Nein, es war der Professor, der nun um Gnade für seine Assistentin flehte.
...„Lassen sie doch das arme Mädchen in Ruhe! ...Sie hat mit der Sache nichts zu tun! Sie weiß nichts, und kann ihnen auch nichts erzählen. ...Nehmen sie mich, wenn sie solch ein Vergnügen am Quälen haben! ...Aber lassen sie Sabin gehen“, ...flehte der Professor inbrünstig, und zu jedem persönlichen Opfer bereit...
‚Ich glaub es kaum, er liebt mich‘, ...dachte Sabin ergriffen und im Herzen berührt.
‚Er will sich sogar für mich opfern.“ Tränen der Rührung traten ihr ins Gesicht.
Die Verhörerin aber, lachte nur boshaft. ...„Das könnte dir so passen, du genusssüchtiges Schwein... Entweder du packst aus, oder ich verschrotte die kleine Schlampe so gemein, dass du sie nicht einmal mehr anschauen magst! Also, ...wo finden wir das „Auge?“ Wo treibt sich der Rest deiner diebischen Bande herum?“...
Um ihre Worte zu bekräftigen, griff sie in ihre Werkzeugkiste. Ein edelstählernes Nadelrädchen blitzte im Scheinwerferlicht...
„Aufhören“, ...schrie Orn erneut. Er musste unbedingt Zeit gewinnen.
„Ich gestehe alles. Binden sie das Mädchen los, dann werden sie alles erfahren, was sie von mir wissen wollen.“
„Spielverderber“, ...knurrte die Domina sichtlich enttäuscht. Sie hatte sich so sehr darauf gefreut, die hübsche Blonde Stück für Stück zu demontieren…
Mit fragendem Blick wandte sie sich an den beisizenden Hauptmann. Der nickte nur, ...schien auch irgendwie enttäuscht.
„Bringt das Mädchen in seine Zelle“, ...befahl er seinen Wachen säuerlich.
...„Nein, der Mann bleibt hängen“, ...höhnte er, als einer der Soldaten auch Orn von der Kette befreien wollte.
„In dieser Lage, plaudert es sich leichter“, ...lachte er schallend.
Jetzt sprudelten die Lügengeschichten nur so aus unserem vierschrötigen Archäologen heraus. Ali wäre gewiss sehr stolz auf ihn gewesen, hätte er das nur hören können.
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