichkeit, Schweiß. Gar nicht unangenehm, eher deutlich. Rieche ich Frau? Ahnst du, riechst Du meine Erregung, die sich gar nicht mehr weg reden lässt? Wenn du in meinen Kopf schauen könntest, wüsstest du davon, dass in meiner Wahrnehmung der ganze Raum voll ist von Erregung, Phantasie und Körperlichkeit.
Unsere Unterhaltung beschränkt sich völlig auf unsere Arbeit. Der Spiegelschrank ist jetzt fertig zusammengebaut. Du zeigst mir, wo er über dem Waschbecken hängen soll. Ich hole Wasserwaage, Zollstock und Bleistift habe ich sowieso in der Tasche meiner Arbeitshose. Ich zeichne die Bohrstellen an, während du die Bohrmaschine holst. Die zwei Löcher sind schnell gebohrt. Jetzt muss der Schrank aufgehängt werden. Ich hebe ihn an seine Stelle. Du hältst das Stromkabel in die richtige Position, damit ich anschließend die Lampen anschließen kann. Dabei geraten wieder unsere Hände aneinander, diesmal nicht ganz unabsichtlich. Und wieder dauert die Berührung viel länger als es nötig wäre. Und auch jetzt ist dein Blick freundlich und ganz locker, als ich dich ansehe. Provozierst du mich? Legst du es auf diese Berührungen an, ahnst du, dass du mich um den Verstand bringst? Willst du etwa mehr? Oder ist das alles nur ein Auswuchs meiner geilen Phantasie?
Auch jetzt fällt kein Wort zu unserer Berührung, wir sprechen weiter nur über die nächsten Handgriffe. Jetzt möchtest du das Bett aufbauen. Das besteht aus wenigen Teilen und ist schnell zusammengebaut. Ganz unaufgeregt befestigen wir die letzten Abdeckungen. Die Lattenroste lehnen an der Wand. Wir legen sie in das Bettgestell, ebenso die Matratzen. Ich stehe innerlich neben mir. Einerseits erledige ich den Möbelbau mit der angemessenen Routine, andererseits bin ich schon lange total heiß und elektrisiert von jeder Berührung. Du müsstest eigentlich meine Erregung aus jeder meiner Poren riechen und bist doch voller Freundlichkeit, Wärme und Gelassenheit, dass ich mich frage, ob du es wirklich nicht merkst oder ob du nur ein vollendetes Pokerface zeigst.
Wir stellen neben dem Bett die Nachttischchen auf. Es ist eng neben dem Bett. Ich knie vor dem Nachttischchen und brauche deine helfende Hand für die Lampe. Kurzerhand legst du dich aufs Bett neben mir und nimmt die Lampe in die Hand, damit ich sie befestigen kann. Dabei fällt mein Blick unweigerlich in deinen Ausschnitt. Ich kann gar nicht anders, als deine Brüste zu sehen, wie sie in dem schwarzen Sport-BH liegen, den du trägst. Endlich löst du den Bann. Gefällt dir der Anblick, fragst du mich. Ja, der gefällt mir sehr, gebe ich zögernd zu. Schön, sagst du. Damit ist alles gesagt. Schließlich habe ich die Lampe befestigt. Du lässt sie los und ich kann einen letzten Blick in deinen Ausschnitt werfen, bevor du dich aufrichtest und auf die andere Seite des Bettes zurückrutschst. Es gibt auch jetzt kein Wort zu der Situation, sondern nur wieder zum nächsten Arbeitsschritt. Ich bin verwirrt. Geil wie sonst was sprengt mein Steifer fast meine Hose, ich bin aufgewühlt von der Situation, die mich zunehmend durcheinanderbringt und immer erregter werden lässt. Und zugleich arbeiten wir professionell an den Möbeln weiter. Die Lampe auf der anderen Bettseite ist anzubringen. Auch auf dieser Seite des Bettes ist es eng. Du stehst in dem schmalen Gang zwischen Bett und Wand und beugst dich über die Matratze. Hältst mir deinen attraktiven Po entgegen. Was wird das jetzt? Du schaust dich zu mir um, machst aber keine Anstalten, etwas anderes zu tun. Du darfst gern mal anfassen. Fast beiläufig sprichst du es aus. Und dann endet meine letzte Selbstbeherrschung. Genüsslich fasse ich dir an den geilen Po. Streichle die Pobacken durch die enge Leggins. Kurz fahre ich mit dem Zeigefinger am oberen Saum entlang, berühre dort deine nackte Haut unter dem weiten T-Shirt. Ich fahre wieder mit der Handfläche über die Backe. Trägst du überhaupt einen Slip? Ich habe noch nicht darauf geachtet. Doch, jetzt fühle ich ihn. Dünn, glatt liegt er auf deiner Haut.
Endlich, seufzt du. Ich dachte schon, du würdest es nie begreifen. Ich wusste schon nicht mehr, was ich tun sollte, damit du mich endlich anfasst. Meine Hände gehen auf Wanderschaft. So ermutigt gleiten meine Finger die Pospalte entlang nach unten, verschwinden zwischen den Backen und erspüren deine Schamlippen, die sich unter der Hose abzeichnen. Die Leggins und der Slip sind feucht. Ich fahre mit den Fingern durch deine Lustspalte, vor und zurück. Du schnurrst wie eine rollige Katze. Du kommst meiner Hand entgegen, reibst dich an meinen Fingern, deine Hose wird immer nasser. Jetzt drücke ich meine Finger tiefer in deine Spalte. In dem Moment lässt du dich vornüber aufs Bett fallen. Mit beiden Händen ziehst du dir im Liegen dein weites T-Shirt über den Kopf. In deinem Sport-BH und der Leggins liegst du jetzt vor mir und spreizt die Beine. Du lächelst mich an, dann streifst du dir noch den BH ab. Du darfst sie ruhig anfassen, sagst du lüstern. Ich knie mich neben die aufs Bett. Immer noch vollständig angezogen, aber mit einer Beule in der Hose, die nicht zu übersehen ist. Mit einer Hand lange ich dir zwischen die Beine, drücke meine Finger zwischen die Schamlippen, die sich deutlich durch den Stoff abzeichnen. Mit der anderen Hand nehme ich deine Brust, knete sie sanft und fahre mit dem Daumen über den Nippel, der sofort reagiert und fest wird.
Meinst du eigentlich, ich hätte nicht gemerkt, dass du immer wieder heimlich auf meinen Hintern guckst? Manchmal habe ich mich schon extra so hingestellt, damit du was zum Anschauen hast. Es hat mich viel Geduld und Geschick gekostet, bis du jetzt endlich mal auf mich reagiert hast. Ich schaue dich verständnislos an. Du hättest was sagen können? Nein, das hätte ja alles verdorben. Was hätte ich sagen sollen? Fass mir mal an den Arsch, ich will mit dir schlafen? Nein, so plump wollte ich das nicht. Aber jetzt hör auf zu reden, ich will was Anderes. Du öffnest meinen Gürtel, dann meine Hose. Ich ziehe mir das T-Shirt aus. Schließlich sind wir beide nackt. Endlich kann ich dich bewundern, dich streicheln, reizen. Meine Finger finden leicht den Weg in deine nasse Höhle. Suchen und finden die harte Perle und massieren sie. Deine Hand umfasst meinen Steifen, gleiten auf und ab, wir schenken uns alles.
