Nacharbeit

Ob das gut geht? – Teil 23

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Jo Diarist

Wir sind eingeschlummert. Wie lange, kann ich nicht sagen, doch es ist noch stockfinster draußen, als ich munter werde.
Nach wie vor liegen wir eng aneinandergeschmiegt da. Jeder sucht die Nähe des anderen und Halt in diesem neuen gemeinsamen Leben.
Lisa so zu spüren, die ganze Nacht mit ihr zu verbringen, ist eine neue Erfahrung. Ich lausche ihren gleichmäßigen Atemzügen. Genieße die Wärme ihrer Haut, die jeden nur möglichen Fleck meines Körpers berührt.
Im Schlaf haben wir unsere Lage ein wenig verändert. Mein erschlafftes Glied hat seinen Sehnsuchtsort verlassen und drückt sich jetzt an Lisas Po. Immer noch ist mein rechtes Bein zwischen ihren Schenkeln und presst sich gegen den Venushügel.
Warm und feucht ist es da. Subtropisch könnte man sagen.
Die Lage wird unbequem und meine linke Hand droht einzuschlafen.
Ich möchte Lisas Schlaf nicht stören und doch wird es so unangenehm, dass ich mich ein wenig anders lagern muss.
Dabei hebt sich die Decke ein wenig und der Geruch unserer letzten Aktivitäten streift meine Nase. Ein Duft, den ich nur zu gerne einsauge.
Ich drücke mit der Schulter die Decke erneut ein wenig hoch und atme tief durch die Nase ein.
Herrlich, diese Mischung aus Lisas Säften, Sperma und dem Geruch von ihrer Haut. Ich liebe es! Es erregt und weckt die Fantasie.
„Kannst du nicht schlafen?“, fragt Lisa leise.
„Oh, hab’ ich dich gestört? Das wollte ich nicht“, gebe ich statt einer Antwort zurück.
„Nein, hast du nicht. Ich schlafe nicht so richtig tief seit dem Traum. Immer wieder werde ich munter und vergewissere mich, dass du da bist. Schon vor unserer Entscheidung habe ich mir gewünscht, dich eine ganze Nacht um mich zu haben und jetzt muss ich mir einfach immer wieder bewusst machen, dass es wahr geworden ist. Dann lausche ich auf deine Atemzüge, genieße die Wärme deiner Haut und das lindert meine Ängste und Zweifel.“

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