Mondlicht- Sonate

5 10-16 Minuten 0 Kommentare
Mondlicht- Sonate

Mondlicht- Sonate

Ole Olsen

Sei es sein Tick Dokumentationen zu schauen oder der ihre, Dinge in Unordnung zu halten was ihn nie zuvor störte, was nun aber etwas körperlich Quälendes für ihn hatte, wenn er einen Briefumschlag unter einem Stapel alter Rechnungen oder Pizzapreislisten hervorzog und diese teils 5 Jahre alten Requisiten ihrer Sammelwut, mühsam zusammen suchen musste. Seine Frau hasste dafür unendlich viele andere Dinge an ihm, vor allem fehlende Liquidität ihr Lieblingsthema. Dieses hatte seine Ehefrau sicher als besondere Gabe ihres Vaters geerbt, von dem man wusste das er den Fall eines ehemals 5 DM Scheines auf dem Boden, in einem Umkreis von 50 km als starke Erschütterung unter seinen Füssen wahrnahm, und unversehens danach suchte.
Nein so schlimm war sie nicht nein, natürlich liebte er seine Frau, noch, irgendwie. Aber nicht mehr so, das es für den Rest des Lebens reichte, nicht mehr so, dass er wie in den vergangenen zehn Jahren, immer wieder versuchte nach dem täglichen Streit am Abend, den Morgen neu zu beginnen.
Das waren seine Gedanken und er fragte sich als er nach Hause fuhr, was sie, Madita wohl fühlen mochte. Wo ihre Motive lagen etwas doch stigmatisiert, verbotenes zu tun, hoffentlich mit ihm. Lange überlegte er was ihm an ihr so sehr gefiel, dass er fürchtete sie könne ihm außer einem Abenteuer wirklich etwas Tiefes bedeuten.
Natürlich hatte er schon früher mal kurze bedeutungslose Affären neben zwei eindrucksvolleren gehabt. Nur waren das eben Affären wo es nur um eins ging, miteinander ins Bett gehen und danach dieses Gefühl wie nach einem guten sehr üppigen Essen zu haben. Das Gefühl, “Das wäre nun nicht unbedingt nötig gewesen“ Man ging Duschen und kaum hatte er die Hose an, war das ganze nebensächlich oder vergessen. Das schien ihm damals die gerechte Ordnung zu sein. Doch seit er älter wurde änderten sich seine Einstellungen, und in diesem Fall, fiel ihm langsam ein woran es liegen konnte, dass es hier kribbelte.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 1955

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben