Sie war für ihn sogar äußerst unbefriedigend. Schließlich stand ja für ihn so ziemlich alles auf dem Spiel. Außerdem raste er vor Eifersucht. So beschloss der Gehörnte also, als er im Guten nicht weiter kam, zum „Hochnotpeinlichen Verhör“ überzugehen...
Diese Befragungsmethode war umstritten und galt unter Menschenrechtlern als nicht eben das reine Zuckerschlecken. Doch wen scherte das hier schon?
Hauptmann Lagatt hatte extra eine "Spezialistin", vom "Informationsbeschaffungsdienst" einfliegen lassen.
Die Frau hatte ihren Beruf ursprünglich in den Staaten erlernt; hatte dort lange als Domina gearbeitet bevor sie zum Geheimdienst wechselte; ...wurde aber wegen zahlreicher Beschwerden der Kundschaft ausgewiesen; ...hatte die zu Berfagenden augenscheinlich zu leidenschaftlich gekitzelt..
Bei diesen vielversprechenden Qualifikationen, fand die passionierte „Meisterin“ natürlich sofort eine neue Anstellung beim „INFO.BESCH.D.“ der „Orangischen Volksfront“...
„Bringen sie mir zunächst die hübsche, blonde Stute herein“ ...befahl die Verhörleiterin daher auch ziemlich herrisch.
„Oder nein, ...noch besser, sie bringen gleich beide. Er soll aus nächster Nähe zusehen, wie ich sie vornehme. Das wird ihn schnell mürbe machen… Ja, genau, Auge in Auge an die Deckenhaken mit ihnen“...
Orn und Sabin hingen also in stählernen Ösen unter der Decke des Kellers. Ihre Gesichter waren einander zugewandt. So sahen sie sich mit schreckensgeweiteten Augen an, während Agarta Schmerz (Künstlername aus vergangenen Tagen) ihren „Bizarren Werkzeugkasten“ wie den Ausstellungskoffer eines Vertreters aufklappte.
Mit perversem Vergnügen erklärte sie darauf jedes einzelne Instrument bis ins pikanteste Detail.
Während ihrer genüsslichen Ausführungen, begann sie damit, Sabin mit einem scharfen Skalpell zu entkleiden.
Sie streichelte dabei sanft und anerkennend über jede zarte Körperregion der sichtlich nervösen Blondine.
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