Agarta Schmerzeslust war eine Frau, an der die Schönheit nur knapp vorüber geschritten war. Eigentlich war sie recht hübsch, wenngleich sie die Vierzig schon eine Weile überschritten hatte. Aber knapp daneben, ist eben auch vorbei. Ihre Nase war in der Kontur eine Spur zu scharf. Das Kinn eine Idee zu spitz, ...der Mund eine Kleinigkeit zu groß..., und so setzten sich ihre kleinen Fehler eben fort, dass im Ergebnis eine zynische Hexe mit erheblichem Missgunstfaktor heraus kam. Devote Männer stehen auf solche Frauen. Schöne Frauen mussten sie fürchten…
Darum war Agarta auch im Domina-Beruf einst recht erfolgreich. Die Männer liebten sie eben nicht, sie bezahlten nur für die Angst, die sie vor ihr haben durften. Kein Kompliment, eher eine Beleidigung, die sie mit Verachtung quittierte.
Schöne Frauen aber, hatten es der Bösartigen regelrecht angetan. Nicht etwa, dass sie sie liebte, ...ganz im Gegenteil. Aber sie genoss die Situationen, die es ihr erlaubten über unverdiente Schönheit zu triumphieren. ...Eine sonderbar wollüstige Eifersucht. Wohl und Wehe der bevorzugten Geschlechtsgenossin lag in ihrer Hand...
Und das bekam Sabin jetzt drastisch zu spüren, als die scharfen Krallen der Domina nun ihren Druck erhöhten. Wieder fuhr die Hand alle erlesenen Köstlichkeiten des ihr ausgelieferten Körpers ab. Aber jetzt waren die Berührungen alles andere als angenehm.
Sabin zuckte empfindlich, verkniff sich aber jegliche Klage. Schließlich litt sie für ihren geliebten Orn. So straffte sie sich sogar noch stolz, um ihm zu beweisen, wie sehr sie zu leiden für ihn bereit war...
Sabin ertrug es sogar noch klaglos, als Agata ihr die kleinen, gemeinen Zwingen an die Nippel setzte. Erst als die Befragerin mit sadistischem Grinsen an den kleinen Schraubrädchen drehte, gellte ein lauter Protestschrei durch den Keller.
Aber es war nicht etwa die Tapfere Sabin, die ihrem unterdrückten Schmerz nun Luft verschaffte.
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