Die beiden Frauen wuschen sich das Haar gegenseitig, mit Pfirsichöl, rieben sich gegenseitig mit Nivea Body Lotion ein, trockneten sich gegenseitig ab. «Adesso…», sagte Fulvia mit grosser Geste, «adesso il grande momento».
Sie ging ins Schlafzimmer voraus, wobei Monika den Blick vom nackten Hintern ihrer Freundin nicht lösen konnte. Fulvia setzte sich aufs Bett. «Vieni, cara», sagte sie und spreizte ihre Schenkel. Dann nahm sie das güldene Flaçon, das sie in der Rinascente erworben hatten, an sich und besprühte ihre Vulva. «Aaaah… fresco», sagte sie. «Frisch».
Dann erfuhr Monika Fulvias kleines Geheimnis. Sie hatte sich in ihren Gynäkologen verliebt, der allerdings unerreichbar war. «Non è bello», erläuterte Fulvia, «er ist nicht einmal schön. Aber er hat einen fantastischen Untersuchungsstuhl. Du setzt Dich drauf, aber der vorderste Teil lässt sich herunterklappen. Dann hängst Du da, offen für das, was kommen soll, ein Spekulum etwa, währenddem die restlichen Gynäkologen auf dem Planeten die Frauen immer auffordern müssen». «Rutschen Sie bitte etwas nach vorn, Frau Döselbrecht. Noch ein ganz klein wenig, Frau Semmelschwarz».
Deshalb interpretierte Fulvia, dass Signor Palmino, ihr Frauenarzt, den Frauen etwas Gutes tun wollte. «Und… ach… wenn er meine Brüste untersucht… er ist sooo süss… er blickt immer in eine andere Richtung – damit ich ihm nicht etwa unterstellen kann, er schaue mir etwas weg. Dabei… er hat doch schon Tausende von diesen Titten gesehen… da bilde ich mir gar nichts ein… aber er blickt weg. Diskret. Immer».
«Und ich bereite mich mit den Waffen einer Frau auf die Untersuchungen vor», fuhr Fulvia fort. Ich beglitzere meine Vulva. Wenn er mich dann untersucht und das Spekulum reinschiebt, hat er wenigstens etwas Erfreuliches, das er blicken kann: Meine Glitzermöse. Monika atmete tief durch. «Aber… der interessiert sich doch wohl kaum für Glitzermösen… er ist doch einfach Arzt und konzentriert sich auf die Portio», entgegnete Monika sachlich.
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