Dreh dich um, bitte ich dich. Du drehst dich auf den Bauch, streckst mir deinen geilen Arsch entgegen. Komm endlich! Ich knie hinter dir, fasse deine Hüften, führe mit der Hand meine Eichel vor deinen Eingang. Und dann schiebe ich mich sanft in dich. Wir stöhnen beide auf. Beginnen uns zu bewegen, finden unseren Rhythmus. Ooohh jaaaaaahh, kommt es aus deinem Mund. Ich röhre wie ein Hirsch. Packe dich, stoße fester. Du greifst zwischen deinen Beinen nach hinten, packst meine Hoden, drückst sie sanft. Ich stöhne lauter, halte inne, lange nach vorn zu deinen Brüsten, die mit unseren Stößen wippen. Ich will dich reiten, sagst du. Du steigst auf mich, sowie ich auf dem Rücken liege. Deine Brüste wippen vor mir. Ich fasse sie, versuche sie mit den Lippen, der Zunge zu erreichen. Du hältst still, lässt mich gewähren, leise wimmerst du. Dann setzt du den Ritt fort. Vor und zurück schwingt dein Becken, ich versuche, dir entgegen zu kommen, deine Bewegungen zu erwidern. Ich spüre deine heiße Nässe, das Zusammenziehen deiner Scheidenmuskeln. Wieder hältst du inne, reizt mich, massierst meinen Schwanz in dir nur mit Kontraktionen deiner Muskeln. Du beugst dich vor, lässt mich deine Brust mit meinen Lippen, mit meiner Zunge verwöhnen. Ich lecke den harten Nippel, kreise mit der Zunge darum herum, spiele mit der Zungenspitze, während du in meine Haare packst. Dann steigst du ab von mir. Du rutschst tiefer, nimmst meinen Schwanz in den Mund. Lutschst und leckst ihn, der von deinem Saft glänzend steht. Ich will dich auch lecken. Auf meine Bitte drehst du dich um. Kniest dich mit gespreizten Schenkeln über mein Gesicht. Ich kann dich riechen, anschauen und dann endlich auch schmecken. Deine Weiblichkeit, deine Nässe, deine Geilheit. Meine Zunge kann nicht tief in dich eindringen, ich muss, ich will dich schmecken, lecken, auf und ab fährt meine Zunge durch deine Spalte. Von der Klit, die fest hervorsteht, durch die Schamlippen, die rot und geweitet sind bis zum Damm und zum Poloch und wieder zurück, immer wieder, bis du deine nasse Möse fest auf mein Gesicht drückst. Du reibst dich an meinem Gesicht ungehemmt, heftig, laut.
Plötzlich hältst du still. Erhebst dich langsam. Ich kann wieder atmen, bin nicht in deiner Möse ertrunken. Komm, sagst du. Ich will, dass du in mir kommst. Du legst dich auf den Rücken. Hebst die Knie an, machst die Beine breit für mich. Ich sehe deine nassen Schamlippen geöffnet, rot, einladend, geil. Du siehst mir in die Augen. Lüstern leckst du dir die Lippen. Ich lege mich zwischen deine Beine und dringe in dich ein. Ein, zwei Stöße, dann haben wir unseren Rhythmus gefunden. Ich atme, wir atmen und stöhnen im selben Rhythmus. Langsam spüre ich es kommen, dieses Ziehen in der Eichel und gleichzeitig in den Hoden. Dann kommt es dir scheinbar. Du stöhnst auf, krampfst dich zusammen, umklammerst mich mit den Beinen. Und dann kann auch ich es nicht halten. Ich will es auch nicht halten. Ich stoße noch einmal, zweimal, dreimal in dich und entlade meinen Samen in dir. Wir werden langsamer und sinken erschöpft aufeinander.
Hmm, war das gut. Deine Worte lassen mich erwachen. Dein Mann! Wir werden uns anziehen müssen. Mein Werkzeug zusammenräumen. Er wird später nach Hause kommen. Ich bin unsicher. Wirst du ihm davon erzählen, frage ich, als ich alles ins Auto verpackt habe und mich auf den Weg machen will. Ja, natürlich, gibst du mir zur Antwort. Was glaubst du, wie es ihn anmacht, wenn er erfährt, dass ich nicht nur nass bin, sondern auch noch doppelt von deinem Sperma. Ich freu mich schon auf heute Abend im neuen Bett. Und vielen, vielen Dank noch mal fürs Helfen bei den Möbeln. Wir sollten bald mal wieder Kaffee trinken, dann aber ohne Werkzeug und Möbelbauen, ja?

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 6869

Weitere Geschichten aus dem Zyklus:

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben