Zum Vorschein kam ein meisterhaft rasierter Venushügel, aus dessen Spalte ein roter Faden hing. Durch Spreizen der Schenkel und Ziehen an dem Faden förderte sie zwei glänzende, durch eine kurze Strippe miteinander verbundene Kugeln zutage. Rasch zog sie die Hose wieder hoch, reinigte den Ben-wa sorgfältig unter dem Wasserhahn und legte ihn auf Kevins Brust.
„Fühlt sich schwer an.“, bemerkte er und betrachtete die unscheinbaren, mit rotem Silikon überzogenen Kugeln.
„Das müssen sie auch sein.“, klärte Chisato ihn auf, während sie BH und Kasack anzog. „In ihrem Innern befinden sich kleinere Kugeln aus einem schwereren Material. Durch das Herumkullern und Vibrieren stimulieren sie sämtliche Nervenenden, die sich in der Nähe befinden, auch den G-Punkt. Man muss sie natürlich richtig festhalten, damit sie nicht herausflutschen, aber das trainiert die Scheidenmuskulatur. Wehe dem Penis, der in einen solchen, durch Ben-wa gestählten Schraubstock gerät …“
Sie nahm den Ben-wa von Kevins Brustkorb und steckte ihn in die Seitentasche ihres Kasacks. Kevin glaubte, ein leises Klacken zu hören.
„Heute brauche ich sie nicht mehr. Und jetzt mache ich dich erst mal sauber und packe dich wieder unter die Decke. Sonst erkältest du dich womöglich noch.“
“Wenn ich dadurch länger dein Patient bleiben kann, wäre mir das nicht unangenehm.“
„Eine Erkältung ist noch kein hinreichender Grund, dich hierzubehalten. Und eine Lungenentzündung wirst du dir meinetwegen kaum zuziehen wollen.“
„Für dich würde ich noch ganz andere Dinge in Kauf nehmen.“, erwiderte er ernst.
„Du bist todmüde und redest Unsinn.“, tadelte sie ihn. Tief in ihrem Herzen jedoch hatten seine Worte sie seltsam angenehm berührt.
*
Chisato besuchte Kevin auch die nächsten Tage regelmäßig. Wenn es ihre Zeit erlaubte, blieb sie nach dem Liebesspiel noch eine Weile bei ihm.
Nachtschwester
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