Madame mustert die bildschöne Brünette, deutet dann gönnerhaft zum Umkleideraum.
„Dann lauf halt los. Wenn so ein großes Mädchen nicht mal bis zur Pause warten kann!“
Klara errötet noch mehr, als sie Richtung Tür rennt. Sie läuft etwas komisch, den misslichen Umständen geschuldet. Hektisch drückt sie die Türklinke runter, witscht wie der Blitz durch den offenen Spalt! Ich hoffe, dass sie es rechtzeitig schafft das angrenzende, kleine Bad zu erreichen. Madame sieht ihr kopfschüttelnd hinterher, schließt dann die Tür, welche Klara aufgelassen hat. Als ob sich nichts ereignet hätte, beginnt sie weiter zu lesen. Es handelt sich um die Stelle, an der Bijou ihre Schambehaarung verliert. Der Baske rasiert sie, während andere Männer sie fest halten. Ich errege mich bei der Vorstellung, und auch die Anderen hören gebannt zu. Als die Passage zu Ende ist, fragt Madame, wie es bei uns dort unten aussieht? Einige Finger schießen nach oben, während ich ruhig sitzen bleibe. Ich habe mich lange nicht mehr rasiert, weil ich es zeitraubend und unnötig finde. Mein voller Busch gedeiht seitdem prächtig. Viele Männer mögen ihn, weil er Weiblichkeit ausstrahlt und zudem ein Geheimnis verbirgt.
Madame Pétard lässt diejenigen, die sich meldeten, vor die Klasse treten. Es sind drei Frauen, die nun allesamt den Rock heben müssen. Die Höschen zieht Madame eigenhändig herunter, da sie so etwas mit viel Liebe zelebriert. Wir bekommen drei unterschiedliche Deltas zu sehen, die allesamt so gut wie haarlos sind. Es sind die üblichen schmalen Streifen, wenn überhaupt etwas Flaum übrig geblieben ist. Eine hat sich ein Hitler-Bärtchen stehen lassen, was hoffentlich nicht ihrer Gesinnung entspricht. Die Art, wie sie darüber Scherze macht, zerstreut meine leise Befürchtung. Nachdem Madame jedes Pfläumchen aufs Genaueste inspiziert hat, stellt sie eine neue Frage in den Raum:
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