Nackt

1 7-11 Minuten 0 Kommentare
Nackt

Nackt

Alina Soleil

Ich nutze inzwischen Toys jeder Art und Größe, was als Teenager undenkbar gewesen wäre. Und beim Sex bin ich heute eher laut und wild. Aber im Notfall kann ich auch auf meine erprobte Technik aus der Jugend zurückgreifen. Und jetzt ist so ein Notfall: Ich war nackt schwimmen. Und davon werde ich immer wuschig.

Ich winkle die Beine etwas an, so komme ich besser an meine Möse. Vom kalten Wasser sind die Lippen noch schmal und geschlossen, öffnen sich aber sofort bei der ersten, zarten Berührung. Wellen der Lust laufen durch meinen Körper, meine Nippel richten sich noch weiter auf und mein Puls dreht hoch. Wenn ich wollte, könnte ich jetzt in wenigen Sekunden kommen, aber ich halte inne, es würde mir viel zu schnell gehen. Außerdem ist mein Orgasmus viel heftiger, wenn ich mir mehr Zeit lasse. Mit der Fingerkuppe suche ich die kleine Öffnung unterhalb meiner aufgerichteten Klitoris, gleite hinein, in die glitschige Nässe, ziehe dann meine Hand wieder zurück, ganz langsam, bis zu meinem Bauchnabel, um ihn mit fingerfeuchten, kreisenden Bewegungen zu liebkosen.

Schon komisch, dass mich nackt schwimmen so antörnt. Denn eigentlich müsste es ja egal sein, ob ich etwas an habe oder nicht, die Haut wird auch unter dem dicksten Badeanzug komplett nass. Und ein winziger, leichter Bikini ist eh fast nicht zu spüren. Ich würd’s ja noch verstehen, wenn ich ein Mann wäre. Dann könnte mein Schwanz ohne einengende Badehose wogen wie Seegras in der Brandung. Und sich im Gefühl völliger Freiheit nach Lust und Laune ausstrecken. Aber bei mir wogt gar nichts. Meine Brüste sind zu klein und zu fest, um sich irgendwohin zu bewegen, und weil ich komplett rasiert bin, gibt es noch nicht einmal Haare, die sich ohne Höschen freier fühlen könnten. Trotzdem: Nacktbaden macht mich extrem rattig.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 216

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben