Nacktschicht im Bibo Markt

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Nacktschicht im Bibo Markt

Nacktschicht im Bibo Markt

Peter Hu

Schon seit Wochen quälte sich Helene jetzt des Abends zur Nachtschicht. Die dreiundzwanzigjährige Architekturstudentin hätte sich die Semesterferien auch angenehmer vorstellen können. Ihre Freunde lungerten nun in lauer Abendstimmung in irgendwelchen Straßencafés und Kneipen herum. Unser brünetter Wirbelwind drehte den Zündschlüssel seines klapprigen Golfs, und rollte mißmutig in Richtung Industriegebiet. Manchmal verfluchte die schlanke Brünette ihr Schicksal als einfache Arbeitertochter. Doch andrerseits erfüllte es unser hoch gewachsenes Girly auch mit Stolz, fest auf den eigenen, langen Luxusbeinen zu stehen. Regale einräumen machte nicht reich, und während dieser heißen Hochsommernächte trieb es verdammt schnell den Schweiß zwischen die Brüste. Doch sie sah es sportlich. Das Sportstudio konnte sie sich jedenfalls sparen. Das ewige Leiter rauf, Leiter runter, perfektionierte nicht nur ihre schönen Beine, auch die zierlichen Schulter und Oberarmpartien, bekamen nun eine sehnig muskulöse Unterlage, die alle Feinheiten noch besser betonte, wie ihr ihre beste Freundin Betty noch am Nachmittag beim Einölen am Baggersee bestätigt hatte.

Ja, die Betty war schon ne Süße. Verwöhntes, aber doch ganz nettes Arzttöchterlein, welches aus seinen bi-sexuellen Neigungen keinen Hehl machte. Ganz ungeniert waren die Hände der Naturblonden plötzlich unter Helenes Armen hindurch getaucht. „Ich beneide dich um deine satten Naturbälle“, gurrte das nicht minder hübsche Tennisnymphchen, während es seine winzigen Spitzbrüstchen am rauhen Schuppenpanzer jenes feurigen Drachen rieb, den sich Helene als Sinnbild ihres Temperaments hatte zwischen die Schulterblätter tätowieren lassen.
Helene hatte sich noch nie Gedanken darüber gemacht, ob sie nun Bi, oder nicht Bi war. Sie stand auf richtige Kerle, dass wußte sie sehr genau. Aber noch keiner hatte sich so gut darauf verstanden, ihre Titten so genussreich durchzukneten, wie Betty das manchmal tat. Erst kraulte sie nur die runden, festen Unterseiten, dann umfaßte sie die ganzen Bälle, drückte ihre Fingerspitzen rhythmisch wie ein Katzenjunges in das weichere Oberfleisch. Helenes Brustwarzen wechselten dann stets dramatisch die Form. Die großen, ovalen Höfe türmten sich zu schrumpligen Gebirgen, die in fingerdicke Zapfen mündeten. Grinsend begann Betty sie zu reiben und zu zupfen, ja sogar sinnlich mit den Fingernägeln zu zwicken. Helene genoß das Gefühl, und die irritierten Spannerblicke der umliegenden Handtuchbesatzungen. Das war ein Schwachpunkt bei den Männern. Zwar starrte „Mann“ ihr stets gierig auf die Möpse, aber kaum einer verstand es, wirklich etwas damit anzufangen, und die ihnen innewohnende Geilheit zu nutzen...
„Irgendwann kriege ich dich rum“, lachte Betty mit Blick auf Helenes vollkommen durchnäßtes Tangadreieck. Helene mußte ins Wasser. Sie war vollkommen spitz, und auch ein wenig verlegen. „Schade, dass du keinen Riemen im Slip hast. Wir wären das perfekte Gespann“, lachte die Eingeölte, und sprang in den See...

...Nun, so ungern fuhr Helene heute gar nicht in die Nachtschicht. Denn seit letzter Woche war Stephan mit von der Partie. Er war für Georg, den herzkranken Frührentner eingesprungen, der die Sommerschwüle einfach nicht mehr verkraftete. Stephan war dreißig, Globetrotter, sonnengegerbt, und erfolgloser Dauerstudent. Aber er sah verdammt gut aus; genau wie Petzy, der zweite Kollege der Dreierschicht. Helene war vom ersten Tag an scharf auf Petzy. Der war auch super nett, aber leider schwul. Überhaupt kein Interessen an Titten.
Stephan jedoch, reagierte vom ersten Augenblick an auf ihre unübersehbaren Reize. Helene war eine wahre Künstlerin im Reizen. Gestern hatte sie in engen, sündig kurzen Jeansshorts gearbeitet, ihre oberen Regionen aber betont verhüllt gehalten. Der Delinquent konnte sich gar nicht auf sein Pensum konzentrieren. Zu betont war das feine Muskelspiel ihrer straffen Beine, und des kaum verhüllten Arsches, wenn sie sich kunstvoll auf der Leiter beugte.
Heute trug sie lange Jeans; dafür aber Bauchfrei, mit auffälligem Nabelsticker. Heute lagen ihre geschmeidigen Brüste in einer feuerroten, trägerlosen Büstenhebe, die sie zu runden Bällen zusammendrückte, und der Schwerkraft jede Changse nahm. Unverschämt herausfordernd, schielten die fingerhutprallen Nippel durch die schwarze Stickborte. Die dünne, weiße Alibibluse betonte ehr noch, als dass sie verhüllte. Auch war sie so weit geöffnet, dass man jedes Schweißperlchen rinnen sah. Helene war entschlossen, das Beste aus ihren verpfuschen Arbeitsferien zu machen. Sie hatte sogar an Kondome gedacht.
In auffordernder Geste wischte sie sich den Schweiß von der Stirn. Heute hatten sie die Metallwarenabteilung nachzubestücken. Es war kurz nach drei, und jeder hatte noch zwei Regale vor sich. Um sechs kamen die Putzfrauen. Drei knappe Stunden bis zum Feierabend.
Helene wollte es in zweien schaffen, denn sie hatte einen Plan.
„Wie wär’s mit einem kleinen Rennen“, forderte sie ihre Kollegen, und insbesondere Stephan heraus. Wieder wischte sie sich den Schweiß von der Stirn. Ihre Bluse klebte mittlerweile am nassen Leib. Eine Gardiene wäre jetzt blickdichter gewesen. Aus ihren Achseln rann es in Strömen. Aber sie fühlte sich elektrisiert wie selten zuvor. Sie erinnerte sich noch immer an die lustvolle Massage vom Nachmittag, und daran, dass ihre Muschi noch immer nicht gefrühstückt hatte.

Petzy war wenig erbaut, denn er schleppte sich nur noch durch die Stunden. Stefan aber, grinste breit übers ganze, stopplige Gesicht. Spätestens jetzt erkannte Helene, dass auch er spitz wie Nachbars Lumpi war. „Und was bekommt der Sieger?“
„Er darf sich den Verlierer kräftig zur Brust nehmen“, erwiderte Helene mit einem lüsternen Strahlen übers ganze Gesicht. Sie hatte ein wunderschönes Gesicht. Braune, leicht asiatisch anmutende Augen, eine animalisch kühn geschwungene Raubvogelnase, und einen breiten Mund, der lieblich lachen, aber auch tierische Gier ausdrücken konnte. Dazu ein paar liebenswerte Grübchen und ne handvoll Sommersprossen.
Auch Helene war am Rande der Erschöpfung. Aber schließlich lag im Verlieren ja der größte Sieg für sie. Trotzdem gab sie noch einmal mächtig Gas. Schließlich wollte sie ja mindestens eine Stunde zum Vögeln heraus arbeiten. Bald schmerzte jeder Muskel ihrer langen Gliedmaßen. Aber sie fand es selten so geil, ihren ganzen Körper zu spüren. Bald war das erste Regal geschafft; mit letzter Kraft auch das zweite. Erschöpft lehnte sie sich an den angenehm kühlen Regalpfosten.
Plötzlich wurde sie von hinten umfasst, und kräftige Hände drückten sich durch den nassen Stoff knetend um ihren Busen. Das Signal schoss sofort bis in den Schoß. Konnte er Gedanken Lesen? Ohne im Kneten innezuhalten, dirigierte er sie in die Gartenabteilung, wo es künstlichen Rasen, und ein aufblasbares Gummiplanschbecken in der Deko gab. Es war sogar Wasser darin. Obenrum, war Helene inzwischen völlig nackt. Stephan hatte noch immer nicht genug von ihren Titten, und Helene liebte es. Kein halbherziges Rumgespiele, sondern echte Gier, die sich ins unermessliche steigerte, als sie die störende Hebe von sich warf. Er zwickte ihre geil aufgerichteten Nippel; geiler und fordernder, als es die Bi-Freundin jemals getan hat. Auch gab es kleine, erregende Klapse aufs wippende Fleisch. Dazu zärtliche Bisse in die Ohrläppchen. Ja, diese kleine Lustfolter steigerte ihre Erregung ins unermessliche. Nun fuhr ihr eine starke Männerhand in den Schritt, und massierte ihn fordernd durch den Stoff. Die rechte Brust wurde noch immer sanft geknetet, der linke Nippel spürte nun die Kunst von Lippen, Zähnen und flinker Zunge. Züngeln, saugen und zwickendes Zupfen wechselten in perfektem Rhythmus.
„Runter mit den Jeans“, forderte er in gespielter Dominanz. Feuerrot, genau wie die Büstenhebe, die nun irgendwo auf dem Gang, etwa in Höhe Elektroartikel bis Innendekor liegen musste, leuchtete das feine Slipgebilde. Doppelte Riemchenkonstruktion und praktisch geteiltes Vorderteil. Die rosige Feige lächelte bereits so einladend tropfend, dass eine hungrig sabbernde Bulldogge im Vergleich dazu als stubenrein durchgehen musste.
„Ich glaube, der Pool ist genau richtig temperiert“, hechelte die verschwitzte Helene lüstern. Schon kniete sie in der flachen Pfütze, lehnte den Oberkörper über den Beckenrand, und bot ihm das animalische Gekräusel zum passenden „Bulldoggy.“
Stephan tat sich nicht schwer die Aufforderung zu deuten. Noch eine kleine Schutzmaßnahme, dann passte er seinen Stopfen auch schon in die tropfende Rinne. Es wurde schnell sehr laut im Baumarkt…

…Petzy hatte sie noch warnen wollen, denn er war n’en echten Kumpel. Doch im brüllenden Orkan des Gummipools hatten sie sein melodisches Stimmchen voll überhört.
„Sie sind gefeuert!...“, brüllte der Marktleiter mit hochrotem Kopf durch die Hallen. Gewiss schwang auch Neid in seiner Stimme. Bei Helenes Einstellung war er unappetitlich zudringlich geworden …“ende fünfzig“… Die komplette Putzkolonne beobachtete schadenfroh das Spiel. Helene explodierte in ihrer siebten Welle. Das Zornige Geschrei beförderte noch ihren Orgasmus, genau wie die ungebetenen Zuschauer; es war ihr vollkommen egal...

Eine Woche später befand sie sich auf einen kleinen Marktplatz, irgendwo in den Cevennen. Jetzt gab es doch noch richtige Ferien. Stephan war in orientalische Pluderhosen gewandet, und spie mit freiem Oberkörper Flammen. Wie archaisch schön der braungebrannte Mann doch war. Er hatte schwarze Locken auf der Brust.
Helene war schon immer eine begabte Tänzerin. Jetzt tanzte sie im orientalisch Bauchfreien, ließ Hüften kreisen und Brüste hüpfen, und sammelte reichlich Scheine und Münzen in ihrem Zylinder. Denn sie trug ein verdammt freizügiges Dekolleté. Das hier hatte für sie nichts mit Arbeit zu tun.
Nein, …kein ewiges HAPPY END. Helene blieb nur bis zum Ende der Ferien. Sie liebte die abendlichen Vögelein im Zigeunerwagen, und den stampfenden Traktor, der sie jeden Tag in einen anderen Ort brachte. So schlug der Tagedieb sich also durch. Als er noch allein arbeitete, hatte es nicht mehr fürs Überwintern gereicht. Aber mit Helenes charmantem Lächeln und dem extravaganten Ausschnitt…
Sie mochte den erfolgreich-erfolglosen Dauerstudenten, denn es war eine schöne Zeit. Aber schließlich stand sie mit beiden Beinen fest im Leben, …und wollte Architektin werden.
Inzwischen hatten sie die Spanische Küste erreicht. Sie vögelten noch einmal wild in der Meeresbrandung. Danach brachte er sie zum Bahnhof. Mit dem Abschiedskuss wurde er zur Erinnerung…

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